Wo bist Du glücklich?

Istanbul, 7:27, Tag 318

Heute Nacht wieder lange, aber angenehm geträumt. Eine Polizeikontrolle ist mir noch in Erinnerung geblieben, erst ein Blitzgerät, dann noch mehr Blitzgeräte, wie in einer Galerie am Strassenrand auf beiden Seiten. Wir sehen Polizeischüler angestrengt auf die Geräte starren, wir sind 10km zu schnell, es blitzt nichts, wir landen trotzdem in einer Kontrolle. Der Polizeischüler untersucht mit einem Spiegel unser Auto an den unmöglichsten Stellen, es ist präpariert für ihn, er findet das lose Stückchen Blech, klopft vorsichtig dagegen, es löst sich. Aufgabe fast bestanden, dann verrutscht das Stück Blech auf dem Lack beim Herausholen, alle halten den Atem an. Ist er jetzt durchgefallen? Der Prüfer ist gnädig: Bestanden. Ich wache auf…

Gestern fragte mich Åsmund, der mich grade hier in Istanbul besucht, ob ich hier glücklich sei? Dem ersten Impuls folgend, sagte ich: ja, natürlich ja, ich bin hier zu Hause, meine zweite Heimat. Aber ich fühlte mich komisch bei der Antwort, etwas stimmte nicht. Denn natürlich bin ich hier nicht immer glücklich, es gibt solche und solche Momente.

Dann merkte ich 10min später, dass mein Glücksempfinden nicht von dem Ort an dem ich mich befinde abhängig ist. Ich war an den schönsten, exotischsten, luxeriösesten Orten, und unglücklich. Ich war an den einfachsten, dreckigsten, lautesten Orten, und glücklich. Und natürlich umgekehrt. Mein Glücksempfinden hängt sehr viel mehr von anderen Umständen ab. Am meisten noch von den Menschen, die mich umgeben, von der Aufgabe, an der ich grade sitze, von der Qualität der Interaktion, der Verbindung mit meiner Umgebung.

Instagram hilft mir ja seit knapp zwei Jahren dabei, mich mit den Orten zu verbinden, an denen ich mich gerade befinde. Ich versuche, täglich ein Foto nach dem Aufstehen zu machen. Zur Erinnerung und auch, um mich von der Schönheit des jeweiligen Orten zum glücklich sein inspirieren zu lassen.

Gestern Nacht nun, passend zu meiner Unterhaltung hat Instagram die Version 3.0.0 weltweit gelauncht.

Das Hauptfeature der neuen Vesion, neben vielen Detailverbesserungen, ist eine sehr schöne Kartenansicht aller Fotos, die man mit Instagram geschossen oder hochgeladen hat. Das funktioniert natürlich nur, wenn man dem Telefon erlaubt hat, die Positionsdaten der Fotos mit ab zu speichern.

Hier ein paar Screenshoots, der zweite mit der Warnung vorm Anschalten der Kartenfunktion, damit sich auch jeder hoffentlich wirklich bewusst wird, was er dort tut, wenn er die Positionsdaten seiner Fotos auch auf einer Karte anzeigen lassen möchte.

 

Viele kümmern sich ja gar nicht darum, welche Daten mit den einzelnen Fotos ins Netz hochgeladen werden. Ich bekomme zum Beispiel sehr häufig in den Kommentaren Fragen  nach dem Ort des aufgenommenen Fotos. Dabei sind fast alle meiner öffentlichen Fotos auch mit Positionsdaten versehen und mit ein, zwei extra Klicks kann man sehen, wo es aufgenommen worden ist.

Dies wird nun mit der Version 3 extrem vereinfacht, denn neben einer Mosaik und Normalansicht, ist nun noch die dritte Kartenansicht auf den Profilen der Instagram Nutzer dazu gekommen.

 

Und nachdem ich mich gestern hier  ja eher der dunklen Seite gewidmet hatte, ist es doch schön zu sehen, wo ich in den letzten beiden Jahren alles glücklich war!

An jedem dieser Ort, an denen ich in den letzten beiden Jahren meine 975 Instagram Fotos gemacht habe, gab es glückliche Momente. Aber natürlich auch die anderen, die nicht so glücklichen, die unglücklichen und verzweifelten!

Denn immer mehr versuche ich, Glück in mir selbst zu finden, unabhängig vom Verhalten oder der Beschaffenheit meines Umfeldes. Der ganz grosse Trick dabei ist aber, dass man nicht versucht, glücklich zu sein. Dass man einfach nicht nach Glück sucht. Denn wenn man absolut, brutal ehrlich zu sich ist, und genau hinschaut, dann merkt man, dass immer alle Bedingungen fürs glücklich sein schon vorhanden sind…

Mich zerreißt es…

Istanbul, 7:57, Tag 233

Früher hätte ich gesagt, ich habe heute nicht geträumt. Weil ich beim Aufwachen so viel Aufmerksamkeit auf meine Träume lege, einfach weil ich sie hier aufschreiben möchte, kann ich beim Schlafen meinem Denken zu sehen.

