Zum Inhalt springen

Archiv für

The Plum Village Happy Song

Every Morning, when I wake up, I’am happy.
Beeing aware of my eyes, I’am happy.
Beeing aware of my health, I’am happy.
Because I have learned, to look deeply.

Whenever I go to the restroom, I’am happy.
Whenever I go to the kitchen, I’am happy.
Whenever I wash dishes, I’am happy.
Because I have learned, to look deeply.

This two paragraphes are the prelude of the song, you compose by yourself!

Zwei Sachen noch…

Grad eben gefunden:

Schöne Doku über „Der Grosse Gatsby“ von Fitzgerald.

Und das hier auch noch, sehr persönliche Worte eines wilden Mannes:
Wie hinter einer Panzerglasscheibe

Einen Augenblick lang…

Einen Augenblick lang dachte ich, unsterblich verliebt zu sein.

Habe ich gestern Abend in „Der grosse Gatsby“ gefunden, und der Satz hat gesessen!

Geht so etwas? Gibt es so etwas wirklich?

Manchmal glaubt man, einen Blick auf die Wesenheit, auf das pure Selbst, eines anderen Menschen zu erhaschen. Kein Verlangen, keine Begierde, kein Besitzdenken kommt auf – man fühlt mit, glaubt zu verstehen… und es wird sooo warm ums Herz!

Es gibt kein Vorher – es gibt kein Danach – es ist nur jetzt im Moment unbeschreiblich gut, wie es ist. Man berührt die Sekunden, erlebt das ganze Universum und denkt diesen einen Moment lang, unsterblich verliebt zu sein – in den Menschen und in das Leben selbst!!!

Einen Augenblick später, vorbei – allein: setzen Wertung und Prägung ein. Kann ich mir dieses Gefühl erlauben, habe ich das verdient, was war das?

Man spürt noch nach, fühlt – da ist etwas Einzigartiges geschehen… das nicht passt zu den gelernten Konventionen, gesellschaftlichen und sozialen Regeln, denen man sich unterwirft und doch so selten hinterfragt.

Und viele Augenblicke später lese ich ein Buch noch einmal. Ich weiss nicht, warum ich es aus dem Regal genommen habe. Ich finde diesen einen Satz. Und muss hier darüber schreiben…

Harvard verbrennt acht Milliarden Dollar

…schreibt SPON in der Headline und schreibt weiter im Text, dass es Ende Juni noch 36,9 Mrd. Euro waren und in den letzten 10 Jahren im Schnitt 13,8% Rendite eingefahren wurden…

Das regt mich auf!!!

Havard hat doch „nur“ die Kursteigerungen der letzten beiden Jahre „verloren“. Denn seit 1998 hatte Havard ca. 12 Mrd. € Vermögen und durch geschicktes Wetten um irre 24 Mrd. € „gesteigert“. Für diese 24 Mrd. hat ein kleines Investmentteam gearbeitet, eine reale Wertschöpfung von Havard selbst steckt doch nicht dahinter.

So kann man eine Krise wunderbar herbei reden bzw. verstärken! Mir fehlen in diesen Zeiten die kritischen, reflektierenden Töne, denn fast die gesamten Medien stimmen in das kollektive Gejammer ein.