Im Wartungsmodus…

Heute Nacht wurde das Dach eines alten Hotels abgenommen, darunter kamen vier altertümliche Kuppeln zum Vorschein, dazwischen eine Abendgesellschaft, zwei Herren in Ausgehuniform mit allen Orden und Effekten.

Habe lange nicht mehr über unser OPD geschrieben, jetzt also ein kurzes Update. Unser Restart ab 7. Januar verlief ganz gut, wir haben uns jede Menge Bugfixing und Polierarbeiten vorgenommen und sind immer noch dran, der erste Sprint war sehr klein, das Team hat im zweiten Sprint schon etwas Fahrt aufgenommen.

Dazu kommt, wir haben unser Scrum Tool gewechselt, haben nun Greenhopper von Atlassian im Einsatz (statt scrum.do), Greenhopper in unser Jira integriert und kein extra Service mehr.

Dann wollten wir unseren Workflow weiter umstellen und wollen in github.com Pull Requests für das Update unserer Test und Produktionsumgebung nutzen, ausserdem wollen wir unsere User Stories wieder etwas klassischer, erst trocken als Entwürfe durchdesignen, eh wir sie in die Entwicklung geben, die ist mir vor allem für die Core Funktionen sehr wichtig, da diese sitzen müssen.

Als nächstes wollten wir uns öffnen für weitere mtc Kollegen, die ihren Freeflow nutzen können, um im Projekt mitzuhelfen, das Onboarding so einfach und schnell wie möglich zu gestalten, war eines der Nebenziele der letzten Woche.

Dann beschäftigte uns unerwartet viel die verdammt schnelle CloudSearch von Amazon, die von uns verwendete Volltextsuchmaschine. Bei unserer Weihnachstkonfiguration sind uns die Kosten aus dem Ruder gelaufen, so haben wir erst mal unseren Index auf 1 Million Dokumente begrenzen müssen und sind mit Amazon ins Gespräch gekommen, die auf unsere Bemühungen aufmerksam geworden sind.

Alles in allem ein etwas holpriger Start, klar mit den vielen Veränderungen vor allem beim Workflow. Die nächsten Sprints werden zeigen, ob wir nun so offener, schneller und transparenter werden können. Ich gehe fest davon aus!

Unser verteiltes Arbeiten hat mich persönlich die Woche sehr zurück geworfen. Henry war in London, ich in Istanbul, der Rest des Teams in Berlin. Unsere aktuellen Tools und Infrastruktur geben es nicht wirklich her, dass wir einfach unsere Daily Scrums und unsere stundenlangen Reviews und Plannings effektiv mit zwei Kollegen, die nicht in Berlin sind, abhalten können. Mein Netz hier im Homeoffice ist zu instabil, Skype Video war teilweise durch die grossen Verzögerungen nicht benutzbar. So bleibt nur wie früher, die indirekte Kommunikation, die allerdings einiges an Overhead erfordert und einfach anders, langsamer ist, als wenn man sich schnell im Gespräch abstimmt. Ich habe mich also zurück gehalten, mich nicht eingemischt, nicht alles erklärt haben wollen und einfach vom Rande aus zugeschaut. Wohl auch, weil ich die nächsten vier Wochen am Stück in Berlin sein werde.

Und grade ploppte ein Missverständnis hoch, welches sich zum Glück schnell aufklärte und ich für eine direkte Folge unseres verteilten Arbeitens mit neuen, noch ungeübten Workflows halte. Wir wollten wöchentlich die Ergebnisse unserer Sprints in Produktion nehmen, dabei sollten wir beim Update unsere Nutzer mit einer Maintanance Message darauf aufmerksam machen, statt einfach für Minuten nicht erreichbar zu sein. Obwohl wir noch gar nicht so viele Nutzer haben, wollte ich das gerne üben.

Nun war diese Meldung einfach seit gestern nachmittag online, statt unseres OPD’s. Aber jetzt sind wir wieder richtig online… gut, dass uns so etwas jetzt passiert und nicht mit 100.000 Benutzern. Es gibt nichts Besseres, als durch direkte Erfahrung zu lernen!