Also heute habe ich nicht geträumt, ich errinnere mich nur an eine Vielzahl von kleinen, irgendwie unzusammenhängenden Szenen, dich ich hätte aufschreiben müssen, um sie jetzt noch zu erinnern. Das Kurzzeitgedächtnis hat einen gnadenloser Filter, der schaltet den Zugriff aus, knallhart, auf alles, was ihm unwichtig erscheint…

So viel Entschlusskraft, so viel Fokus grade, mich zerreisst es förmlich! Aber alles und alle sind zu langsam, zu schwerfällig, zu schwierig, zu kompliziert. Aber vor allem ich selbst bin viel zu… begrenzt, beschränkt, behindert.

Ich lese in Facebook am Morgen etwas rum und sehe mir kurz Gronkh’s neueste Werke an und erstarre vor Ehrfurcht, der Typ spielt vier Games gleichzeitig: Diablo 3, Risen 2, Edna Bricht Aus und Minecraft. Nimmt alles auf, uppt (also lädt) jeden neue Folgen auf youtube und seinen Blog, kommentiert die auch noch superfrech und schlagfertig, ob er nun grade nach New York fliegt oder umzieht oder auf Preisverleihungen rumhängt! So krass!

Stolpere weiter über Sherilynn Macale, die mal eben per Google Hangout ein Interview mit Richard Branson gehostet hat und mir ausserdem noch die Augen öffnet, warum Instagram Bilder auf Facebook so wenig Interaktion kriegen: weil sie in ganz  modern unter Ausnutzung der neuen Facebook Open Graph Features in zwei Posts gesplittet werden: einmal die Anwendungs Aktivität und einmal ein Foto im Instagram Album.

Path im Gegensatz dazu, erzeugt nur ein Foto! Da muss man erst mal drauf kommen und 157k Follower haben, um zu sehen, welche Auswirkungen das hat.

Solche eigentlich einfachen Foto Sharing Anwendungen, bekommen in der Interaktion mit den grossen sozialen Netzwerken und über die Zeit eine Komplexität, und eine Abhängigkeit von einander, die mich einfach nur furchtbar erschreckt!

Fühle mich sofort als absoluter Laie, als blutjunger Anfänger, als überhaupt Nichts-Wissender. Und es gibt keine Abkürzung, keinen Zauberspruch, um irgend welche Dinge erledigt zu kriegen, man muss es einfach nur tun, und es immer wieder aufs Neue probieren…

Da fallen mir Glück zwei Tweet ein, die ich letztens gefavt habe:

Und mit einem Bild vom Sonnenaufgang voller kreischender Möwen…

…verabschiede ich mich angespannt lächelnd in den Mittwoch.

PS: morgen schau ich mir wieder nur Twitter an! Facebook ist mir zu heftig… ;-)

Mein Sonntag in Istanbul: Plane Spotting, Sapphire…

Gestern waren wir in Florya, Aleyna zu einem Kindergeburtstag einer Vorschulfreundin bringen.

Florya ist der Stadtteil, in dessen Mitte der Attatürk Flughafen liegt. Beim Suchen nach der Partylocation sind wir an einer Shopping Mall direkt am Zaun des Flughafens vorbeigekommen. Dort wollte ich wieder zurück, als Aleyna happy beim Geburtstag war und Seda happy beim Shoppen war. Denn damit war ich happy beim Spotten. ;-)

Die kleinen Airbus interessierten mich eher nicht, die heben auch viel früher ab auf der Startbahn. Die grossen Flugzeuge, waren am Spot erst ganz kurz in der Luft…

Die Terasse der Shopping Mall war gestern Treffpunkt der türkischen Aircraft Spotter Szene. Erst bin ich am Zaun lang gelaufen, hab mir aber schon gedacht, dass ich das nicht übertreiben sollte. Die Jungs klärten mich später auf, dass das unter Strafe steht, da in der Türkei alle Flughäfen militärisch gesichert werden und direktes Fotografieren verboten ist. Wir haben sofort angefangen zu fachsimpeln und ich wurde zu den Highlights der nächsten Monate eingeladen und hatte einen Link zum Forum.

Aber abends dann fand mich Yigit sogar von allein auf Facebook und in Twitter, dabei hatte ich nur meinen Vornamen gesagt und erzählt, dass ich die Bilder gleich auf Instagram poste. Naja, ich war auf Foursuqare eingecheckt, und es gab genau diese Terrasse sogar als eigene Location, die Flyinn Spotting Location. Das finde ich so grossartig, an diesem Web! Es ist sooo leicht und einfach, Gleichgesinnte zu treffen und in Kontakt zu kommen.

