Ein paar Bilder aus Gayrettepe…

Heute Nacht hatte ich einen schönen Traum als ich erwachte, aber es gibt nur noch eine winzige Szene, an die ich mich erinnern konnte: in einem Krankenhaus lief ich über die Flure und zwei kleine Figuren von Menschen, die mit dem Finger auf etwas zeigen, stellte ich auf den Boden, um etwas zu erklären.

Heute gibt es nur ein paar Bilder. Mir ist aufgefallen, dass der Moloch, der Riese Istanbul eigentlich aus überwiegend ästhetisch normalerweise wenig ansprechenden Zweckbauten besteht. Mit überwiegend meine ich, dass Millionen Menschen vermutlich in Nachbarschaften leben, die nichts mit den Postkartenansichten der alten Stadtviertel rund ums Goldene Horn zu tun haben. Ab und zu poste ich hier mal Bilder von Spaziergängen. Vor allem, nachdem ich viele Stunden mit dem iPhone oder der grossen Kamera durch die Stadt gelaufen bin.

In den letzten beiden Tagen, habe ich die folgenden Schnappschüsse gemacht. Als erstes eine Strassenszene, die mir sehr vertraut ist. Schlafende, dem Kiez voll vertrauende Hunde auf den Bürgersteigen. Die Hunde haben Marken in den Ohren und gehören hier irgendwie dazu. Ich sehe oft, dass die Ladenbesitzer oder Anwohner die Hunde regelmässig füttern. Sie sind friedlich und sehr vorsichtig bis ängstlich, wenn man mit ihnen zu Nahe kommt oder mit ihnen in Kontakt tritt. Dahinter die Gestelle der Müllsammler und -trenner, die in einer Nische am Trafohäuschen, Papier, Plastik und Metall aus dem Hausmüll holen, den sie hier in aus den Mülltonnen holen.

Die Poller auf dem Bürgersteig sind übrigens wenige Monate alt, die Strasse ist sehr eng und auf den 100m sind bestimmt schon 4 Poller aus der Verankerung gerissen. Es ist hier nicht gefährlich auf der Strasse, aber den Türken im Auto passieren eben häufig -aus Unachtsamkeit- Missgeschicke.

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Gestern Nachmittag blitzte die Sonne durch die Strassen, als ich einkaufen ging. Hier ein Blick über eine Kreuzung in Gayrettepe.  Hinter dem Taxi der Gemüsemann, der seinen Stand jeden Morgen auf- und Abends wieder abbaut und zu dem dahinter eine Etage tiefer liegenden Spätkauf gehört. Die Preise des Gemüsemannes sind unberechenbar und definitv höher, als bei den zwei Supermärkten, die keine 50m weg sind, aber er gehört hierher und viele kaufen bei ihm, einfach weil er schon vor den Supermärkten hier war.

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Der Mülltrennplatz von oben war gestern eine Baustelle. Das ganze Viertel ohne Strom. Der Trafo wurde neu verkabelt. Das ist das nächste Phänomen hier. Man bekommt Innenansichten von kleineren Baustellen, wie niemals in Deutschland, wo das hier vermutlich kilometerweit abgesperrt worden wäre. So lagen die dicken Kupferbänder und Kabel auf dem Bürgersteig zum Zuschnitt und viele stiegen einfach darüber. Die Männer beeilten sich sichtlich und wirkten sehr konzentriert, eben weil alle hier ohne Strom waren.

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Hier ist den dritten Tag schon schönes Wetter, knapp über 10 Grad und Sonnenschein, das liebe ich wirklich an Istanbul. Letzte Woche noch Schnee und Regen und jetzt lasse ich den Mantel hängen, wenn ich kurze Besorgungen mache.

Beim Blick nach oben entdeckte ich gestern am ganzen Himmel hohe Federwolken. Ich wollte sofort mit dem Weitwinkel auf den Sapphir Tower hoch, aber das dauert mit allem hin und her 2h, die ich einfach nicht übrig hatte.

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Aber mit diesem Bild des schönen Himmels verabschiede ich mich von Euch, noch träumend in den Mittwoch.

Eukalyptus, Mandeln und Granatäpfel und Techfutter…

Andalusien, 8:12, Tag 360

Heute, oje, von einer unfreiwilligen WG geträumt, mindestens drei meiner Freunde sind aus Notlagen heraus mit in meine Wohnung eingezogen, die fast völlig leer stand. Immer nur für diese eine Nacht, und das hat sich dann jeden Abend wiederholt. Erst war es ganz toll, dann wurde es schräg. Ich wusste morgen immer nicht, wie viele von meinen Freunden über Nacht noch eingetroffen waren. Einmal kam A. ohne zu klopfen in mein Zimmer, ich telefonierte und er machte Hölle Krach, als ich was sagte, wurde er sauer und wollte sich verabschieden, die anderen fanden mich auch plötzlich doof deswegen und als ich am nächsten Morgen aufwachte, war ich seit langer Zeit mal wieder allein mit der Wohnung im Chaos. Als ich am Nachmittag wieder von der Arbeit zurück kam, war die Treppe zu meiner Wohnung verschwunden und ich musste rein klettern, mir schauten andere dabei zu und halfen mir. Im Eingangsbereich war ein Tisch aufgebaut, wir bereiteten das Abendessen vor, und es kamen wieder alle. Es kamen Leute von der Strasse dazu, eine Frau flirtete mit mir und als ich nicht darauf einging und sie nicht in die Wohnung einlud, veranstaltete sie einen Riesenskandal, ich wachte auf vom Wecker…

