Weil er schwedisch ist…

Berlin, 7:44, Tag 103

Nun ausgeschlafen. Habe geträumt, aber so einen geschichtenlosen Traum in Bildern, die nicht hier her passen. Um 8:11 geht hier die Sonne auf, sagt Siri in meinem Telefone. Ganz interessante Wolken waren schon gestern Abend am Himmel, als ich eine Stunde durch Berlin gelaufen bin, um den Kopf frei zu kriegen.

Hier ein Photo vom Sportplatz vorm Tempodrom unbearbeitet und direkt von meinem Samsung Galaxy SII (beim iPhone war der Akku leider schon alle).

Und auch heute morgen waren sicher ganz andere aber immer noch ganz schnell ziehende Wolken am Himmel. Und deshalb hier, mein Guten Morgen Bild um genau 8:11 auf der Strasse vorm Cafe mit dem iPhone gemacht und in Camera+ nachbearbeitet.

Apropos Camera+, ich setze hier mal meine Serie der Empfehlungen und Fundstücke fort:

Denn ich bin eben über einen Post von TapTapTap gestolpert, den Machern von Camera+ meiner liebsten iPhone Camera App, mit der ich fast alle iPhone Fotos, die ihr hier oder in Instagram so seht, mache und bearbeite.

Von der Photographin Lisa Bettany hab ich hier schon mal gaaanz kurz gesprochen. Sie ist “Co-Creatorin” von Camera+ und Freundin des 26jähigen Pete Cashmore’s, der den Top Tech Blog Mashable gebaut hat.

TapTapTap haben heute in ihrem Blog die Verkaufszahlen von Camera+ veröffentlicht.

Genau 5,125,844.00 $ hat das Team nach Abzug von Apples 30% damit verdient. Hier das Chart mit den weltweiten, wöchentlichen Umsätzen seit Start des Verkaufes:

Sie erklären in dem Post ein paar Hintergründe,  zB die Zusammenhänge mit dem Start vom iPhone4s und Weihnachten, zeigen noch andere statistische Werte und und freuen sich irgendwie sehr sympathisch über ihren Erfolg:

Over the past 6 months, Camera+ revenue has increased over 3x. Play along and fantasize for a second about that trend continuing over time… if it keeps going, by 2018 our daily sales would be twice the world population. Yeah, this growth might not be sustainable over time. Anyway…

Die ganze Seite und auch der Blog sind in meinen Augen absolut minimalistisch: eine Liste ihre Produkte, die jeweils auf eine Feature-Beispiel-HierKaufen Seite verlinken und in der Fusszeile: Contact, About, Blog, Twitter, Subscribe. Das wars! Reduktion auf’s Wesentliche, kein langes übertreiben, motivieren, drumherum reden, und damit eher verstecken und verschleiern, sondern ein deutlich erkennbar klarer Fokus. Das mag ich sehr!

Das About ist absolut lesenswert! Allein schon die Einleitung:

At tap tap tap, we develop our creations by sticking with several important principles:

    • Your tasks should be accomplished with just a few taps (hence the name “tap tap tap”)
    • Everything should be simple and intuitive for you to use
    • Everything should look amazing
    • High quality software doesn’t have to cost you a lot
    • Love what you do and it’ll show in the things you create
    • And last, but not least… there should be some fun thrown into the mix

Und weiter gehts weiter unten über ihre Designer…

Great design is a prerequisite of great products, not a feature.

Der Text über ihre Programmier wird eingleitet mit diesen Worten hier…

If you have great designs but don’t have talented people to code them up into actual apps, then you’re just sitting on a bunch of pretty pictures.

Beide Aussagen treffen so sehr auf den Punkt. Und beides haben wir in den letzten beiden Wochen gerade sehr stark in unserem Socialize the Patentworld Team selbst erfahren, dass mich dieses Fundstück heute morgen hier gerade zu in Euphorie versetzt.