Ich hätte früher niemals einen der Jungs wieder angerufen, auch wenn die halbe Stunde toll gewesen war, und das gemeinsame Fotografieren mit einem Visitenkartenaustausch geendet hätte. Aber so, etwas unverbindlicher, nicht so aufdringlich wie ein Anruf oder eine Mail, kann ich über Twitter oder ihr Forum oder bei Photobucket einfach verfolgen, was sie machen und immer, wenn ich Lust habe, kann ich mal wieder mit zu einem der Spots fahren. Klasse!

Später zurück, wollte ich noch das Auto tanken und auch Öl nachfüllen. Danach war eine Probefahrt durch das sonntagabendlich, etwas ruhigere Istanbul angebracht. Gaanz zufällig führte die mich in die Nähe des Sapphire Towers, des aktuell höchsten Hochhauses von Istanbul.

Ich konnte nicht widerstehen und bin schnell hoch, ein paar Fotos machen. Ich war ja in diesem Jahr noch nicht oben. Leider war die ganz oberste Terasse mit glasfreier Sicht wieder geschlossen. So gibt es auf den Fotos ein Reflektionen, die da nicht hingehören und mein Kopf nicht komplett abdecken konnte.

Hier ein Blick in Richtung Golden Horn, vorne links der riesige Friedhof von Zincirlikuyu. Die ersten Hochhäuser auf der rechten Seite sind die beide gerade eröffneten Trump Towers.

Die andere Seite lag noch in der Sonne, hier die zweite Brücke, die Boğaziçi Köprüsü. An dem türkischen Wort für Brücke merkt man mal wieder, dass sie es hier mit den Umlauten echt übertreiben, gleich drei davon in einem Wort! Am coolsten ist ja, das Türken nicht super sagen, sondern süper. Auch nicht Bus, nein – ihr könnt es Euch denken -sondern: Büs. Ist echt wahr! Viele Worte sind aus dem Deutschen entlehnt. Aber dabei werden (fast) alle Vokale zu Umlauten gemacht, sieht wohl einfach schicker aus mit Pünktchen drüber.

So, und mit einem Sonnenuntergang und einem Sonnenaufgangsbild verabschiede ich mich langsam in die neue Woche. Das hier drüber ist übrigens wieder einer der beiden Trump Tower, von unserem Wohnzimmerfenster aus gesehen.

Und passend zum gestrigen Spotter Tag, auch heute morgen ein anfliegender Airbus.

Nun aber, wünsche breit lächelnd allen einen ganz tollen Start in die neue Woche!

Instagram Lux vs. Camera+ Clarity

Istanbul, 7:22, Tag 133

Wild geträumt heute Nacht, von Schildkröten die Häuserwände hoch klettern, Tankstellen, in denen Kampfflugzeuge repariert werden, Toiletten in Kellern, die enge, verwinkelte Zugänge haben. Und auch wieder von einem Workshop, diesmal läuft er sehr gut, alles ganz kreativ, effektiv. Dann aber renne ich weg, will noch anrufen, damit alle eine Pause machen können doch ich wache auf…

Gestern haben wir Muffins gebacken, sind Fisch Essen gefahren, haben die Aussicht genossen und haben zurück einen Umweg durch einen Stau genommen. Klares Wetter, so bei 8-12 Grad, die Winterjacke hätte fast im Auto bleiben können.

Hab etwas rumexperimentiert mit dem neuen Instagram 2.1, welches vor zwei Tagen veröffentlicht worden ist. Dort gibt es jetzt einen Lux genannten neuen Filter, der das Bild “verbessert”, Helligkeit, Kontrast und Sättigung dynamisch und automatisch anpasst.

Seit Camera+ im letzten März ihr Clarity genannten Filter vorgestellt hatte, der in etwa das gleiche macht, habe ich für meine iPhone Bilder fast ausschliesslich Camera+ benutzt. Der Filter ein grossartiges Allzwecktuning für schönere Fotos, aber er passt nicht immer, denn er hat eine einzige Schwäche: bei Bildern, die in schwachem Licht aufgenommen wurden, hellt er die Ränder zu stark auf.

Nun hat Instagram fast ein Jahr später nachgezogen. Ich bemerke sofort, dass ich nun wieder eher geneigt bin, die Bilder direkt in Instagram zu machen. Zumal der Filter nicht ganz so aggressiv zu Werke zu gehen scheint, wie Camera+ und die Schwäche damit nicht so starke Wirkung zeigt.

Hier mal einen kurzen Vergleich, damit ihr seht wovon ich hier rede. Das linke Bild ist ohne Lux, das rechte Bild mit dem neuen Filter Lux, an- und abzuschalten mit dem Symbol in der linken unteren Bildschirmecke.