Eben habe ich den CalDAV Sync zwischen iPhone/iPad und GMail eingerichtet. Endlich, eeeeeeendlich synchronisieren sich damit die Google Kontakte anständig inclusive aller Mailadressen, Adressen und Labels auf mein iPhone. Ich habe schon nicht mehr daran geglaubt, dass noch Menschen an diesem Thema arbeiten. Ich ahne und weiss eigentlich, es ist krasskomplex, ein anständiges Protokoll für den Austausch von Adressdaten zu entwerfen und zu implementieren ohne eine Datenbank verwenden zu dürfen. Aber es scheint geschehen zu sein! Also, ich kann jedem der Google Mails mit den Kontakten dort benutzt und ein iOS Gerät hat, die Syncronisierung wie zB hier bei Techcrunch beschrieben, einzurichten. Den Skeptikern seien die Kommentare dort empfohlen, alle Eure Fragen sind dort schon gestellt und von der Community beantwortet worden…

Gestern war eine freier Tag und nach einem verbloggten, verreflektiertem, vermailtem Vormittag bin ich mit einem Mietwagen in die Sierra Nevada aufgebrochen, eigentlich wollte ich nach Granada in die Allhambra, bin dann aber doch der Intuition gefolgt und von der Autobahn runter in die Täler rechts und links davon gefahren und hab mich treiben lassen und zum ersten Mal in meinem Leben frischen Eukalyptus gerochen und Mandeln und Granatäpfel direkt vom Baum gegessen …

So, jetzt aber noch etwas mehr Tech Futter für heute:

Twitter möchte vielleicht zeigen, wieviele Menschen einen Tweet gesehen haben, das wäre die ‘dream’ metric… ich rede übrigens seit einem Jahr von meiner ‘dream’ metric: wie viele Menschen ein Patentdokument gesehen haben.

Eric Schmidt redet hier kurz über den Missbrauch des Patentsystems in der Mobiltelefonwelt

Das Internet of Things wird oder ist schon ein Riesentrend und wieder mal auf Kickstarter, mein iPhone, mein Fitbit und bald noch mehr Dinge, werden “intelligent” und sich mit dem Internet und Smart Apps verbinden können.

Und ein letztes zum Schluss, endlich ist Camera+ fürs iPad erschienen, meine Lieblings App auf dem iPhone, mit der ich fast alle meine Bilder schiesse und nachbearbeite. Und mit einem wolkigen Sonnenaufgang…

verabschiede ich mich lächelnd von Euch in den Freitag!

Ich, ein Jahr, jeden Tag in 38 Sekunden… und ein Traum… und tolles Licht im Kiez!

Berlin, 9:02, Tag 204

Oha, nach 50min Meditation wollte ich sofort anfangen zu arbeiten und die Espressolounge war wegen einem Maschinenschaden geschlossen (krass!). Die anderen Cafe’s im Kiez haben erst ab 8 geöffnet, so bin ich zurück ins Büro und habe gleich weiter gearbeitet. Bis es mir eben einfiel, da war doch früh immer noch etwas. Irgendwas hab ich doch seit ein paar Tagen immer früh als zweites gemacht.

Geträumt habe ich auch. Was sagen meine Notizen: Busfahrer besoffen, ich habs Steuer übernommen, ein Polizist konnte nicht zählen, bin in enge verwinkelte Sackgassen eingebogen und rückwärts wieder raus. Martin, der Schauspieler, kam angerannt und ist lachend über Stachedraht gesprungen, hängen geblieben und sich wie im Trickfilm eingewickelt, immer noch lachend. Ich wache um halb 4 auf und kann nur noch atmen, aber nicht mehr schlafen…

Gestern war schon kurz, heute bleibt es auch kurz. Vielleicht auch nicht. Also gestern war der Tag, auf den ich mich schon einen Weile gefreut habe. Erst heute erzähle ich es Euch. Also, mit der kleinen iPhone Anwendung Everyday von William Wilkonson habe ich am 23. April 2011 angefangen, fast täglich ein Bild von mir selbst zu machen. Hier das Ergebnis in Youtube und auch in Tumblr.

Tadaaah!

So, und mit ein paar weiteren Bilder von einem grossartigen Licht gestern hier im Bergmannkiez…

Und einem Sonnenuntergangsbild (die Sonne geht links daneben unter, der Fernsehturm war einfach attraktiver;-)…

verabschiede ich mich noch leicht lächelnd in den Dienstag!

Ein Spektakulärer Landeanflug auf Istanbul…

Istanbul, 6:57, Tag 202

Geträumt hab ich, erinner mich aber nur schwach. Etwas mit Auto, Dennis, Innenhof, Currywurst hab ich aufgeschrieben, aber der Traum dazu ist verschwunden.

