Habe gesucht. Alten Artikel gefunden: Selbstwahrnehmung. Passt noch.

Suchte die Wendepunkte in meinem Leben. Finde Bücher und Artikel, die mich dabei begleitet haben. Werde fündig. Erinnere mich:

Wie Topmanager Krisen überleben.
Who’s got the Monkey?
Who moved my cheese?
The leader who had no title.

Erinnere mich. Berühre die Knoten. Trauer. Mein altes Selbst. Verstorben.

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Alles anders nun. Gelerntes ist loslassen. Konzepte dienen dem Moment.

 

Ausweichen. Aufgeweicht vom Regen. Weniger Worte wollen.

Loyalität
Loyalität ist gegenüber den eigenen Werten nötig, nicht gegenüber Personen oder Organisationen! Gehorsamkeit, Unterwerfung ist niemals loyal. Ich unterwerfe mich nur der Aufgabe, die das Leben in diesem Moment an mich stellt. Dabei lasse ich die Vorstellung vom eigenen Selbst los. Nur die an mich gestellten Erwartungen sind mein Maßstab. Und meine Entscheidung für Liebe und Freundlichkeit und gegen „die dunkle Seite der Macht“ machen mich zu einem loyalen Mitmenschen. Sonst nichts!

Augenhöhe
Ein reines Gewissen, ein gerader Rücken, Selbsterkenntnis hilft. Wertung? Nein! Die eigene Aufwertung, die eigene Abwertung, das bewerten des Gegenüber verhindern Augenhöhe. Nur annehmen, was ist. Nur das erzeugt Augenhöhe. Vergleich? Nein! Auch das ist Wertung. Nur das Anerkennen unserer jeweiligen Einzigartigkeit ermöglicht Augenhöhe. Anzunehmen, was ist!

Respekt
Ich erwarte Respekt, fordert Erdogan. Er wird ihn nicht bekommen. Respekt kann man nur zollen, niemals fordern. Es ist nicht möglich. Gleiches gilt für Vertrauen. Respekt und Vertrauen sind die Folge, das Ergebnis, die Belohnung für unser Handeln, sind niemals Ursache, niemals Bedingung dafür.

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Es ist schwer. Es ist leicht. Es regnet. Nur jetzt. Nicht immer. Blaubeertorte hilft.

Es geht um Management Prinzipien. Es geht darum, wie wir zusammen arbeiten wollen und können. Welche Erfahrungen können wir teilen? Welche Mechanismen verstehen wir? Wie gut kennen wir uns selbst? Wieviel von unserer Umwelt nehmen wir tatsächlich wahr? Wieviel von unserer Umwelt stellen wir uns vor?

Wir alle erleben schwierige Situationen, erleben Probleme mit Kollegen, mit Kunden, mit Freunden, in der Familie, auf Arbeit. Das ist das Leben. Probleme verursachen unangenehme Gefühle, Knoten in unseren Gedanken, manchmal Schmerzen. Wir alle gehen damit unterschiedlich um. Lasst uns drüber reden, uns austauschen!

Lasst uns ein Stück des Weges gemeinsam gehen…

 

Heute ist es ruhig hier. Hoffentlich wird es noch etwas ruhiger.

Dabei halte ich Ruhe so schwer aus. Ich mache dann Dinge, tue etwas, unternehme etwas, kaufe etwas, beschäftige mich, unterhalte mich.

Ruhe, die Stille, die Leere. Einsam sein, Allein sein ist so anstrengend.

Meine innere Unruhe, meine Rastlosigkeit erzeugen gern Ärger, Frust, Konflikte. Dann könnte ich meckern über alles und jeden, das Wetter? So viel Regen, was ist das für ein Sommer?   Wieso ist das hier schon wieder so unordentlich? Wo ist nun schon wieder meine Lieblingstasse? Warum ist mein Tee alle?

Dieses Verhalten macht es dabei nur noch schlimmer. Es ist wie ein in einem Strudel, wie Treibsand. Ihr kennt doch die Filme, oder? Je mehr man strampelt, um so schneller sinkt man ein…

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Der Ausweg ist für mich folgender.