 

Die Wolkenstrukturen sind klarer zu erkennen und die dunklen Bereiche des Bildes werden automatisch etwas aufgehellt. Dadurch entsteht ein intensiveres Bild, welches sonst nur mit Belichtungsreihen und manueller Nachberarbeitung mit der DSLR erreicht werden kann oder eben mit Clarity von Camera+:

  

Hier seht ihr noch einen Unterschied zu Lux, der Clarity Filter intensiviert die Farben etwas stärker, so dass hier Blautöne in den Wolken auftauchen, die bei Lux eher ein Grau bleiben. Aber auch die Schwäche des Clarity Filters ist hier schon angedeutet: am linken Dach des Hauses sieht man bereit die überbetonten Ränder, von denen ich oben sprach.

In beiden Bilder habe ich übrigens einen selektiven Weichzeichner für die Ränder angewendet, bei Camera+ ist das meist der “Depth of Fields” genannte, bei dem leider nur die Stärke mit einem Regler verändert werden kann. Dies ist bei Instagram weitaus besser gelöst, da hier Position und Stärke der Weichzeichner über intuitive Gesten direkt auf dem Bild verändert werden können.

Die Chancen stehen gut, dass damit Instagram von mir wieder öfter direkt für das Fotografieren verwendet werden wird. Dazu kommt ja, dass ich die Überarbeitung des UI für absolut gelungen halte, ästhetisch ist das wieder ganz weit vorn.

Und mit der finalen Instagram Version meines Gutenmorgenbildes, heute mit ganz wunderschönem Nebel…

…verabschiede ich mich in die nigelnagelneue Woche.

Ein Colt für alle Fälle…

Berlin, 10:33, Tag 104

Wie sollte ein Sonntagspost eigentlich aussehen? Entspannt, ohne Zwang einfach mal so… habe die Unruhe, nicht gleich los zu schreiben vorhin um 8 schon sehr genossen. Und ich habe einen Rückfall erlitten und mir einen Spiegel gekauft und den grade von hinten nach vorne durchgelesen: nichts Aufregendes – reine Unterhaltung.

Heute auch geträumt, von einem alten Mann im Rollstuhl der uns mit seiner Tochter besuchte. In einem engen Innenhof haben wir uns unterhalten, er konnte nicht richtig atmen und hatte eine komplizierte Apparatur im Rollstuhl dabei, die er mir andeutungsweise zeigte. Wir sind zu einer Veranstaltung gelaufen, an einem schmalen Strand sind wir an Hochleistungsjachten und -booten vorbei, die Besitzer kamen aus Hütten und erklärten, warum die Motoren fehlten, dann zu einem Flughafen mit flachem Dach, dort in den Gästezimmern angekommen, wachte ich auf.

Gestern habe ich an einer Tour durch die Beelitzer-Heilstätten teilgenommen, die von Instagram ausging und von Michael (aka @king_fisher) organisiert worden ist. Mit bestimmt 30 anderen haben wir an einer Führung von Frau Krause teilgenommen. Die Instagramer sind im Anschluss noch durch die eingefallenen Pavillion Chirurgie und den Pavillion B IV gelaufen und haben wie die Wilden Photos über Photos gemacht. Eine schöne Idee und ein richtig toller Samstag unter Gleichgesinnten.

Auf dem Pavillion B IV wächst ein Wald. Eine Attraktion an sich. Viele grosse Bäume im vor vielen Jahrzehnten ausgebrannten Dachstuhl…

Im Inneren endlos lange Flure bestimmt vom Licht…

Natur, Zeit und eine lange zurückliegende Vergangenheit. Gebaut als Krankenhaus vor über 100 Jahren…

Magische Treppenhäuser…

Ein kreisrunder, kuppelüberspannter, grün gefliester Operationssaal in der Chirurgie auf der Schattenseite…

Und die wohl vor 50 Jahren ausgeräumten Krankenzimmer auf der Sonnenseite des Gebäudes… 

Und über allem der blaue Brandenburger Himmel…

Ich hatte gar kein so starkes Interesse an den sicher vielfotografierten Motiven, habe eigentlich erstaunlich wenig Bilder für “meine Verhältnisse” gemacht. Lag vielleicht an der intensiven Stimmung und den extrem vielen kleinen Details des endlosen Zerfalls, die direkt noch stärker wirkten als durchs iPhone/die Kamera.

Mit Beelitz selbst verbinde ich nicht viel, ich kannte es nur vom schnellen durch- oder vorbeifahren als Standort einer riesigen Kaserne der sowjetischen Armee. Aber da mein Grossvater in den 70igern ganz in der Nähe in Borkwalde eine Datsche erbaute und mein Onkel in den 80igern heimlich in Potsdam als Panzergeneral die Heimat verteidigte, fühle ich mich der Gegend und dem Wald doch irgendwie sehr verbunden.

Die Russen hatten hier einen riesigen Truppenübungsplatz, der durch panzerfahrende Onkel ausgestellte Passierscheine für Pilze suchende Grossväter mit ihren Enkeln an ruhigen Tagen zugänglich war.

Panzerstrassen durchzogen den gesamten Brandenburger Wald… die einmal zu befahren war ein Traum für jeden Jungen, der heimlich im Westfernsehen Colt Seavers sehen durfte.