Gestern hatte mein Rückflug 2h Verspätung, das war einerseits sehr ärgerlich, wenn man schon Samstag reist, dann geht das direkt von der Familienzeit ab. Aber andererseits bin ich dadurch ca. um 6 abends über Istanbul eingeflogen und hatte dadurch riesiges Licht und Wetterglück.

Los gings mit einer Schleife überm Schwarzen Meer und über Asien, ich sitze auf der linken Seite, rechts sieht man jetzt schon den Bosphorus, ich wollte mich schon umsetzen, der Flieger war nicht rappelvoll, das wäre sogar gegangen. Aber ich dachte mir: nee, bleib mal, wenn er so fliegt, wie ich hoffe, dass er fliegt, dann sollte ich auf der linken Seite besser dran sein.

Ich hab ja durch mein Leben in zwei Ländern auch immer zwei Telefone und damit Fotoapparate mit mir, einmal meine türkische SIM für schnelles, günstiges Internet für unterwegs in Istanbul und einmal meine deutsche SIM fürs iPhone und erreichbar sein. Während ich also mit dem Galaxy Nexus ein Video aufgenommen habe, habe ich mit dem iPhone die Fotos hier gemacht.

Hier sieht man die asiatische Seite von Istanbul, die Strasse hier unten führt zur zweiten, näher in Richtung Schwarzes Meer liegenden Brücke, die Fatih Sultan Mehmet Köprüsü oder kurz FSM heisst. Istanbul geht oben links noch ewig weiter, auf der rechten Seite kommt gleich der Bosphorus in den Blick. Im Meer am Horizont sind vier der fünf Prinzessinnen Inseln zu sehen, die ein beliebtes Ausflugsziel sind.

Und mit einem Schwenk nach vorne, kommt wenige Sekunden später die 1. Brücke ins Blickfeld. Und noch mehr Glück, sogar ein grosser Tanker ist grade auf dem Weg ins Marmara Meer. Gleich rechts neben der Brücke ist übrigens Ortaköy, in das ich ja immer laufe und meine Arbeitstage im The House Cafe dort verbringe.

Wieder nur ein paar Sekunden später kommt das Beşiktaş oder Inönü-Stadion und links daneben der Dolmabahçe Palast. Oben rechts schon der Eingang zum Golden Horn und dem Topkapi Palast. Links oben ist noch die asiatische Seite mit Üsküdar zu sehen.

Und hier, mein Lieblingsbild von gestern: Wooohooo! Alles versammelt, was sich in den Reiseführern über Istanbul ganz oben steht: Golden Horn mit Galata Turm und Brücke, Topkapi Palast, Hagia Sofia, die Blaue Moschee, Sulanahmet und dem Grand Bazaar und oben die asiatische Seite in Licht und Schatten getaucht. Ganz weit Mitte rechts oben, Büyükada, die grosse Prinessinnen-Insel und davor die anderen. Das ist der Kern von Istanbul! Mehr geht nicht auf ein Bild!

Galata Turm, Galata Brücke, Topkapi, Blaue Moschee, Hagia Sophia, Groser Basaar, Büyükada, Kadiköy, Luftbild, Anflug

Hier nochmal ein Blick zurück, ich sitze echt in einem Passagierflugzeug, einer Boeing… und mach die Bilder durchs leicht verdreckte Fenster! Die Nachbarbeitung in Camera+  nimmt die Schleier weg und macht die Farben intensiver, sorgt aber auch für das pixelige, wenn man sich die Bilder am normalen Screen anschaut.

Ok, hier nun schon ganz tief, kurz vorm Aufsetzen noch ein Bild von den im Marmara Meer auf Reede liegenden Schiffen und klassischer Istanbuler Wohnviertelarchitekur.

Und mit der Rückseite des am schönsten geformten Flugzeuges, einer A340, ging diese für mich so aufregende Woche mit einem spektakulären Landeanflug zu Ende.

Wer die 6 Minuten Flug, etwas verwackelt zwar, weil ich ja noch die Fotos gemacht habe, als HD Film anschauen möchte. Hier, in einer halben Stunde sind die 500MB zu YT hochgeladen und ein wenig später auch prozesssiert und fertig optimiert. Für ganz eilige: in meinem Google+ ist das Video schon jetzt zu sehen, das hat mein Telefon über Nacht alleine hochgeladen und ich heute morgen schon gepostet.

Wünsche allen – breit grinsend – einen ganz grossartigen Sonntag!

PS: genau dafür, liebe Airlines und Sicherheitsingenieure, genau dafür wurde der Flight Mode in unseren Smart Phones erfunden – danke, danke, danke!

Instagram Lux vs. Camera+ Clarity

Istanbul, 7:22, Tag 133

Wild geträumt heute Nacht, von Schildkröten die Häuserwände hoch klettern, Tankstellen, in denen Kampfflugzeuge repariert werden, Toiletten in Kellern, die enge, verwinkelte Zugänge haben. Und auch wieder von einem Workshop, diesmal läuft er sehr gut, alles ganz kreativ, effektiv. Dann aber renne ich weg, will noch anrufen, damit alle eine Pause machen können doch ich wache auf…

Gestern haben wir Muffins gebacken, sind Fisch Essen gefahren, haben die Aussicht genossen und haben zurück einen Umweg durch einen Stau genommen. Klares Wetter, so bei 8-12 Grad, die Winterjacke hätte fast im Auto bleiben können.