Erstens, meine Unruhe erkennen, anerkennen, willlkommen heissen. Ach Arne, da ist ja wieder Deine Unruhe, Deine Unzufriedenheit, Deine Rastlosigkeit. Willkommen zurück. Schön, dass Du wieder da bist. Damit freunde ich mich mit meiner Unruhe an. Also, statt Widerstand zu leisten und dann vor den unangenehmen Gefühlen abzuhauen, versuche ich mich ihnen hinzugeben…

Zweitens, anhalten, austeigen, stopppen, was immer auch grade passiert und kurz Ruhe finden. Das wäre mein Ideal. Das ist mein Wunsch. Schaffe ich fast nie. Aber ich versuche, kurz meinen Atem und damit meinen Körper zu spüren. Versuche, zu realisieren, dass ich einatme und achte für ein paar Sekunden nur auf den Atem. Zurück in den Moment, ins Hier und Jetzt. Und nichts tun! Abwarten!

Drittens: Inventur machen! Zum Beispiel mit Todo dumping: Das hilft bei mir fast immer. Eine toller Trick. Habe dafür immer mein kleines Notizbuch dabei. Schlage eine neue Seite auf. Schreibe das Datum oben hin und dann schreibe ich alle ToDos, die mir einfallen einfach in eine neue Liste runter.

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Puh, was für eine Erleichterung. Jetzt steht der ganze Schmadder da erst mal. Kann ich später drauf zurück kommen. Während des Schreibens der ersten Zeilen fallen mir viele weitere Dinge ein, die noch zu erledigen wären. Am Ende meist kommen die ganz grossen Themen.

Dann könnte ich loslegen und die Liste neu machen, neu strukturieren, priorisieren, abtippen, ein neuen Taskmanager ausoprobieren, die alten Listen finden, zusammen führen. Und wenn ich mich dabei ertappe? Klar, dann starte ich wieder bei Punkt 1!

Inventur machen geht auch anders, zum Beispiel fängt man an aufzuräumen, irgend eine Stelle in seinem Leben, seinem Raum, seiner Wohnung, seinem Büro, seinem Laptop, whatever suits you!, nimmt man und fängt an zu sortieren, Dinge raus zu nehmen, anzufassen, abzustauben, wegzuwerfen, wieder zurück zu stellen. Wenn möglich körperlich, physisch, aber virtuell im Rechner geht auch. Wichtig: kein Facebook, kein Spiegel Online, also keine Nachrichten oder ähnliches.

Inventur machen geht auch noch ganz anders: einen Spaziergang machen oder noch besser: im Dojo meditieren. Das ist die hohe Schule! Wenn ich das schaffe, dann passieren die Wunder.

Wenn ich es schaffe, die Unruhe anzunehmen und das unangenehme Gefühl nicht wegschiebe, dann passieren danach die schönen, guten Dinge in meinem Leben.

 

 

Soviel los! Nach dem Donnerstag mit Max Liebermann am Freitag bei einem Fuji X Workshop. Samstag und Sonntag dann heavy reiten. Zwischendrin eine gewaltiges Gewitter und >12h Ausschlafen. Gut war es!

Tony und ich waren bei einem Workshop. War schön anstrengend, da viele Anfänger da waren. Haben uns in Anfängergeist: im Nicht Wissen geübt, das war gut und siehe da, jede Menge kleine Tips und Tricks im Menü unserer Fujis gefunden. Als es dann endlich raus auf den Victoria Luise Platz ging, hatten wir richtig Lust auf Street, auch wenn das in einer zwölfer Horde etwas peinlich aussah. Also wir sollten den Springbrunnen und vorbeifahrende Radfahrer, aber da gab es doch so viel drum herum, was vielviel spannender war:

Das ist schon wieder so lange her. Welcher Freitag? Letzter? Nun wird die Zeit knapp und ich fahre mal ins Büro zum Meditieren. Vielleicht poste ich heute noch ein zweites Mal oder heb es mir einfach für den Rest der Woche auf. Durch die Pause am Wochenende bleibt wirklich so viel liegen.

Nun auf einen schönen Start!

Ein Sommergeburtsstag, der von Max Liebermann. Sein 170. in seiner Villa am Wannsee. Mein erstes geselllschaftliches Ereignis seit langem. Zwischen Ballhaus und Wannsee konnte man gestern wählen in Berlin.

Bin fit, obwohl ich nur 4,5 h geschlafen habe, diese vielfachen von 90 min scheinen zu funktionieren. Der Himmel ist blau und fast klar heute morgen.

Gestern schien es zu regnen. Aber dann gab es einen Regenbogen, tolle Farben, schönes Licht. Da ich der offizielle Fotograf sein durfte, hatte ich gut zu tun, die vielen Momente fest zu halten.

Ein paar erste Fotos von meinem iPhone hier schon mal vorab:

Die Zeit ist knapp in diesen Tagen. Möchte ins Büro zum Meditieren, gemeinsam mit meinem Freund, statt allein zu Haus. Werde nachher wohl weiter Bilder entwickeln, statt hier zu Schreiben. Na, wer weiss.