Mit diesen Gedanken verabschiede ich mich selig lächelnd in den Sonntag!

Instagram verbessert Facebook Integration

Instagram hat an der Facebook Integration geschraubt und überträgt ab heute die Bilder, wenn man den Haken in der Anwendung setzt, in voller Größe in ein eigenes Album! Man kann die so geteilten eigenen Bilder oder die seiner Freunde dann Liken, Kommentieren und auch Sharen. Yesss!

Hinter dem Bild der Link zum Blogpost auf Tumblr.

Ich habe dafür bisher den Service instafb.com benutzt, der mit genau das ermöglicht hat.

Heute morgen habe ich das abgeschaltet! Herzlichen Dank an den Entwickler, der das gebaut hat!

Fühle mich bestätigt, dass man nicht All-In gehen sollte, wenn man einen Service auf einer Lücke in einem anderen Service aufbaut, die leicht geschlossen werden kann. Aber ich bewundere erneut diese neue Art von Software, die offene Schnittstellen hat, mit denen man es anderen ermöglicht, Lücken im eigenen Service zu schliessen, bis man selbst dazu in der Lage ist!

Anfängergeist…

Bad Saarow, 8:29, Tag 94

Habe geträumt: von Landgrafroda, dann Amerika, einer Mall dort, drei dort auf dem Parkplatz streundene, beige farbene Hunde, von denen einer fast überfahren wird, es aber wegsteckt, er ist aus Gummi und von einem Streit.

Bereite grade noch unseren Workshop hier vor. Der Raum ist fertig, die Agenda steht, in 3h kommen die Teilnehmer. Bin so sehr gespannt und versuche meinen “Beginners Mind” zu aktivieren, denn

The Zen cook knows that we can’t prepare a meal if the kitchen is cluttered with last night’s dishes.
–Bernie Glassman

Aber eh los geht, noch zwei weitere Anregungen aus meinem gestrigen und heutigen Nachrichtenumfeld.

Trey Ratcliff hat einen Artikel und Video zur Zukunft der Kameraindustrie veröffentlicht- Gefunden habe ich das bei Robert Scoble, der das Video gedreht hat und der zu den ersten Menschen gehört, denen ich seit meinen persönlichen Social Media Anfängen so in 2007 “folge”.

“Whatever artistic path you go into, you become really attune to that world and it makes your own world richer.”
–Trex Ratcliff

sagt Trey gegen Ende genau, und auch schon vorher erklärt er immer wieder, wie sich durch seine Vorlieben für Farben & Licht, sein Interesse für HDR Fotografie entwickelt hat und wie durch die intensive Beschäftigung damit, seine Welt um vieles reicher geworden ist. Und er verallgemeinert dies dann, dass dies auf alle “Künste” zutrifft. Ich habe die gleichen Beobachtung an mir gemacht, ich entdecke in meiner Umwelt immer mehr Dinge im Zusammenspiel mit Sonne ,Wolken und Licht seit ich so viele Fotos mit dem iPhone mache und sie auf Instagram (und Facebook) (und Flickr ;) veröffentliche.

Und Kanye West hat heute Nacht mächtig viel getwittert. Er hat eine neue Firma mit dem Namen DONDA gegründet, die folgendes zum Ziel hat: “We want to help simplify and aesthetically improve everything we see hear, touch, taste and feel. …To dream of, create, advertise and produce products driven equally by emotional want and utilitarian need.. To marry our wants and needs.” wie er zwei Tweets geschrieben hat. Und auch noch manch andere kleine und größere Weisheit, macht einen sehr sympathischen Eindruck auf mich und hat mich zu einem weiteren und für heute letzten Zitat geleitet:

Imagination is the beginning of creation. You imagine what you desire, you will what you imagine and at last you create what you will.
–George Bernard Shaw

Und weil es heute schon so spät ist, verabschiede ich mich mit einem Lächeln und einem schnellen Bild vom gestrigen phantastischen Sonnenuntergang!

 

PS: und da die Bilder hier grade nicht laden wollen, gibt’s heute mal einen meiner selten bilderlosen Posts… auch gut!

#Fiestagram: Finale, Rückblick und Analyse… und Dank!

Mensch, die Fiestagram ist doch zu Ende gegangen und hier steht noch der Abschlussbeitrag über den Instagram Photo Wettbewerb von Ford Deutschland aus.
Also, versuch ich’s mal:

Am 10. Oktober startete die 6-wöchige Challenge. Teilnehmer konnten Fotos zu sechs verschiedenen vorgegebenen Themen machen, auf Instagram taggen und dann auf einer speziellen Facebook Seite zum Wettbewerb anmelden. Die durchführende Agentur lud mich ein, in der Jury bei der Auswahl der Bilder mitzumachen und auch darüber zu schreiben, hier im Blog, bei Twitter, Facebook, etc. und auch auf Instagram selbst.