Hab etwas rumexperimentiert mit dem neuen Instagram 2.1, welches vor zwei Tagen veröffentlicht worden ist. Dort gibt es jetzt einen Lux genannten neuen Filter, der das Bild “verbessert”, Helligkeit, Kontrast und Sättigung dynamisch und automatisch anpasst.

Seit Camera+ im letzten März ihr Clarity genannten Filter vorgestellt hatte, der in etwa das gleiche macht, habe ich für meine iPhone Bilder fast ausschliesslich Camera+ benutzt. Der Filter ein grossartiges Allzwecktuning für schönere Fotos, aber er passt nicht immer, denn er hat eine einzige Schwäche: bei Bildern, die in schwachem Licht aufgenommen wurden, hellt er die Ränder zu stark auf.

Nun hat Instagram fast ein Jahr später nachgezogen. Ich bemerke sofort, dass ich nun wieder eher geneigt bin, die Bilder direkt in Instagram zu machen. Zumal der Filter nicht ganz so aggressiv zu Werke zu gehen scheint, wie Camera+ und die Schwäche damit nicht so starke Wirkung zeigt.

Hier mal einen kurzen Vergleich, damit ihr seht wovon ich hier rede. Das linke Bild ist ohne Lux, das rechte Bild mit dem neuen Filter Lux, an- und abzuschalten mit dem Symbol in der linken unteren Bildschirmecke.

 

Die Wolkenstrukturen sind klarer zu erkennen und die dunklen Bereiche des Bildes werden automatisch etwas aufgehellt. Dadurch entsteht ein intensiveres Bild, welches sonst nur mit Belichtungsreihen und manueller Nachberarbeitung mit der DSLR erreicht werden kann oder eben mit Clarity von Camera+:

  

Hier seht ihr noch einen Unterschied zu Lux, der Clarity Filter intensiviert die Farben etwas stärker, so dass hier Blautöne in den Wolken auftauchen, die bei Lux eher ein Grau bleiben. Aber auch die Schwäche des Clarity Filters ist hier schon angedeutet: am linken Dach des Hauses sieht man bereit die überbetonten Ränder, von denen ich oben sprach.

In beiden Bilder habe ich übrigens einen selektiven Weichzeichner für die Ränder angewendet, bei Camera+ ist das meist der “Depth of Fields” genannte, bei dem leider nur die Stärke mit einem Regler verändert werden kann. Dies ist bei Instagram weitaus besser gelöst, da hier Position und Stärke der Weichzeichner über intuitive Gesten direkt auf dem Bild verändert werden können.

Die Chancen stehen gut, dass damit Instagram von mir wieder öfter direkt für das Fotografieren verwendet werden wird. Dazu kommt ja, dass ich die Überarbeitung des UI für absolut gelungen halte, ästhetisch ist das wieder ganz weit vorn.

Und mit der finalen Instagram Version meines Gutenmorgenbildes, heute mit ganz wunderschönem Nebel…

…verabschiede ich mich in die nigelnagelneue Woche.

Reinigung oder Dämpfung…

Berlin, 7:09, Tag 121

Ich bin wieder mal eine Serpentine entlang gefahren, erst mit dem Moped bei gutem Wetter zum Zelten… ich checke in Gedanken mein Gepäck während einer Rechtskurve, ja Zelt und Schlafsack sind dabei. Aber Kocher und Tee hab ich vergessen, ich muss zurück. Bei zweiten Mal dann schnell im Trabbi unterwegs, die lange Linkskurve war nun tief verschneit. Mir kamen in tiefen, tal-ähnlichen Spurrinnen andere Autos entgegen, ich balancierte auf den Rändern der Rinnen und fuhr damit einen Meter über dem entgegen kommenden Verkehr. Mir fiel ein, dass mein Zelt zwar für solches Winterwetter geeignet war, aber nicht mein Schlafsack… kann ich es riskieren?  Mit dem Gedanken werde ich wach. Und schlafe erfreut wieder ein, mit dem iPhone in der Hand, damit das Wecker klingeln meine Mädels nicht weckt…

Heute ist erster Mittwoch im neuen Monat und damit All Hands Tag, und ich bin wieder angespannt… die Morgenmeditation konnte mich kaum beruhigen, die 30min waren in kürzester Zeit vergangen. Die Morgenroutine, mehr noch die Konzentration auf den Atem während der Meditation ist wichtig für meine geistige Sauberkeit (den Zusammenhang hab ich mal in Gibsons Pattern Recognition gelesen).

Das mir bewusst zu machen: meinen Geist bewusst zu reinigen, wie ich meine Körper reinige und meine Zähne putze, das ist für mich die größte Errungenschaft meiner Meditationspraxis. Normalerweise überlassen wir das dem Schlaf oder unserer Intuition, wir lassen uns treiben. Es gibt wenig Anleitung, wenig Schulung und wenig gesellschaftliche Akzeptanz für religionsneutrale, geistige Reinigungsrituale. Am ehesten finden wir das beim Sport, während eines Spaziergangs, beim Musikhören oder nach einem intensiven Gespräch mit einem guten Freund(in).

