Monthly Archives: Juni 2008

I hurt myself today to see if I still feel.
I focus on the pain, the only thing that´s real.
The needle tears a hole, the old familiar sting.
Try to kill it all away, but I remember everything.

What have I become my sweetest friend?
Everyone I know goes away in the end.
And you could have it all. My empire of dirt.
I will let you down. I will make you hurt.

I wear this crown of thorns upon my liar´s chair.
Full of broken thoughts I cannot repair.
Beneath the stains of time the feelings disappear.
You are someone else. I am still right here.

What have I become my sweetest friend?
Everyone I know goes away in the end.
And you could have it all. My empire of dirt.
I will let you down. I will make you hurt.

If I could start again, a million miles away,
I would keep myself. I would find a way.

Hören auf Songza

PS: ManyThanx to etoy.POL

Hier ein Fundstück aus der Weltwoche, das mich besonders begeistert hat. Ein entspannter, lustiger und natürlich sehr stilvoller Tom Ford im Interview mit Beatrice Schlag und Simon Brunner kurz vor der Eröffnung seiner ersten Boutique in Zürich.

Vor allem Simon Brunner bekommt seine Lektion: abnehmen, glänzende Schuhe, weisses, gestärktes Hemd, Hemdärmel sollten aus dem Jacket rausschauen. Nützliche Tips, unterhaltsam präsentiert.

Mich begeistert seine Reflektion, Präsenz, seine Dilligence und den Spass, den er an seinem Leben auf meinen ersten Blick hin hat. All das strahlt durch den Artikel…

Dazu ein paar Zitate:

„Die meisten erwarten, dass ich irgendwie fies bin. Vielleicht liegt das daran, dass ich auf Bildern nicht lächle.“

„Wenn es einen selber betrifft, versteht man die Wahrnehmung nicht, die man erzeugt.“

„Man kann sich selber zur Ikone machen, wenn man herausfindet, was man mag, wer man ist. Das ist der Unterschied zwischen Mode und Stil. Mode ist eine Frage von in und out. Stil kommt von dir selber.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel auf Weltwoche.ch: „Knöpfen Sie Ihr Jackett wieder zu“


Island 2004 Alftavatn

Originally uploaded by HerrKrueger

Was für ein wunderbarer Abend nach einem sooo langen Marsch an diesen See … ich hab grade meine Bilder von meiner Island Trekking Tour von 2004 ausgegraben und in Flickr eingestellt.

Zu sehen ist der Alftavatn nach einem Regenschauer.

Ich will wieder da hin!!! Beam me up!

Wie liebe ich sein Buch: „Der Tag zieht den Jahrhundertweg“ oder auch bekannt unter „Ein Tag, länger als ein Leben“. Die Geschichte der Gleisarbeiter in der Steppe mit dem Weltraumbahnhof als Nachbar und den eingewobenen Legenden… warum muss erst diese Nachricht kommen, damit ich es aus dem Regal hole und nocheinmal lese?

Aus dem Buch: „Transformation at the Base“ von Thich Nhat Hanh, 2001, Parallax Press, Berkeley, USA.

Kapitel Dreissig (S. 174ff der deutschen Übersetzung) enthält die umfangreiche aber kompakte Zusammenstellung der 51 geistigen Gebilde, die im Zusammenhang mit dem Sinnnesbewusstsein auftreten.

Das Buch selbst stellt für mich die beste und vollständigste Übersicht der Grundlagen der buddhistischen Psycholgie dar.

Ich habe die ausführlicheren Kommentare zu den einzelnen Punkten weggelassen, einfach weil diese Zusammenstellung meiner Meinung für sich spricht. Der Beitrag dient mir als Gedankenstütze…

Die fünf universellen geistigen Gebilde sind:

  1. Kontakt
  2. Aufmerksamkeit
  3. Gefühl
  4. Wahrnehmung
  5. Willensregung

Die fünf speziellen geistigen Gebilde sind:

  1. Eifer
  2. Entschlossenheit
  3. Achtsamkeit
  4. Konzentration und Weisheit
  5. Verstehen

Die elf heilsamen geistigen Gebilde sind:

  1. Vertrauen
  2. Energie
  3. Scham oder Bedauern (wenn jemand etwas Gutes tut, zu dem man selbst in der Lage gewesen wäre)
  4. Bescheidenheit
  5. Zufriedenheit und Grosszügigkeit (bzw. die Abwesenheit von Gier)
  6. Güte und Mitgefühl (bzw. die Abwesenheit von Hass und Zorn)
  7. Die Abwesenheit von Unwissenheit, Verblendung und Missverstehen
  8. Gefühle von Leichtigkeit und Frieden
  9. Sorgfalt, Achtsamkeit und Eifer – das Gegenteil von Faulheit
  10. Gewaltlosigkeit
  11. Gleichmut und Nicht-Unterscheiden (im Konflikt nicht Partei ergreifen – frei sein und Mitgefühl empfinden können)

Die sechs grundlegenden unheilsamen geistigen Gebilde sind:

  1. Gier oder Begehren, dauernder Durst nach Konsum, nach Haben und Besitzen
  2. Hass und Zorn
  3. Unwissenheit und Verblendung
  4. Stolz und Arroganz
  5. Zweifelsucht
  6. falsche Sichtweisen

(Die ersten drei sind auch als die „drei Gifte“ bekannt.)

Die zwanzig sekundären unheilsamen geistigen Gebilde:

  1. Irritation, als milde Form von Zorn
  2. Feindseligkeit
  3. Heuchelei
  4. Übelwollen
  5. Selbstsucht
  6. Neid
  7. Unehrlichkeit
  8. Täuschung
  9. der Wille zu verletzen, das Gegenteil von Gewaltlosigkeit
  10. Arroganz oder Unverschämtheit
  11. Unbescheidenheit
  12. Dreistigkeit
  13. Trägheit
  14. Ruhelosigkeit
  15. Mangel an gläubigem Vertrauen
  16. Faulheit oder Untätigkeit
  17. Nachlässigkeit
  18. Achtlosigkeit
  19. Verwirrung oder Ablenkung
  20. falsches Urteil, falsches Verständnis oder falsche Wahrnehmung

Die vier unbestimmten (positiv, negativ oder neutral wirkenden) geistigen Gebilde sind:

  1. Bedauern und Reue
  2. Schläfrigkeit
  3. das erste Einsetzen des Denkens
  4. angewandtes Denken

Geschmäht und verdächtigt – der Berater Roland Berger ist der bekannteste Vertreter einer Branche, die ins Gerede gekommen ist.

Von Rainer Frenkel aus „DIE ZEIT 05.02.2004 Nr.7“.

Vor knapp zwei Jahren. Ein Gespräch mit Roland Berger in Münchens Arabellastraße. Rasch war von den Vor- und Nachteilen die Rede, die es mit sich bringt, eine öffentliche Figur zu sein.

Der Mann, der als einziger europäischer Unternehmensberater in der amerikanisch dominierten Branche ganz vorn mitmischt, und zwar weltweit, sagte damals ahnungsvoll: „Es besteht die Gefahr, in den Augen mancher etwas zu bekannt zu werden.“ Weniger diplomatisch formuliert: zur Reizfigur zu werden.

Roland Berger ist zwei Jahre später zur Reizfigur geworden.

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