Challenges gibt es auf Instagram seit den Anfängen im Oktober 2010. Die engagierte Community hat mit der Unterstützung von Hashtags in der Anwendung begonnen, selbst Wettbewerbe zu veranstalten. Irgendein Nutzer schlug ein Thema und ein dazugehörigen Hashtag vor, andere machten Fotos zum gleichen Thema und taggten diese. Dann wurde dies zum Beispiel auf das Wochenende oder einzelne Tage begrenzt. @joshjonson mit seinen Instatips wurde schnell eine Ikone auf Instagram für seine wöchentlichen Challenges, die er veranstaltete.

Ein #sexxy Contest von @marcpalmer ist mir besonders in Erinnerung geblieben, natürlich nicht wegen der Bilder ;-) sondern weil er die aufwendigesten Challenges veranstaltete mit Semifinals und Finals in zwei Gruppen. Und das alles auf dem iPhone innerhalb der Instagram Anwendung…

  

…also in den Kommentaren und mit Hilfe der Likes zu den einzelnen Bildern! Das war und ist schon etwas verrückt, zeigt aber das Engagement und die Begeisterung der Nutzer für diese neue Art des Teilens von Bildern mit ihren iPhones, wie sie Instagram bereitstellt.

Angeregt wurde diese Art der Wettbewerbe sicherlich durch die Popular Funktion in Instagram, eine spezielle Seite, auf der Foto’s, die besonders beliebt in der Community waren und schnell viele Likes oder Kommentare bekommen haben, auf einer Übersichtsseite dargestellt werden. Für mich war das zu Beginn eine sehr gute Möglichkeit neue tolle iPhoneografen zu entdecken und es hatte schon einen gewissen Reiz und fühlte sich gut an, wenn die eigenen Bilder dort erschienen. Da die Regeln für die Popular Page aber nicht transparent waren und es auch nur eine einzige solche Seite gab, haben die Nutzer einfach die Kommentarfunktion mit den Tags und die Likes benutzt, und über die Challenges quasi eigene Popular Pages selbst erstellt. Instagram ist auch heute noch voll von Wettbewerben, weil es so elegant und einfach ist, sich dort zu verabreden. Parallel entstanden zB die “U Shoot, I Edit” Wettbewerbe, auch hier mein Stolperer über einen der ersten die ich gefunden habe bei @markpalmer aus Dezember ’10. Die Likes entscheiden dann über den Gewinner der “Best Edit” Challenge.

Clay Shirky sagt das in Here Comes Everybody, die neuen sozialen Tools haben die Gruppenbildung radikal vereinfacht und die alten Grenzen, durch die aufwendige Koordination und Kommunikation existieren nicht mehr.

And as we would expect, when desire is high and costs have collapsed, the number of such groups is skyrocketing, and the kinds of effects they are having on the world are spreading.

Und die Challenges auf Instagram sind ein fast schon klassisches Beispiel für solche neue Gruppen und für die Freude und den Enthusiasmus, mit dem die Teilnehmer dort mitmachen und welche starken Effekte das auch ausserhalb des iPhones haben kann.

  

Ein Post von @christopherhowell im Dezember 2010 mit seiner weltweit ersten Instagram Ausstellung in Schottland führte dazu, dass wir hier in Berlin im März dann auch eine Ausstellung, die Instahibit mit Bildern von 10 Künstlern veranstaltet haben, die sich alle auf Instagram kennen gelernt haben.

Wir ihr Euch vorstellen könnt, war ich also sehr interessiert und gespannt, als ich von der Idee hörte, die Fiestagram auf Instagram zu veranstalten. Wie passen diese sehr dynamischen, kurzlebigen, ad-hoc Wettbewerbe und Initiativen mit der größer angelegten Kampagne eines traditionsreichen Autobauers und dessen Werbeagentur zusammen?

Um das Fazit vorwegzunehmen, erstaunlich gut aber eben auch anders als erwartet.

Ford legte den Wettbewerb auf sechs Wochen Dauer an und da Preise für die Gewinner ausgelobt wurden, um die Motivation zusätzlich zu stimulieren, sollten sich die Teilnehmer in einer eigens entwickelten Anwendung registrieren, um damit den Teilnahmebedingungen zustimmen zu können, also u.a. ihre Zustimmung zur Datenverarbeitung etc. zu erklären. Dies ist in Instagram einfach nicht vorgesehen, dort sind unkontrollierte und nicht-direkt-kommerzielle Projekte der Teilnehmer möglich, die Instagram einfach nur als Platform benutzen wollen. Wenn Ford eine solche Challenge dort veranstaltet, dann nicht aus Altruismus, sondern als Teil ihres Marketingmixes, bzw. hier der Einführungskampagne des neuen Ford Fiestas, wie man sich sicher unschwer selbst denken kann. Genau hier liegt auch die Herausforderung für die Macher der Kampagne, denen ich durch die Teilnahme in der Jury ja etwas näher auf die Finger schauen konnte.