Heute schreibe ich mal auf dem iPad. Wollte ich schon so lange und wieder machen. Meine Gewohnheiten sind andere. Mir fallen Veränderungen schwer. Hah. Mir fallen Veränderungen leicht. Ich verändere mich jeden Tag, also weg mit dem Gedanken.

Gestern war Autobahn. Keine Bilder. Mir sind die Sprüche auf den Trucks aufgefallen. Wollte ich auch schon lange machen. Sammeln: "excellence simply delivered" von dhl oder "leistung, die ankommt" von weissnichtmehr oder "qualität, die menschen bewegt" von vw oder "wir versetzen berge" oder oder oder. Logistiker und ihre grossen und kleinen Kunden nutzen die grossen Wände ihrer Trucks für fahrende Selbstwerbung.

Es ist ähnlich wie lustige Vor und Nachnamenkombinationen für Softwaretests. Auch hier möchte ich eine Liste haben. Mit der Zeit fallen einem gute Sprüche, lustige Namen auf. Wenn man nicht weiss, wo man die hinpacken soll, gehen sie verloren.

Es ist ähnlich wie bei Fotos. Auch hier sammle ich. Auch hier sind es Momente, deren Erinnerung ich eigentlich sammle. Die Überraschung, das Lächeln beim ersten Lesen des LKW Spruches, wenn es klick macht und man den Gedankengang des Texters nachvollzogen hat. Die Überraschung, wenn man das Wort zusammen gesetzt hat: Chris P. Bacon. Die Überraschung, wenn man spürt, wie einen das Bild der Augen irgend etwas mehr zeigt, als die blossen Farben und Formen.

Vermiss grade zwei mal kurz hintereinander die Maus. Stolpere darüber, dass meine Hand nicht auf den Bildschirm fassen will. Der wird fettig, bitte nur zeigen, nicht anfassen. Es sind immer nur Kleinigkeiten, die das Kino in uns starten.

Nun wollte ich über das Dienen schreiben. Darüber, was für mich dienen bedeutet. Dienen als Schwester des Helfens. Wenn ich danach frage, ob meine Handlungen der Sache dienen? Ich überlege mir öfter, wie guter Service aussiehen kann, wie man als IT Service Provider Strukturen und Prozesse, Orte und Vereinbarungen schaffen kann, um guten Service leisten zu können? Spreche mit Kollegen, laufe durch die Räume und nehme mir das Konzept des Dienens, des Servierens als Richtschnur.

Wie kann ich meine Leistungen dem Kunden servieren? Wie kann ich guten Service leisten? Wie kann ich der Sache, am Ende dem Grund meiner Existenz, am besten Dienen? Das sind für mich richtungsweisende, erkenntnisleitende Fragen.

Was für eine Überwindung jeden Morgen. Diese Tage. Aufstehen nach 6 ½ h Schlaf. Für andere Luxus, für mich 1 h zu knapp. Aber beim Sport, gleich die ersten Minuten, fühlt es sich wieder gut an. Aufraffen, anfangen. Nicht so, wenn ich ausfallen lasse. Aufgeben.

Heute wars gut!

Gestern Abschlussfest in der Schule vom Kind. Ehrgeizig Völkerball gespielt. Die Lehrerin hat die Eltern gewinnen lassen. Es war knapp. Die Ferien gehen heute los.

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Heute sollte ich übers Dienen schreiben. So hatte ich es mir vorgenommen. Nun fühlt es sich wie nachgeben an. Aber ich schreibe ja.

Mir ist klar geworden, dass unsere mtc, die Firma in der arbeite, keine 11 Jahre als ist. Es gab Wendepunkte: 2010, nach vier Jahren der erste. Die Firma häutete sich, wandelte sich grundlegend. 2014 noch einmal, nach weiteren vier Jahren. Wieder eine Häutung, wieder grundlegender Wandel. Wiedergeburt.

Mit dem Wandel, den ich bei mtc sehen, fühlen, erinnern kann, ging der persönliche Wandel einher. Loslassen. Veränderung. Häutung. Wachstum.

Es macht wirklich Spass, es ist wirklich wunderschön, die heutige mtc zu sehen, mit arbeiten zu dürfen. Und ich hab wirklich Angst, dass alles nur eine Illusion, ein Traum, morgen vorbei ist. Die zwei Seiten der gleichen Medaille! 🥇

Heute meditier ich im mtc Dojo!