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Und dann läuft mir grade heute morgen beim “Zeitung” lesen, der Artikel hier über gute und schlechte Softwareprojekte übern Weg. So was kommt immer wie gerufen und geht zurück auf einen Artikel von Ben Horowitz von Andreessen Horowitz. Nun habe ich gleich ein schlechtes Gewissen, aber auch wieder etwas mehr Richtung, woran ich noch arbeiten, was noch zu verbessern ist.

Jetzt aber wünsche ich Euch erst mal allen, wieder lächelnd, einen tollen Samstag!

Ursache oder Wirkung…

Istanbul, 9:44, Tag 89 und letzter Tag in 2011

Heute habe ich von einer Wohnung geträumt, meine beiden Süssen waren mit dabei, es war eine Ferienwohnung, wie für Bauarbeiter, die einen riesigen Kanal bauen sollen, mit Schiffen, die einen Fluss vertiefen und den Schlamm und Sand mit riesigen Staubsaugern in Tankschiffen abtransportieren. Wir sind eingezogen, ausgezogen und sind wieder eingezogen, es gab einigen Reiseanteil zu den Baggern, zu einer Strasse und wieder in die Wohnung zurück im Traum. Die Schlussszene ist noch klar: Ich sehe vor dem Fenster ein kleines Flugzeug aus Holz oder gar Papier, es trudelt, stürzt ab – während ich gerade mein GutenMorgenBild schiesse und kracht direkt auf der Kreuzung vor der Wohnung in den Vorgarten eines der angrenzenden Häuser. Ich versuche, zu helfen oder wenigstens Fotos zu machen, kann aber den Schlüssel nicht finden um die Wohnung verlassen zu können, ich frage meine Mädels, die nur mit den Schultern zucken, ich überlege fieberhaft, wo der sein könnte und durchsuche real und im Kopf die fünf wahrscheinlichsten Stellen, mir fällt CNN ein, mit ihren iReportern und der Nachricht gestern, dass zwölf(!) Fotografen von CNN in US entlassen worden sind und das die ja trotzdem gleich da sind, wenn ich mich nicht beeile und den Schlüssel finde… ich geb’s schliesslich auf, werde wohl nicht helfen oder kein Bild machen können und wache auf.

Eigentlich ist heute Zeit für einen Jahresrückblick, aber ich habe gar nichts vorbereitet. Könnte ja mal meinen Kalender durchgehen und wenigstens die Highlights raussuchen… mhh, immer die zwei wichtigen je Monat sollte reichen, oder?

Der Januar fängt bei uns immer mit dem mtc Jahresauftakt und den mtc Strategietagen an.

Im Februar ging es richtig los mit dem Amazon AWS Projekt fürs EPO und den Vorbereitung der Fotoausstellung Instahbit und nem privaten Umzug weg von Stralau zurück in den Bergmannkiez.

Der März ist der Monat unseres Zazen Retreates und ich konnte eine Vortrag auf der Jahrestagung der Patentinformationszentren halten, dabei habe ich auch Aachen und den Dom entdeckt.

Im April ging es bei Schindler im Projekt Redesign Technolgie und Wettbewerbsmonitoring in die heisse Phase und ich habe die re:publica genossen.

Der Mai, ein Reisemonat: Sony in Salzburg kennen gelernt und beim EPO München unser AWS Projekt vorgestellt und die NEXT11 Konferenz kurz besucht.

Im Juni dann, meine erste Podiumsdiskussion, unsere 5×5 Teamstaffel und unser mtc Sommerfest mit meiner ersten wirklichen Rede (so mit Script und gleichzeitiger Veröffentlichung im Blog!). In der Rede ist das erste Halbjahr 2011 ja auch schon ganz gut zusammengefasst!

Der Juli war der Urlaubsmonat, wir haben unser Sommerhaus nach über 15 Jahren wieder beziehen können, haben lieben Freunden aus Berlin zwei Wochen lang Istanbul und Strand gezeigt. Parallel hatte ich einen Anfall von Excel, was zu neuen Sheets für unsere Kennzahlen und die Personalkosten führte.