Diese Balance und Verbindung zwischen intrinsisch motivierter, selbst induzierter Gruppendynamik auf der einen Seite und klassisch-gemanagter Werbung mit Botschaft, Budgets, Reichweite, Zielgruppen, Monitoring auf der anderen Seite… ist aktuell ein sehr, sehr spannendes Feld.

Die Fiestagram fand aufgrund ihres Setups eigentlich auf Facebook und nicht auf Instagram statt. Es wurden zwar die Bilder in Instagram getaggt und auch kommentiert und ge’liked’, aber die Shortlists und die Gewinner von Ford wurden auf der Facebook Seite offiziell bekannt gegeben. In Instagram selbst kann man “noch” keine Werbung schalten, wie man das im  Rest des Webs und auch auf Facebook gut kann, ebenso lassen sich wie oben erwähnt auf Instagram die Interaktionen mit den Nutzern nicht zentral messen und auswerten, so dass die Entscheidung der Budgetverantwortlichen absolut nachvollziehbar und aus ihrer Perspektive korrekt ist. Aber da sich die Spannung schlecht auf zwei Plattformen gleichzeitig erzeugen lässt, konnte Ford nicht so stark von dem sonst für Challenges vorhandenen Enthusiasmus der Instagram Community profitieren.

Eine weitere Schwierigkeit entstand dadurch, dass natürlich auf Facebook nicht jeder Nutzer und Fan von Ford ein iPhone besitzt und durch diese indirekte Teilnahmevoraussetzung eine natürliche Ausgrenzung stattfand, die ebenfalls etwas positive Energie in den Diskussionen und Kommentaren unter den Beiträgen absorbierte.

Mein sehr subjektiver Gesamteindruck als Jurymitglied war aber trotz dieser Herausforderungen überraschend positiv, die Anzahl der eingereichten Bilder ist für jeden mit den Hashtags nachvollziehbar und bewegte sich im mittleren dreistelligen Bereich.

Ford erstellte daraufhin Shortlists von ca. 20 Bildern, die der Jury zur finalen Bewertung übersendet worden sind. Ich habe dann aus der Shortlist die thematisch, künstlerisch und technisch besten 10 Bilder extrahiert. In einem zweiten Schritt habe ich dann – und zwar nur noch nach Gefühl – diese 10 Bilder in eine Reihenfolge gebracht, die meine finale Bewertung ergaben, 1. Platz  10 Punkte, letzter Platz noch 1 Punkt. Ford zählt die Punkte der drei Jurymitglieder zusammen und voilà, der Sieger war gekürt.

Hier die Übericht über die Wochen, die Shortlist und die Gewinner (immer das Bild links oben oder bei Klick auf Gewinner).

1. Aufgabe Powerstart

Gewinner Andreas aus Reinbeck (Instagramname: @cyrrano)

2.     Aufgabe Unsichtbar

Gewinner Olivia aus Bonn (Instagramname: @liv03)

3.     Aufgabe Hörprobe

Gewinner Dagmar aus München (Instagramname: @designchaot)

4.  Aufgabe Einstieg

Gewinner Christina aus Mönchengladbach (Instagramname: @amdla)

5. Aufgabe Musik

Gewinner Christoph aus Altenstadt (Instagramname: @chrisasster)

6. Aufgabe Formen

Gewinner Dennis aus Hamburg  (@bebekngepotz)

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern! Und herzlichen Dank allen Teilnehmern, Kommentatoren, Likern und Betrachtern. Nur Ihr habt die Challenge zum Leben erweckt und zu einem Erlebnis gemacht!

Und natürlich auch ein Danke an die Ingenieure von Instagram, Facebook, Twitter, WordPress und Google+, ohne deren Tools hätte das hier alles nicht stattgefunden (darf man ja auch mal sagen, oder?)! ;-)

Danke auch an meine Mit-Juroren, Milos und Sebastian. Tiefen Dank an das Sozial Media Team von Ford, die mich gefunden und dann sechs Wochen lang so grossartig unterstützt und motiviert haben, und ein extra Danke an Janette für ihre geduldigen, effizienten, schnellen und immer herzlichen Mails und Koordination während der gesamten Zeit! Hat echt Spass gemacht!

#Fiestagram #Formen noch bis morgen 11:00

Noch 24h, dann ist die #Fiestagram vorbei… der Fotowettbewerb von Ford Deutschland, der nun bereits seit 6 Wochen läuft und für den ich in Deutschland in der Jury sitze und mit geholfen habe, bereits 5 Gewinner zu küren und mit grossartigen Preisen zu belohnen.

Letzte Chance für Euch, noch 24h lang könnt ihr auf Instagram mit Eurem iPhone, Bilder mit #formen und #fiestagram taggen und dann auf on.fb.me/FiestaGram zum Wettbewerb einreichen. Nicht nur, dass ihr in dieser Woche eine Sony Handycam gewinnen könnt, nein – wenn ihr noch Bilder einreicht, habt ihr auch die Chance, einen echten Ford Fiesta zu gewinnen.