Und abschliessen möchte ich mit dem Text über Kevin, hier als Screenshot weil einfach zu köstlich:

(Hab jetzt selbst beim zweiten Lesen alle hier im Cafe zum Stirnrunzeln ob meines lachenden Atems gebracht;-)

Und wünsche allen Lesern hier lächelnd – nein breit grinsend, ein ebenso euphorischen Start in das Wochenende wie mir.

 

On Demand Buchdrucker blurb.com nun mit Instagram Schnittstelle

Heute ist in Deutschland blurb.com mit einer Instagram Schnittstelle gestartet und ich hatte das Glück, diese schon am Wochenende testen zu dürfen.

Hier nun also mit etwas Vorsprung die ersten Eindrücke von diesem “Do Books Yourself on Demand and Sell Them” Service. Happy Bookmaking ist das amerikanische Motto der Firma, ich kann das echt bestätigen und das nicht nur wegem dem 85$ Gutschein, der mit der Einladung zur Betaphase verbunden gewesen ist und der noch der Einlösung für die Erstbestellung meines Buches harrt.

Es ist übrigens schon das zweite Buch mit Fotos von mir. Das erste hat Michael im Nachgang der ersten iPhone Photo Ausstellung in Deutschland in der Espressolounge und in Vorbereitung auf seine tolle Community instachallenge.com angefertigt, allerdings mit dem deutschen bod.de und das gibts auch schon bei Amazon zu bestaunen und zu kaufen. Nun aber schnell zurück zum neu gestarteten Instagram Dienst von blurb.com.

Der Bookify genannte Editor ist wirklich grosse Klasse, Probleme ausser einem hakeligen Urlaubs UMTS und einem spinnenden WordPress hatte ich eigentlich keine. Ein paar Tips und Tricks aus meinem Rumprobieren am Wochenende hier aber auch schon mal verraten. Wer nach “Jetzt Anfangen” Knopf eine Fehlermeldung wie diese hier bekommt:

Is nicht schlimm! Einfach unter de.blurb.com/my/store gehen und dort findet man das automatisch aus Euren letzten 58 Instagramn Bildern vorerstellte Buch zur weiteren Bearbeitung.

Hier ein paar Eindrücke vom Entstehungsprozess meines neuen Buches:

1. Im eigenen Fenster eine ausgesprochen intuitive Flash Anwendung

 

2. Wenn man mehr als die 58 Bilder hinzufügen möchte, oben auf Fotos importieren und Von Instagram auswählen.

 

3. Nach der API Anmeldung im eigenen Fenster hat man Zugriff auf alle seine Instagram Bilder, bei mir bis zurück zum ersten von mittlerweile schon 544 Bildern. Mehr als 500 kann man allerdings nicht in ein Buchprojekt importieren, das Buch würde einfach zu dick werden.

 

4. Die hinzugefügten Bilder tauchen dann in der unteren Leiste auf. Aber Vorsicht: es sind in der Beta zumindest noch Mehrfachimporte des gleichen Bildes nicht erkannt worden und somit trügt der grüne Haken für “Ist im Buch enthalten” manchmal.

 

5. Die untere Leiste kann man auch vergrößern und so einfacher durch die Quellbilder scrollen.

 

6. Das geniale dabei sind die Drag&Drop Möglichkeiten der Anwendung. Einfach ein Bild unten nehmen und oben fallen lassen – zack wird das aktuelle Bild ersetzt. Bilder austauschen geht genau so einfach. Ich habe mich sofort zurecht gefunden – man kann sich voll auf die Anordnung der Bilder konzentrieren und hat relativ wenig mit dem Tool zu tun.

 

Also, danke an blurb.com für die Einladung zum Betatest und den Gutschein! Es hat Spass gemacht und ich schau mir die ganze Community da drumherum definitiv mal näher an – aber erst mal freu ich mich auf mein ganz eigenes iPhone Photo Buch.

iPhonografie…

Ja, diesmal hab ich nur mein iPhone4 mit nach Istanbul genommen, um damit zu fotografieren und dabei instagr.am entdeckt, eine neue Anwendung fürs iPhone die Tumblr und CameraBag zu vereinen scheint.

