Juni 7, 2009
Na, mal schauen – ob das hier klappt. Ich hab noch keinen Weg gefunden, ganz einfach Blogbeiträge mit Bildern zu posten ohne mir die Finger zu brechen mit Upload, Beschreibung, Einfügen je Bild oder Galerien die ich nicht will. Da iPhoto aber einen Mailbutton hat, ich dort sowieso Tagging und Beschreibungen erfasse… naja, mal schauen – was hier draus wird.

Grün

Pappelsperma
Das fliegt hier im Mai herum und setzt sich an allem fest… vor allem meine Balkonpflanzen sehen aus, als ob Heerschaaren von Schmetterlingslarven vor der Verpuppung stehen.

Dunkel
Das war ein Licht vor ein paar Tagen bei einem Gewitter. Hier mit meinem 300er Tele einfach mal in die Baumkrone gehalten und gewartet… fast ein Herz zu erkennen
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Verfasst von herrkrueger
Mai 23, 2009
Samstag morgen… lese die News im Netz statt des netten alten Tagesspiegels und hab hier, hier und hier etwas irgendwie cooles gefunden. Ein iPod ähliches Gerät, das eine W-Lan Basisstation ist, mit dem bis zu fünf Laptops gleichzeitig Online gehen können, egal wo sie sind. Naja, noch muss es in US sein – weil dieses Gerät aktuell von Verizon dort eingeführt wird…

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Verfasst von herrkrueger
Mai 18, 2009
Hat der 15jährige Sohn von Robert Scoble gestern abend zu ihm gesagt!
Wow, das passt irgendwie, denn Scoble macht sich viele Gedanken über das Web der Zukunft… hier ein Artikel von ihm: Erforsche das Web 2010 der eine nahe Zukunft beschreibt.
Stellt Euch vor, fast jeder Laden und fast jeder Nachbar hat einen Blog, einen Twitter-Account und ist auf Facebook. Ich würd sehen, welche Mittagskarte es wo gibt – einfach weil es in meinem Friendfeed hochploppt. Wer von meinen Bekannnten, welchen Laden mag – wo es eine Neueröffnung gibt, was im Kino ums Eck diesen Donnerstag neues gibt.
Das klingt nicht neu – jeder, der was auf sich hält, hat doch heute eine Website… ja und? Auf der Website meines Lieblingscafe’s hat sich seit Monaten nichts getan – anders als auf den Schiefertafeln am Eingang, da steht jeden Tag was anderes drauf! Der Suppenladen hat jeden Tag eine neue Suppe auf der Karte und noch nicht mal ne Website. Um rauszukriegen, wann der drospa gegenüber aufhat – muss ich erst googlen, dann die hoffentlich existierende Filialsuche bemühen, Postleitzahl oder den Strassennamen wissen und dann vielleicht… beim Kinoprogramm wirds noch schlimmer mit der Suche! Neue Suchmaschinen mit Supercomputerpower werden entwickelt, um dieses Dilemma zu lösen – aber es sind doch nur Suchmaschinen und die sind irgenwie 90ziger, oder?
Was wäre, wenn man das einfach mal macht: einen ganzer Kiez komplett im Web 2.0. Das kommt mir vor wie Science Fiction, ist aber technisch längst und sogar recht einfach machbar… wer fängt an bzw. hat schon angefangen?
Würden sich meine Gewohnheiten, meine Lebensqualität dauerhaft ändern und verbessern? Das wäre zu beweisen bzw. herauszukriegen… los gehts!
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Verfasst von herrkrueger
Mai 16, 2009
Und “Ich freu mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.” sagte Karl Valentin. Ich hab es vor zwei Tagen schon getwittert und jetzt, bin ich aufgewacht – sitze vorm Laptop, höre ein leichtes Klopfen und Rauschen, schaue auf und sehe draussen einen Dunstvorhang und will am liebsten rausgehen und tanzen. Die Pappelblätter begrüßen den Regen freudig winkend. Sie begrüßen alles winkend, dessen Blick auf sie fällt. Nur ein wenig Bewegung der Luft scheint dazu nötig.
Beim Abschied ist’s so ähnlich, er findet statt – ob ich lache, weine, mich leise oder laut freue oder trauere. Aber was ist ein Abschied mehr als ein Winken?