In der letzten Woche hat übrigens mein Favorit die Fiestagram mit Musik gewonnen. Wir von der Jury haben wohl die Shortlist wieder mal sehr unterschiedlich bewertet, aber bei diesem Bild waren wir uns alle einig und es hat 29 von 30 möglichen Punkten bekommen. Herzlichen Glückwunsch @chrisasster !

Also, auf gehts… nutzt die letzten Stunden für die Teilnahme an diesem Instagram Fotowettbewerb! Viel Spass und Glück!

Statt Tagebuch: Über Kulturelle Phänomene

Istanbul, 8:13, Tag 50

Was hab ich heute geträumt? Ja, ein schöner Traum war’s, daran erinnere ich mich noch. Bin um 6 vom “Ich werd jetzt heiss”-Knacken der Heizung mitten im Traum wach geworden und hab mich sehr gefreut, noch eine Stunde liegen bleiben zu können. Jetzt – nach Duschen, Aleyna fertig machen und zum Bus bringen – ist noch die Erinnerung an eine schwebende Insel vorhanden. Von der bin ich zusammen mit meinem Vater abgeholt worden, um eine Design Agentur in einem wichtigen Meeting incl. deren Chefetage zu treffen. Eine mittelschwere Dame sorgt dafür, dass wir an alles denken, alles einpacken, noch einen Kaffee kriegen und dann den Lift zur Erde finden und auch bedienen können. Unten wartet ein Motorrad auf uns und ich wache auf.

Und was war gestern? Ein ruhiger Arbeitstag im Homeoffice mit Telefonaten nach Hause, Vorbereitung der mtc Strategiekonferenz, weiteres Einrichten meines Macbooks, Erforschen des Online DATEV Zugangs, dann eine Porsiyon Döner im Durak Bufe. Am frühen Nachmittag, einmal quer durch Istanbul mit Metro, Funikular und Strassenbahn bis nach Sultanahmet, wo in Aleynas altehrwürdiger Schule ihr Laternenfest statt fand. Selbstgebastelte Laternen, selbstgebackener Zopfkuchen und aufgeregte Lehrer und Kinder.

Abends bin ich dann, statt ein Buch zu lesen, einmal komplett durch meinen Google Reader geflogen… hab versucht, alle Posts des Tages zu lesen (allein die Amis haben über Nacht schon wieder 138 neue produziert *uff*) und bin bei Johnny’s Minecraft Post hängen geblieben.

Ich kann nur empfehlen, sich dieses Phänomen mal anzuschauen, auch die ersten Kommentare unter dem Post sind ganz interessant. Sogar Aleyna hat mit mir zusammen bereits ein paar Runden Minecraft hinter sich. Dafür hatte ich ihr aber auch eine schöne Villa auf einen Hügel incl. Baumhaus und Brunnen im Wohnzimmer und auf der Terasse gebaut.

Und sie lief rum und hat das Konzept relativ schnell verstanden, war völlig begeistert. Natürlich hatte ich die Creepers, Zombies und Spinnen abgestellt, die doch etwas arg gruselige Geräusche für 5-jährige Damen machen. Eben hatte ich das Spiel für den Screenshot hier wieder installiert und werde nun vorsichtig sein müssen, man verliert schnell ein paar Stunden im Erforschen der nächsten Höhle oder beim Bau eines neuen extravaganten Häuschens im Kreativmodus. Dabei fiel mir auf, dass ich noch gar keinen Artikel hier über Minecraft verfasst habe… krass!

Also, hier noch mal als extra Absatz die Empfehlung zum Dienstag: Versucht, dieses absolut einzigartige, kulturelle Netzphänomen zu verstehn. Warum entstehen eine Vielzahl von kleinen und größeren Gemeinschaften oder Communities rund um das relativ simple Spiel eines Entwicklers, ohne Marketing und fast völlig ohne Beachtung durch die traditionellen Medien. Was sind die tieferen Ursachen, was sind die mittelfristigen Folgen?

Zum Schluss vor dem traditionellen Guten Morgen Bild noch die Wiederholung eines mittellauten Glücksschreis. Gestern Abend habe ich folgende Mail bekommen:

Hammer, oder? Instagram ist ja auch so ein kulturelles Phänomen, das ich durch Mitmachen verstehen wollte und nun Teil meiner kulturellen Identität geworden ist. Aber nun darf ich mich für zwei Photos entscheiden, eines von Berlin und eines von mir, das wird super spannend! Und dann noch je 2-3 Sätze dazu schreiben, noch spannender… ich glaub, da mach ich gleich mal einen Termin mit mir! ;-)

Wünsche Euch einen herrlichen, spannenden Dienstag, ohne Creepers!

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