Noch weiter verbreitet aber scheint Dämpfung statt Reinigung zu sein! Unterhaltung in allen Formen: Fernsehen, Computerspiele, Shoppen, das Feierabendbier, die Entspannungszigarette… aber auch im Streit, bei Konflikten oder auch mit überehrgeizigen Projekten, bei unserer Arbeit finden wir Beschäftigung für unseren unruhigen (unsauberen) Geist. Wir sind regelrecht verstrickt in den Abhängigkeiten und gefangen in den Systemen. Wir glauben, dass es keinen anderen Weg gibt… keine Alternative, keine weitere Option. Aber die gibt es immer… und es liegt wirklich nur an uns, sie zu sehen – und ein gereinigter Geist hilft, das auch klar zu erkennen.

Schönen Guten Morgen!

 

 

Weil er schwedisch ist…

Berlin, 7:44, Tag 103

Nun ausgeschlafen. Habe geträumt, aber so einen geschichtenlosen Traum in Bildern, die nicht hier her passen. Um 8:11 geht hier die Sonne auf, sagt Siri in meinem Telefone. Ganz interessante Wolken waren schon gestern Abend am Himmel, als ich eine Stunde durch Berlin gelaufen bin, um den Kopf frei zu kriegen.

Hier ein Photo vom Sportplatz vorm Tempodrom unbearbeitet und direkt von meinem Samsung Galaxy SII (beim iPhone war der Akku leider schon alle).

Und auch heute morgen waren sicher ganz andere aber immer noch ganz schnell ziehende Wolken am Himmel. Und deshalb hier, mein Guten Morgen Bild um genau 8:11 auf der Strasse vorm Cafe mit dem iPhone gemacht und in Camera+ nachbearbeitet.

Apropos Camera+, ich setze hier mal meine Serie der Empfehlungen und Fundstücke fort:

Denn ich bin eben über einen Post von TapTapTap gestolpert, den Machern von Camera+ meiner liebsten iPhone Camera App, mit der ich fast alle iPhone Fotos, die ihr hier oder in Instagram so seht, mache und bearbeite.

Von der Photographin Lisa Bettany hab ich hier schon mal gaaanz kurz gesprochen. Sie ist “Co-Creatorin” von Camera+ und Freundin des 26jähigen Pete Cashmore’s, der den Top Tech Blog Mashable gebaut hat.

TapTapTap haben heute in ihrem Blog die Verkaufszahlen von Camera+ veröffentlicht.

Genau 5,125,844.00 $ hat das Team nach Abzug von Apples 30% damit verdient. Hier das Chart mit den weltweiten, wöchentlichen Umsätzen seit Start des Verkaufes:

Sie erklären in dem Post ein paar Hintergründe,  zB die Zusammenhänge mit dem Start vom iPhone4s und Weihnachten, zeigen noch andere statistische Werte und und freuen sich irgendwie sehr sympathisch über ihren Erfolg:

Over the past 6 months, Camera+ revenue has increased over 3x. Play along and fantasize for a second about that trend continuing over time… if it keeps going, by 2018 our daily sales would be twice the world population. Yeah, this growth might not be sustainable over time. Anyway…

Die ganze Seite und auch der Blog sind in meinen Augen absolut minimalistisch: eine Liste ihre Produkte, die jeweils auf eine Feature-Beispiel-HierKaufen Seite verlinken und in der Fusszeile: Contact, About, Blog, Twitter, Subscribe. Das wars! Reduktion auf’s Wesentliche, kein langes übertreiben, motivieren, drumherum reden, und damit eher verstecken und verschleiern, sondern ein deutlich erkennbar klarer Fokus. Das mag ich sehr!

Das About ist absolut lesenswert! Allein schon die Einleitung:

At tap tap tap, we develop our creations by sticking with several important principles:

    • Your tasks should be accomplished with just a few taps (hence the name “tap tap tap”)
    • Everything should be simple and intuitive for you to use
    • Everything should look amazing
    • High quality software doesn’t have to cost you a lot
    • Love what you do and it’ll show in the things you create
    • And last, but not least… there should be some fun thrown into the mix

Und weiter gehts weiter unten über ihre Designer…

Great design is a prerequisite of great products, not a feature.

Der Text über ihre Programmier wird eingleitet mit diesen Worten hier…

If you have great designs but don’t have talented people to code them up into actual apps, then you’re just sitting on a bunch of pretty pictures.

Beide Aussagen treffen so sehr auf den Punkt. Und beides haben wir in den letzten beiden Wochen gerade sehr stark in unserem Socialize the Patentworld Team selbst erfahren, dass mich dieses Fundstück heute morgen hier gerade zu in Euphorie versetzt.

Und abschliessen möchte ich mit dem Text über Kevin, hier als Screenshot weil einfach zu köstlich:

(Hab jetzt selbst beim zweiten Lesen alle hier im Cafe zum Stirnrunzeln ob meines lachenden Atems gebracht;-)

Und wünsche allen Lesern hier lächelnd – nein breit grinsend, ein ebenso euphorischen Start in das Wochenende wie mir.

 

#Fiestagram: Finale, Rückblick und Analyse… und Dank!

