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Sich ans Web gewöhnen ist ein bisschen wie Sterben

Ein viel zu kurzes Interview auf SPON mit David Weinberger hatte ich heute den ganzen Tag geöffnet und hab überlegt, ob ich es hier einstellen soll.

Hab mich dann doch dafür entschieden – einfach weil es meine aktuellen Überlegungen aufgreift, was das ganze hier soll: Twittern, Bloggen, Facebooken, etc..

Bin immer noch im Ausprobierstadium… könnte sein, dass ich das in einem Monat, einem Jahr einfach wieder lasse. Fühle mich oft so, als ob ich lieber arbeiten – leben sollte, statt hier vorm Schirm so viel Zeit zu investieren.

Aber dann bin ich auch dankbar, für die vielenvielen Anregungen die ich bereits in den wenigen Monaten meines verstärkten Engagements in sozialen Netzen erhalten habe – Dinge, für die ich mich interessiere – die ich aber mit Google/NewsSites nie gefunden oder in persönlichen Gesprächen erst viel später vielleicht nie erfahren hätte. Menschen, mit denen ich nun Kontakt halten kann – wofür ich bisher scheinbar keine Kraft hatte.

Ganz klar dabei ist für mich, dass erst mit dem – mit von meinen Bekannten und/oder mir erfassten und verknüpften Informationen – eine Art Return on Invest möglich ist. Die Verknüpfung von Wissen mit Personen, die ich kenne oder zu kennen glaube, führt zu einer gefühlt intensiveren, effizienteren Nutzung dieses Mediums Internet.

Aber was ist mit all denen, die noch draussen sind? Bin ich nur ein GeekNerdDork?

Verändert sich wirklich  meine Internetnutzung? Oder ist das nur wieder so ein Hype?

Ist diese von mir gefühlte kleinegrosse Revolution wirklich real? Oder ändert sich nix in unserer Gesellschaft?

David Weinberger sagt zum Schluss des Interviews:

Es wird in diesem Bereich unvorhersehbare Entwicklungen geben.

Ja, aber welche!!!?!!! 😉

  1. Das Internet ist doch genau so wie das Leben, alles immer schön versteckt hinter Masken sprich Username. Wie im wirklichen Leben gibt es Gute und Böse. Das Internet deckt fast alle Bedürfnisse ab, es gibt so viele verschiedene Blogs wie es verschiedene Menschen gibt. Das schöne am Bloggen ist, dass es nach einiger Zeit, so etwas wie Freundschaften gibt und je länger Du Blogst staunst Du wie viele treue Leser Du hast.
    Liebe Grüsse zentao

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    12. August 2008

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