Aber mal ganz langsam: CameraBag ist eine Anwendung fürs iPhone mit der man Fotos mit verschiedenen Filtern ein Vintage Look verpassen kann. Zum Beispiel ist hier ein relativ einfaches Bild eines grossartigen Autos durch den Filter “Helga” in CameraBag getunt worden:

Unbehandelt:

Ge”Helga”t:

Über Tumblr und den für mich genialen Fotoblogging Dienst hab ich z.B. hier schon mal geschrieben. Wer mich auf Facebook kennt, der kennt auch meine Tumblr Einträge von den Sonnenaufgängen, die ich seit ca. einem Jahr dort regelmässig poste.

Nun gibt es also Instagr.am – eine Mischung aus beidem. Der Dienst ist fulminant gestartet und hat in den ersten 6 Tagen bereits 100.000 Nutzer anziehen können. Hier die ersten sehr positiven Eindrücke von meinem Instagr.am:

Instagr.am ist nur vom iPhone aus nutzbar, die Weboberfläche beschränkt sich auf einfachstes Profil editieren und dem direkten Verlinken von veröffentlichten Bildern. Hier erwarte ich in den nächsten Iterationen sehr viel mehr, aber für den Start beeindruckt mich der Mut der Macher, so einfach ohne alles zu starten!

Das ist mein iPhone Homescreen mit in der 1. Reihe: Kamera, Bilderlibrary, Instagr.am, TiltshiftFocus, dann 2. Reihe und CameraBag, Hipstamatic, MoreLomo und Tumblr… alle Foto Anwendungen nur einen Klick entfernt.

Der Startscreen von Instagr.am, mit dem Feed zum Scrollen durch die neuen Bilder aller Kontakte und fürs schnelle “liken” und kommentieren.

Dann die Popular Seite, das Ziel aller Instagram User, hier einmal zu erscheinen – noch ist das wohl relativ einfach mit ein paar dutzend Likes möglich, wie die vielen Screenshoots von glücklichen – weil populären – Nutzern zeigen.

Beim Sharen von Fotos, kann ganz einfach Größe und Ausschnitt bestimmt werden, dann gehts zur Auswahl der Filter, die sehr schnell rechnen, nach knapp einer Sekunde hat man eine Vorschau wie das Bild aussehen wird. Nach dem Eingeben von Titel, Ort kann man festlegen, ob das Bild gleich bei Twitter, Facebook, Flickr, Tumblr und bei Foursquare “geteilt” werden soll. Die Dienste können einzeln gewählt werden.

Hier dann die News Seite, auf der die eigentliche Interaktion stattfindet – man sieht, wer welches Feedback zu seinen eigenen Fotos abgegeben hat. Ein Klick auf einen Eintrag führt direkt zum kommentierten Foto und ermöglicht so, dass man das natürlich nur positive Feedback geniessen kann. Man kann auch auf die anderen Nutzer klicken und sich deren Bilder anschauen und Feedback durch Likes und Kommentare abgeben.

Die Profilseite der Anwendung, mit der mittlerweile üblichen “Twitter, Facebook und Adressbuch Freunde Such Funktion” enthält auch nur sehr einfache Funktionen: Profilbild einstellen, Ausloggen und Fotos auf “privat” stellen, so dass Kontake erst freigeschaltet werden müssen und eben nur diese freigeschalteten Kontakte die Bilder zu sehen bekommen.

Ein erster Test gestern Nacht ergab eine sehr hohe 25% Follow Back Ratio, von 100 angeklickten Kontakten folgt sofort ca. ein viertel zurück. Innerhalb von wenigen Stunden kann man sich so von einer grossen Zahl von Fremden Feedback zu seinen Bildern holen…

Es hat richtig Spass gemacht und die ersten 20 Likes an einem meiner Bilder haben mich richtig stolz gemacht.

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