Mensch, die Fiestagram ist doch zu Ende gegangen und hier steht noch der Abschlussbeitrag über den Instagram Photo Wettbewerb von Ford Deutschland aus.
Also, versuch ich’s mal:

Am 10. Oktober startete die 6-wöchige Challenge. Teilnehmer konnten Fotos zu sechs verschiedenen vorgegebenen Themen machen, auf Instagram taggen und dann auf einer speziellen Facebook Seite zum Wettbewerb anmelden. Die durchführende Agentur lud mich ein, in der Jury bei der Auswahl der Bilder mitzumachen und auch darüber zu schreiben, hier im Blog, bei Twitter, Facebook, etc. und auch auf Instagram selbst.

Challenges gibt es auf Instagram seit den Anfängen im Oktober 2010. Die engagierte Community hat mit der Unterstützung von Hashtags in der Anwendung begonnen, selbst Wettbewerbe zu veranstalten. Irgendein Nutzer schlug ein Thema und ein dazugehörigen Hashtag vor, andere machten Fotos zum gleichen Thema und taggten diese. Dann wurde dies zum Beispiel auf das Wochenende oder einzelne Tage begrenzt. @joshjonson mit seinen Instatips wurde schnell eine Ikone auf Instagram für seine wöchentlichen Challenges, die er veranstaltete.

Ein #sexxy Contest von @marcpalmer ist mir besonders in Erinnerung geblieben, natürlich nicht wegen der Bilder ;-) sondern weil er die aufwendigesten Challenges veranstaltete mit Semifinals und Finals in zwei Gruppen. Und das alles auf dem iPhone innerhalb der Instagram Anwendung…

  

…also in den Kommentaren und mit Hilfe der Likes zu den einzelnen Bildern! Das war und ist schon etwas verrückt, zeigt aber das Engagement und die Begeisterung der Nutzer für diese neue Art des Teilens von Bildern mit ihren iPhones, wie sie Instagram bereitstellt.

Angeregt wurde diese Art der Wettbewerbe sicherlich durch die Popular Funktion in Instagram, eine spezielle Seite, auf der Foto’s, die besonders beliebt in der Community waren und schnell viele Likes oder Kommentare bekommen haben, auf einer Übersichtsseite dargestellt werden. Für mich war das zu Beginn eine sehr gute Möglichkeit neue tolle iPhoneografen zu entdecken und es hatte schon einen gewissen Reiz und fühlte sich gut an, wenn die eigenen Bilder dort erschienen. Da die Regeln für die Popular Page aber nicht transparent waren und es auch nur eine einzige solche Seite gab, haben die Nutzer einfach die Kommentarfunktion mit den Tags und die Likes benutzt, und über die Challenges quasi eigene Popular Pages selbst erstellt. Instagram ist auch heute noch voll von Wettbewerben, weil es so elegant und einfach ist, sich dort zu verabreden. Parallel entstanden zB die “U Shoot, I Edit” Wettbewerbe, auch hier mein Stolperer über einen der ersten die ich gefunden habe bei @markpalmer aus Dezember ’10. Die Likes entscheiden dann über den Gewinner der “Best Edit” Challenge.

Clay Shirky sagt das in Here Comes Everybody, die neuen sozialen Tools haben die Gruppenbildung radikal vereinfacht und die alten Grenzen, durch die aufwendige Koordination und Kommunikation existieren nicht mehr.

And as we would expect, when desire is high and costs have collapsed, the number of such groups is skyrocketing, and the kinds of effects they are having on the world are spreading.

Und die Challenges auf Instagram sind ein fast schon klassisches Beispiel für solche neue Gruppen und für die Freude und den Enthusiasmus, mit dem die Teilnehmer dort mitmachen und welche starken Effekte das auch ausserhalb des iPhones haben kann.

  

Ein Post von @christopherhowell im Dezember 2010 mit seiner weltweit ersten Instagram Ausstellung in Schottland führte dazu, dass wir hier in Berlin im März dann auch eine Ausstellung, die Instahibit mit Bildern von 10 Künstlern veranstaltet haben, die sich alle auf Instagram kennen gelernt haben.

Wir ihr Euch vorstellen könnt, war ich also sehr interessiert und gespannt, als ich von der Idee hörte, die Fiestagram auf Instagram zu veranstalten. Wie passen diese sehr dynamischen, kurzlebigen, ad-hoc Wettbewerbe und Initiativen mit der größer angelegten Kampagne eines traditionsreichen Autobauers und dessen Werbeagentur zusammen?

Um das Fazit vorwegzunehmen, erstaunlich gut aber eben auch anders als erwartet.

Ford legte den Wettbewerb auf sechs Wochen Dauer an und da Preise für die Gewinner ausgelobt wurden, um die Motivation zusätzlich zu stimulieren, sollten sich die Teilnehmer in einer eigens entwickelten Anwendung registrieren, um damit den Teilnahmebedingungen zustimmen zu können, also u.a. ihre Zustimmung zur Datenverarbeitung etc. zu erklären. Dies ist in Instagram einfach nicht vorgesehen, dort sind unkontrollierte und nicht-direkt-kommerzielle Projekte der Teilnehmer möglich, die Instagram einfach nur als Platform benutzen wollen. Wenn Ford eine solche Challenge dort veranstaltet, dann nicht aus Altruismus, sondern als Teil ihres Marketingmixes, bzw. hier der Einführungskampagne des neuen Ford Fiestas, wie man sich sicher unschwer selbst denken kann. Genau hier liegt auch die Herausforderung für die Macher der Kampagne, denen ich durch die Teilnahme in der Jury ja etwas näher auf die Finger schauen konnte.