Mit welchen Gefühlen laden wir den Moment der Trennung auf und wodurch entstehen sie?
- durch das Innehalten, und die Konzentration auf diesen besonderen Moment?
- durch das Bewusstwerden, wieviel der andere in uns mit uns verändert hat?
- durch das Gefühle zeigen können, wieviel der andere einem bedeutet, wie sehr man mit fühlt?
- durch die Anteilnahme, die man erfahren hat?
- durch die gute Wünsche, für die Zukunft?
Oder lassen wir unsere Gefühle nicht auch durch das Folgende entstehen?
- durch unsere Hilflosigkeit, nun nicht mehr alles direkt kontrollieren zu können?
- durch unsere Angst, zukünftigen Verletzungen durch einen “verlorenen” Schutzschild zu erliegen?
- durch unseren Hunger, die schönen Momente immer und immer wieder wiederholen zu wollen?
- durch unsere Verantwortungslosigkeit für uns selbst, die uns nun erst bewusst wird?
- durch unsere vielen Belohungen, die wir nun nicht mehr direkt vom anderen erhalten können?
Jeder entscheidet selbst! Egal, ob sich frisch Verliebte für zwei Tage verabschieden, ob es ein endgültiger Abschied ist oder ob man einem flüchtigen Bekannten ein schnelles Tschüss zuruft… jeder Moment zählt! Und die Veränderung hat stattgefunden, ob ich will oder nicht und zwar genau die Veränderung, die das Zusammensein der zwei Menschen auch bewirken sollte.
Und diese Veränderung ist unumkehrbar, aber auch nicht wiederholbar. Und genau auf die Veränderung kommt es an!
Ich freu mich über den Abschied, denn wenn ich mich nicht freue, verabschiede ich mich auch.
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Verfasst von herrkrueger
April 15, 2009
Toller Artikel bei einestages über die Anfangszeit von der “die tageszeitung” … Michael Sontheimer erzählt wie es war damals ‘79 in Berlin. Auch die Osteria No. 1 findet wirklich Erwähnung – der Italiener hier ums Eck, auf dessen Garten ich mich schon richtig freue, jetzt wo der Frühling wirklich da zu sein scheint:
Am Abend fuhren wir mit unseren klapperigen Renault 4 nach Kreuzberg und feierten noch ein wenig in einem von italienischen Genossen gegründeten Lokal namens „Osteria No. 1“.
In der Osteria kochte ein irischer Koch die schlechtesten Spaghetti Berlins. Aber Qualität stand damals nicht im Vordergrund.
PS: das Essen in der Osteria ist besser geworden…
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Verfasst von herrkrueger
März 26, 2009
Heute mal wieder endlich ein Artikel von mir… habe ich gestern Abend gefunden und eben bei einem schönen Espresso richtig durch gelesen. Ein Link in Twitter ist mir aufgefallen mit dem Titel: “Es ist Zeit gegen den Strom zu schwimmen” ich glaube, Guy Kawasaki hat ihn ge”tweetet”. Ein paar Artikel von dieser Art habe ich hier ja schon verlinkt und teilweise übersetzt und der hier ist es auch wert, finde ich!
Es ist Zeit, “gegen den Strom zu schwimmen” oder “gegen den Strich zu bürsten”
Es geht um Tipps für ein etwas anderes Verhalten auf Networking Veranstaltungen.
1. Du bist keine Firma, sondern ein Mensch mit Persönlichkeit und eigenen Gedanken, etc. Im Gegensatz zu einer Firma, musst Du Dich selbst nicht “verkaufen”. Es reicht, interessant und lustig rüber zu kommen…
2. Bereite Dich nicht vor, der Schlüssel ist so offen wie möglich zu sein und sich viel vorweg über die Sprecher oder Teilnehmer zu informieren, ist dabei eher hinderlich. Aufmerksam zu zuhören ist der Schlüssel. Der Draht zu Menschen, deren Vortrag mich beeindruckt (und nicht deren Titel) ist besser.
3. Frag nicht nach der Visitenkarte, das Ziel dieser Regel ist es, dass ich die Visitenkarte der anderen kriege… wenn sie nicht fragen, oder sie mir nicht von sich aus geben, dann war ich eben einfach nicht interessant genug!