Im August startete PINCH und unser DEPAROM Webstore und ich hörte in Oslo von Change Attention und war platt. Es gibt wirklich Menschen, die auch so stark lieben&leiden und danach handeln… und irgendwie zu allem passend, ein intensiver Sonntag in der Bahnhofsmission.

Der September war bestimmt durch einen Vortrag auf einer “entrepreneurs engineer the future” Konferenz in München und durch einen über (Miss)erfolg für den BVMW.

Im Oktober fand die EPOPIC statt, eine tolle Konferenz in Kilkenny, dort konnte ich vor einem Vizepräsidenten des EPO unsere Socialize the Patentworld Ideen vortragen. Ausserdem startete dieses Tagebuch Projekt hier am 4.10. und auch noch meine Photojury Tätigkeit für FORD.

Der November, der Monat des Crowdsourcings. Habe einen Vortrag für die AGM Sitzung über dieses spannende Thema vorbereitet und gehalten, unser 6. Vertriebspartnertreffen fand parallel dazu und auch noch eine Betriebsprüfung.

Im noch laufenden Dezember, die erste arbeitsreiche Woche, mit BP Schlussbesprechung und letztem Allhands, ersten Rückblicken und Planungen für den Januar, Abschluss diverser Projekte und dann New York mit einem Wiederauffrischen, Vertiefen der Beziehungen zu unseren Bekannten dort, die alle auch im IT, Banken und Pharmaumfeld tätig sind.

Boah, ist Zeit ist schnell verflogen… es war wieder ein so intensives, schnelles weil so volles Jahr für mich. Ich bin so dankbar für all die tolle Unterstützung, die herrlichen Erlebnisse und Momente mit meiner Familie, meinen Freunden und Kollegen – D A N K E S C H Ö N !

Irgendwie kann ich ja immer nicht daran glauben, dass der Grund von allem nur in mir liegen soll. Ich mach doch gar nichts… ;-)  Vielleicht liegt hier ein Vorsatz für 2012: eine noch stärkere Verantwortung für mein Leben und Bewusstsein für meine gestalterische Kraft zu entwickeln.

Nun wünsche ich allen einen wunderbaren Rutsch und einen fantastischen Start ins Neue Jahr und verabschiede mich ein- und ausatmend mit einem Lächeln für heute!

Statt Tagebuch: Mit gewisser Digitalkompetenz ausgerüstet…

Heute habe ich geträumt, ich müsste ein windows basiertes CMS reparieren, ich hatte gar kein Windows mehr auf meinem Laptop, was tun – eines borgen, meine VMWare wieder aktivieren? Vor dem Job selbst hätte ich schon hingekriegt, aber ich sollte das System schon vorher auf meinem Rechner haben und von hier aus administrieren können. Dann musste ich zu dem Job kommen, das Fahrzeug war eine dunkelgrüne Simson S51, die aber nicht ansprang. Ein Mädchen suchte den Startknopf, ich stellte die Zündung an und begann zu treten. Seit ich 16 bin, dachte ich beim antreten einer Simson immer, das der Starter eigentlich abbrechen muss… man musste sie gefühlvoll treten. Und genau hier kam Aleyna angetrippelt und weckte mich…

Gestern war bestimmt von einem herrlich kurzem produktiven Skype Workshop mit Sarah, Moritz, Robert und Henry und davor von einer herrlich intensiven Google+ Diskussion zu einem Interview mit dem Chef von Kiepenheuer & Witsch, in diesem dieser prophezeite “Bei Amazon wird es knirschen”.

Das habe ich so ganz spontan dahin geklimpert… beim Durchlesen des Interviews:

Punkt 1
…wieviele Handschriften haben wir denn noch? Nach der Erfindung des Buchdruckes verschwand diese jahrhundertlang entwickelte und sehr verbreitete Kulturtechnik des händischen Kopierens von Büchern in den Klosterbibliotheken. Man brauchte plötzlich die professionelle Auswahl, Veredelung und den Vertrieb durch die gut vernetzten Äbte der Klöster nicht mehr.