Diese Balance und Verbindung zwischen intrinsisch motivierter, selbst induzierter Gruppendynamik auf der einen Seite und klassisch-gemanagter Werbung mit Botschaft, Budgets, Reichweite, Zielgruppen, Monitoring auf der anderen Seite… ist aktuell ein sehr, sehr spannendes Feld.

Die Fiestagram fand aufgrund ihres Setups eigentlich auf Facebook und nicht auf Instagram statt. Es wurden zwar die Bilder in Instagram getaggt und auch kommentiert und ge’liked’, aber die Shortlists und die Gewinner von Ford wurden auf der Facebook Seite offiziell bekannt gegeben. In Instagram selbst kann man “noch” keine Werbung schalten, wie man das im  Rest des Webs und auch auf Facebook gut kann, ebenso lassen sich wie oben erwähnt auf Instagram die Interaktionen mit den Nutzern nicht zentral messen und auswerten, so dass die Entscheidung der Budgetverantwortlichen absolut nachvollziehbar und aus ihrer Perspektive korrekt ist. Aber da sich die Spannung schlecht auf zwei Plattformen gleichzeitig erzeugen lässt, konnte Ford nicht so stark von dem sonst für Challenges vorhandenen Enthusiasmus der Instagram Community profitieren.

Eine weitere Schwierigkeit entstand dadurch, dass natürlich auf Facebook nicht jeder Nutzer und Fan von Ford ein iPhone besitzt und durch diese indirekte Teilnahmevoraussetzung eine natürliche Ausgrenzung stattfand, die ebenfalls etwas positive Energie in den Diskussionen und Kommentaren unter den Beiträgen absorbierte.

Mein sehr subjektiver Gesamteindruck als Jurymitglied war aber trotz dieser Herausforderungen überraschend positiv, die Anzahl der eingereichten Bilder ist für jeden mit den Hashtags nachvollziehbar und bewegte sich im mittleren dreistelligen Bereich.

Ford erstellte daraufhin Shortlists von ca. 20 Bildern, die der Jury zur finalen Bewertung übersendet worden sind. Ich habe dann aus der Shortlist die thematisch, künstlerisch und technisch besten 10 Bilder extrahiert. In einem zweiten Schritt habe ich dann – und zwar nur noch nach Gefühl – diese 10 Bilder in eine Reihenfolge gebracht, die meine finale Bewertung ergaben, 1. Platz  10 Punkte, letzter Platz noch 1 Punkt. Ford zählt die Punkte der drei Jurymitglieder zusammen und voilà, der Sieger war gekürt.

Hier die Übericht über die Wochen, die Shortlist und die Gewinner (immer das Bild links oben oder bei Klick auf Gewinner).

1. Aufgabe Powerstart

Gewinner Andreas aus Reinbeck (Instagramname: @cyrrano)

2.     Aufgabe Unsichtbar

Gewinner Olivia aus Bonn (Instagramname: @liv03)

3.     Aufgabe Hörprobe

Gewinner Dagmar aus München (Instagramname: @designchaot)

4.  Aufgabe Einstieg

Gewinner Christina aus Mönchengladbach (Instagramname: @amdla)

5. Aufgabe Musik

Gewinner Christoph aus Altenstadt (Instagramname: @chrisasster)

6. Aufgabe Formen

Gewinner Dennis aus Hamburg  (@bebekngepotz)

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern! Und herzlichen Dank allen Teilnehmern, Kommentatoren, Likern und Betrachtern. Nur Ihr habt die Challenge zum Leben erweckt und zu einem Erlebnis gemacht!

Und natürlich auch ein Danke an die Ingenieure von Instagram, Facebook, Twitter, WordPress und Google+, ohne deren Tools hätte das hier alles nicht stattgefunden (darf man ja auch mal sagen, oder?)! ;-)

Danke auch an meine Mit-Juroren, Milos und Sebastian. Tiefen Dank an das Sozial Media Team von Ford, die mich gefunden und dann sechs Wochen lang so grossartig unterstützt und motiviert haben, und ein extra Danke an Janette für ihre geduldigen, effizienten, schnellen und immer herzlichen Mails und Koordination während der gesamten Zeit! Hat echt Spass gemacht!

Statt Tagebuch: Sonnenaufgang in Stralau…

Gestern hatte ich Sehnsucht nach Stralau und dem Sonnenaufgang dort. Geträumt habe ich heute, einen schönen Traum, nur auch nicht zu halten, einfach nicht zu halten nach dem Aufwachen. Nach dem Aufstehen und Meditieren habe ich Siri nach dem Sonnenaufgang gefragt und…

 

hab ne Antwort bekommen. Hammer! Also noch mal langsam: diesen Dialog hier auf dem Bild habe ich mit meinem Telefon g e s p r o c h e n. Das Telefon schreibt einfach mit und macht, wenn es versteht und es versteht verdammt viel! 