4. Sprich nicht über Karriere, Leute erinnern sich daran, wie sie sich gefühlt haben, als sie mit Dir sprachen und nicht an die Fakten, die Du erzählt hast…
5. Mach was Besonderes beim Folgetreffen. Also nicht einfach nen kalten Kaffee trinken gehen, sondern lade zu etwas ein, dass Dich begeistert – denn das kann niemand kopieren.
Hier der Link zum Original Artikel: “It’s Time to go Against the Grain” von Jun Loayza.
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Verfasst von herrkrueger
März 12, 2009
Sehr geehrtes Thalia.de Team, sehr geehrtes Buch.de Team,
ich habe eben versucht bei auf Thalia.de eBooks zu kaufen: als Empfehlungen der Woche sind diese mit “sofort per Download lieferbar” gekennzeichnet. Nur kann man diese eBooks – also Dateien auf Ihren Festplatten – zwar sofort kaufen und bezahlen, aber man bekommt sie nicht sofort geliefert! Sondern man wartet – aktuell 1 h und 20 min… ohne eine Zeitangabe, wie lange es noch dauert: was bedeutet “schnellstmöglich” denn? Haben Sie so langsame Computer, warte ich auf den morgigen Bürotag, werden die eBooks jetzt für mich gedruckt, wo hängt es denn bitte?
Wie sie merken, bin ich überrascht, fast schockiert!
Wenn Sie eBooks verkaufen wollen, ändern Sie hier bitte etwas! Eine wirklich ernste Bitte, wenn Sie möchten, dass ich auch nur noch einmal wiederkomme – um bei thalia.de etwas Online zu kaufen - beschleunigen Sie den Bestellprozess im Internet! Schauen Sie sich an, wie z.B. Amazon, Apple Store, Adobe, OmniGroup u.v.m. Ihre Onlineverkäufe organiseren. Die Prozesse vor allem für den Kauf von Software/Downloads sind doch längst seit Jahren standardisiert beim Einkauf im Internet.
Schnellschüsse sind heutzutage nicht leicht zu verzeihen, bzw. richten einen grossen Schaden an! Und die Prozesse rund um Ihren eBook Store scheinen ein echter Schnellschuss zu sein.
Machen Sie es doch Amazons Kindle nicht soooo einfach!!!! Werfen Sie doch Ihre Chancen nicht so leichtfertig weg, Ihre Kompetenzen im Sortiment und Buchvertrieb sind doch unbestreitbar! Holen Sie sich doch die Kompetenzen für den Internetvertrieb ins Haus. Es gibt sicher sehr, sehr viele, die wissen wie das geht und Ihnen sehr gerne helfen würden – fragen Sie sie!!!
Mit freundlichen Grüßen / Best Regards
Arne Krüger
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Verfasst von herrkrueger
Februar 20, 2009
Wir müssen lernen und die verzweifelnden Menschen lehren, daß es eigentlich nie und nimmer darauf ankommt, was wir vom Leben noch zu erwarten haben, vielmehr lediglich darauf: was das Leben von uns erwartet! (…)
Leben heißt letztlich eben nichts anderes als: Verantwortung tragen für die rechte Beantwortung der Lebensfragen, für die Erfüllung der Aufgaben, die jedem einzelnen das Leben stellt, für die Erfüllung der Forderung der Stunde. Diese Forderung, und mit ihr der Sinn des Daseins, wechselt von Mensch zu Mensch und von Augenblick zu Augenblick. (…)
Sofern nun das konkrete Schicksal dem Menschen ein Leid auferlegt, wird er auch in diesem Leid eine Aufgabe, und ebenfalls eine ganz einmalige Aufgabe, sehen müssen. Der Mensch muß sich auch dem Leid gegenüber zu dem Bewußtsein durchringen, daß er mit diesem leidvollen Schicksal sozusagen im ganzen Kosmos einmalig und einzigartig dasteht. Niemand kann es ihm abnehmen, niemand kann an seiner Stelle dieses Leid durchleiden. Darin aber, wie er selbst, der von diesem Schicksal Betroffene, dieses Leid trägt, darin liegt auch die einmalige Möglichkeit zu einer einzigartigen Leistung.
Aus: “… trotzdem Ja zum Leben sagen – Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager” von Viktor E. Frankl
Das Buch bewegt mich unfassbar tief!!!
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Verfasst von herrkrueger