Punkt 2
… was für einen direkten Kontakt haben die klassischen Verlage denn zu ihren Lesern? Wieviele Bücher habe ich denn bereits gefunden, in denen Sätze markiert sind, mit dem Hinweis “xx andere haben das auch markiert”? In welcher Buchhandlung kann ich alle meine jemals bestellten Bücher durchblättern, bei welchem Verlag kann ich eine Wunschliste anlegen und mit meinen Bekannten “teilen”. Wo bekomme ich algorithmische Empfehlungen, basierend auf meinen historischen Einkäufen. Es ist nicht auszudrücken, auf wie vielen Feldern Amazon durch den Daten getriebenen Ansatz Vorteile und intensivere Kontakte zu seinen Nutzern, Kunden und Lesern hat.

Punkt 3
… der Verlag in seiner Funktion als kulturelle Instanz. OK, hier muss man ein wenig durchatmen. Aber welche kulturelle Instanz haben denn die Verlage bei der mit iPad & Co aufwachsenden Generation noch? Ich beobachte bei mir, wie Plattformen und Persönlichkeiten im Netz zunehmend diese Funktion ersetzen, die Intensität der Diskussion, die Ausführlichkeit der Empfehlung trägt doch viel maßgeblicher zu meiner Bewertung eines Autors bei, als der Verlag an den er sich gebunden hat. Dieser rückt mehr und mehr in den Hintergrund, wird überlagert durch die Qualität und Anzahl der Tweets, Rezensionen, Kommentare – vor allem, wenn diese aus meinem Umfeld oder von den von mir “abonnierten” Bloggern/Autoren stammen.

Die meiste Zeit ging es in der Diskussion um die Vorteile von eBooks oder die Funktion von Verlagen… ein Prinz v. Sinnen mischte sich als Drucker und Verfechter der Tradition intensiv ein und dies führte zu diesem meinem zweiten Beitrag:

Ich sehe beides Co-existieren, es gibt auch heute noch Menschen, die mit Stiften schreiben, ins Kino gehen, auf Pferden reiten… etc.

Die Erfindung von etwas Neuem, wie hier diskutiert zB. das eBook, verändert zwangsläufig die Sicht auf das bisherige – hier Papierbuch – mit. Und die Adaption an das Neue findet so oder so statt.

Ich streite dem Papierbuch seine Vorteile nicht ab, ich kann nur einfach die Statik der Verlage nicht verstehen, die das Undenkbare einfach nicht denken (um mal +Clay Shirky von 2009 zu zitieren).

Es gibt jetzt einfach neue Technologien, neue (Kultur)Techniken, neue Geschäftsmodelle: passt Euch an oder werdet mit Eurem vermutlich schrumpfendem Bestandsgeschäft einfach in Würde alt.

Aber versucht doch bitte nicht, Eure Papier- und Druckpressen (also auf Mangel und hohen Transaktionskosten) basierenden Geschäftsmodelle auf das Internet zu übertragen, das wird scheitern!

Das war alles schon Montag abend, am Dienstag früh dann mischte sich Sascha Lobo ein mit einem längeren Statement, während ich an diesem Diskussionsbeitrag hier schrieb:

Beim Verfolgen der Diskssion hier, kam mir vorhin folgender Gedanke:

Vielleicht ist ja das eBook nur ein Übergang, nämlich der Versuch das Konzept “Buch” eines Autors in eine Welt zu retten, in der es für dieses Konzept eigentlich keine Notwendigkeit mehr gibt. +Kathrin Passig‘s Beiträge hier sind kein Buch im eigentlichen Sinne mehr, aber in der Diskussion mit Ihren Lesern entsteht doch ebenso Ihr ganz eigentliches Werk – hier und genau jetzt. Ein Werk, für das es in der Vergangenheit keine Entsprechnung gab, keine Beispiele, keine Technologien, welches einfach unmöglich war… aber welches mich doch konzeptionell an ein Buch erinnert, Herausgeber/Verleger wäre in diesem Fall der Toolhersteller und Betreiber Google, der die Plattform schafft, die Regeln setzt und die Mechanismen für die Kommunikation bestimmt. Genau das, was in Zeiten der nur analogen Kommunikation eben Verleger, Lektoren, Drucker und Händler übernommen haben und für die sich in der Gesellschaft Kompensationsmodelle etabliert hatten… das Werk hier wird aber in einem gemeinsamen Prozess mit uns, den den Lesern und Co-Autoren vervollständigt, erzeugt, beeinflusst.