Wollte neben dem Stillen meiner Sehnsucht nach Stralaus Sonnenaufgang die Kamera im neuen iPhone4S ausprobieren, mit ner Blende von 2,4 und 8 Megapixeln schon ein schöner Sprung nach vorne!

Bin hingefahren, den umgekehrten Arbeitsweg von über 5 Jahren… Samstag Morgens um 7 gibt es kaum andere Autos, die Stadt schläft noch. Nur vor den Clubs hinter der Elsenbrücke stehen schwankend Menschen und die wartenden Taxen.

An meinem Platz war eine Baustelle, das Ufer muss befestigt werden, schrieb das Bezirksamt am Anschlag. Bin gelaufen am Bauzaun, dann ans Ufer geklettert, im Schlamm versunken, die Pfade anderer entdeckt und dann einen Platz zum frierenden Warten gefunden. Eine halbe Stunde gestanden und zugeschaut, wie die Sonne alles verändert, die Farben dreht und Dinge passieren… Enten, Fische, Reflektionen, Flugzeuge, Möwen, Spatzen, Fussgänger, Jogger, Clubgänger, Nebel, Rauch und dann irgendwann Kälte. Als ich die Sonne gesehen hab, bin ich zurück und zum alten Kindergarten von Aleyna neben dem Palmkernölspeicher.

Gestern so viele Menschen getroffen, heute werd ich allein arbeiten und endlich ein Update zu PINCH schreiben und ich werd dann wohl – zum Ausgleich –  zu Richards Werkstatt laufen – einem der letzten Möbeltischler hier in Kreuzberg. Richard schreinert der Bundeskanzlers Rednerpulte! Und weil er umziehen muss und ich mit ihm immer Kaffee trinke hier und seinen 58er Benz liebe, werd ich ein paar Fotos machen von ihm in seiner Werkstatt.

On Demand Buchdrucker blurb.com nun mit Instagram Schnittstelle

Heute ist in Deutschland blurb.com mit einer Instagram Schnittstelle gestartet und ich hatte das Glück, diese schon am Wochenende testen zu dürfen.

Hier nun also mit etwas Vorsprung die ersten Eindrücke von diesem “Do Books Yourself on Demand and Sell Them” Service. Happy Bookmaking ist das amerikanische Motto der Firma, ich kann das echt bestätigen und das nicht nur wegem dem 85$ Gutschein, der mit der Einladung zur Betaphase verbunden gewesen ist und der noch der Einlösung für die Erstbestellung meines Buches harrt.

Es ist übrigens schon das zweite Buch mit Fotos von mir. Das erste hat Michael im Nachgang der ersten iPhone Photo Ausstellung in Deutschland in der Espressolounge und in Vorbereitung auf seine tolle Community instachallenge.com angefertigt, allerdings mit dem deutschen bod.de und das gibts auch schon bei Amazon zu bestaunen und zu kaufen. Nun aber schnell zurück zum neu gestarteten Instagram Dienst von blurb.com.

Der Bookify genannte Editor ist wirklich grosse Klasse, Probleme ausser einem hakeligen Urlaubs UMTS und einem spinnenden WordPress hatte ich eigentlich keine. Ein paar Tips und Tricks aus meinem Rumprobieren am Wochenende hier aber auch schon mal verraten. Wer nach “Jetzt Anfangen” Knopf eine Fehlermeldung wie diese hier bekommt:

Is nicht schlimm! Einfach unter de.blurb.com/my/store gehen und dort findet man das automatisch aus Euren letzten 58 Instagramn Bildern vorerstellte Buch zur weiteren Bearbeitung.

Hier ein paar Eindrücke vom Entstehungsprozess meines neuen Buches:

1. Im eigenen Fenster eine ausgesprochen intuitive Flash Anwendung

 

2. Wenn man mehr als die 58 Bilder hinzufügen möchte, oben auf Fotos importieren und Von Instagram auswählen.

 

3. Nach der API Anmeldung im eigenen Fenster hat man Zugriff auf alle seine Instagram Bilder, bei mir bis zurück zum ersten von mittlerweile schon 544 Bildern. Mehr als 500 kann man allerdings nicht in ein Buchprojekt importieren, das Buch würde einfach zu dick werden.

 

4. Die hinzugefügten Bilder tauchen dann in der unteren Leiste auf. Aber Vorsicht: es sind in der Beta zumindest noch Mehrfachimporte des gleichen Bildes nicht erkannt worden und somit trügt der grüne Haken für “Ist im Buch enthalten” manchmal.

 

5. Die untere Leiste kann man auch vergrößern und so einfacher durch die Quellbilder scrollen.

 

6. Das geniale dabei sind die Drag&Drop Möglichkeiten der Anwendung. Einfach ein Bild unten nehmen und oben fallen lassen – zack wird das aktuelle Bild ersetzt. Bilder austauschen geht genau so einfach. Ich habe mich sofort zurecht gefunden – man kann sich voll auf die Anordnung der Bilder konzentrieren und hat relativ wenig mit dem Tool zu tun.

 

Also, danke an blurb.com für die Einladung zum Betatest und den Gutschein! Es hat Spass gemacht und ich schau mir die ganze Community da drumherum definitiv mal näher an – aber erst mal freu ich mich auf mein ganz eigenes iPhone Photo Buch.

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