Ebenso geht es mir nämlich manchmal mit eBooks, zB bei der Problematik des Seitenkonzeptes, welches sich so schwer übertragen lässt auf einen Kindle aufgrund der möglichen Skalierung, welches damit Zitate in der herkömmlichen Form obsolet werden lässt – und welche ja schon seit 20+ Jahren eigentlich durch Links (besser nat. URI) ersetzt worden sind. Also, das eBook als Übergangsform im beginnenden digitalen Zeitalter der globalen Vernetzung… bei dieser These würden doch einige der Argumentationen überflüssig, oder?

Und Marcel Weiss, hat auch angeregt durch diese Diskussion einen Artikel veröffentlicht. Und die Diskussion ging noch bis gestern Abend weiter und wie bereits gesagt, enthält sie jede Menge Denkstoff und Gesprächstoff sowie weitereführende Links zum Thema “Zukunft der Buchbranche”…

Das gehörte nun eigentlich nicht in ein Tagebuch, sondern in einen eigenen Post. Da ich dieses Tagebuchformat aber wähle, um hier schnell am Morgen aufzuschreiben und damit festzuhalten, was mich bewegt hat oder bewegen wird… passt das doch auch wieder. Und wie jeden Morgen, wünsche ich verbunden mit einem Bild des Himmels, einen schönen Tag…

PS: habt Ihr das hier mitbekommen? 6 Monate meines Lebens in 15 Sekunden oder auch in 45 Sekunden

PPS: oder habt ihr das hier schon mitbekommen? Ein Rundblick über Istanbul in High Definition

 

 

 

Neues Theme für herrkrueger.de

Musste gestern spontan das Design hier mal austauschen. Ich werd meinem Blog ein schickeres Zuhause bereiten in den nächsten Tagen und habe gestern einen ersten Impuls fürs Machen genutzt.

Der Meldung über den neuen Android Kindle folgend…

…bin ich über ein Video zum neuen Browser Amazon Silk gestolpert und hab gesehen, dass Amazon wirklich ein WordPress Blog hier eingerichtet hat, mit einem allerersten Post. Das dort verwendete Theme Headlines von WooThemes fand ich auf Anhieb spannend, hab es mir dann etwas genauer angeschaut und bemerkt, dass die Themes echt einen Wahnsinnssprung gemacht haben. Als es dann noch bei wordpress.com als Theme verfügbar war: zack, erledigt und mit den Standardeinstellungen aktiviert… nun werd ich in den nächsten Wochen mal schauen, was alles so machbar ist für einen “Anwender” wie mich.

My Day 2 #NEXT11 Notes

Here my notes of the NEXT11, a nice event with fascinating speakers:

Werner Vogels, CTO of Amazon.com

  • uncertainty: we dont know, what kind of questions we will ask… how that pot of gold may look like
  • bigger is better: collect as much data as possible, process these data again and again
  • store or process: different way of ressource management
  • cloud will drive these processes: because of no limits of storage and processing power and great way of sharing
  • e.g. pharma industry changes to a collaborative environment
  • big-data requires no-limits
  • we think to much, data analyzis are the domain of big corporations – it’s not anymore
  • e.g. soundcloud.com is doing data analyzes, you can put any sounds online

collect, store, organize, analyze, share

control, correct, validate, enrich data

Garret Graff, Washingtonian Magazin

  • metanarratives kill
  • the plural of anecdote is not data
  • be definable, or others will do it for you
  • be the underdog
  • play as big as you want to get

Isaac Z. Schlueter, node.js

  • acid or basic?
  • dirt – data intensive realtime application class
  • twitter, telephony, finanical quotes streaming
  • loosing isn’t ideal, but delaying is worse
  • python:twisted, node.js nonblocking io
  • erlang is awesome for dirt, abysmal support for unicode
  • why js: not loveliest, but good enough, entrenched
  • server side js: livewire, rhino, commonjs, do block io

Markus Wolf and Meno Abels, Sinner & Schrader, REWE Case Study

  • 1st Dimension: stateless components
  • 2nd Dimension: shared nothing
  • 3rd Dimension: client storage
  • application controller at client, template rendering, server and client, persistent client storage

David Rowan, Editor in Chief, Wired UK

  • elegant, responsive, smart

Tim Ferriss, Experiments in Lifestyle Design, Author of “The 4-Hour Workweek” and “The 4-Hour Body”

  • good science is repeatable
  • “whenever you find yourself on the side of the majority, its time to pause and reflect.” -marc twain
  • the minimum effective dose
  • no carbon hydrates, no fruits
  • 30g protein, 30 min after wakeup
  • watch the movie: The Objective
  • the extreme inform the mean, not vice versa
  • public accountability creates an incentive for behaivor change
  • make it: conscious, game, competive, small and temporary
  • measurement and objective
  • mthfr gene, cover/track a few things, i have a goal
  • typically simple works
  • data by itself is not valuable, you have to keep the question
  • zeo, sleep – treat food as medicine

Bastian Unterberg, CEO of jovoto.com

  • design a process, that allows ownership: design for ownership
PS: better late than never… liked it a lot there!

Einstieg zu Cloud Computing und Crowd Sourcing

Hab grade ein Gespräch nachbereitet, in dem ich vollmundig versprochen hatte: “Ich schick Ihnen da einfach mal ein paar Links zu…”. Da mich das Thema aber so fasziniert, ging das gar nicht so schnell und einfach wie ich dachte, sondern wurde wie immer etwas aufwendiger.

Aber als ich die Mail abschickte, dachte ich – das wär eigentlich was für mein Blog, das könnte auch noch andere interessieren, vielleicht, eventuell. Und wenn nicht, dann erinnere ich mich in ein paar Jahren wenigstens, was ich damals 2011 so spannend gefunden habe.

Genug der Einleitung, also ich wollte einfach mal über Cloud Computing in den neuesten Ausprägungen schreiben, zumal es grade am Wochenende bei Amazon zu einem Ausfall eines Ihrer Datacenter gekommen ist und sich die Cloud mal so richtig bewähren konnte.

Hier die meiner Meinung nach besten Artikel, die mir dazu über den Weg gelaufen sind unter den Stichworten “Design to failure” oder “Let loose your choas monkey” (so als nette Highlights/Merker) bei Ahmar Abbas auf itworld.com, von George Reese, Gründer von enStratus bei O’Reilly sowie von Don Macaskill, Smugmug’s CEO und Chief Geek.

Wir sind im Gespräch aber schnell auf Crowd Sourcing Dienste gekommen, die es zusammen mit Cloud Computing ermöglichen, komplett virtuelle Infrastrukturen und Workforce in Anwendungen(!!!) über API’s zu integrieren.

Das finde ich grade super spannend und wir versuchen bei mtc, Prototypen zu entwerfen bzw. Proof of Concepts zu entwickeln, die die Stärken und Schwächen dieser neuesten Trends aufdecken. U.a. haben wir EspaceNet vom EPO bereits als Prototyp in die Amazon Cloud migriert. Fürs Crowd Sourcing suchen wir aber aktuell einen geeigneten Kandidaten für ein Projekt.

Hier natürlich noch die Links, am besten direkt zu den Anbietern, denn was die Journalisten/anderen Blogger drüber schreiben, googelt sich dann ja leicht. ;-) Als erstes der Amazon Mechanical Turk. Ich selbst hab mich da sogar schon angemeldet, und meinen ersten Dollar mit dem Abarbeiten von den sogennannten HIT’s (Human Intelligent Tasks) verdient. Hier und hier hab ich dazu auch schon ein paar Screenshot erzeugt, damit man sich das selbst anmelden spart und einen echten Eindruck Stand April 2011 bekommen kann.

Und das zweite ist CrowdFlower die mich mit Ihrer Idee der sogenannten Gold Standard Data begeistert haben, mit dem man die Genauigkeit der Abarbeitung überprüfen können soll, dieser zweite Anbieter harrt allerdings noch meiner vertiefenden Tests. Lt. der Website scheint CrowdFlower sogar noch größer als AMT zu sein.

Nun denn, ich hoffe, ich konnte Euch damit den Einstieg in diese Materie ein wenig erleichtern?

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