Monat: Oktober 2010

tagebuch

iPhonografie…

Ja, diesmal hab ich nur mein iPhone4 mit nach Istanbul genommen, um damit zu fotografieren und dabei instagr.am entdeckt, eine neue Anwendung fürs iPhone die Tumblr und CameraBag zu vereinen scheint.

Aber mal ganz langsam: CameraBag ist eine Anwendung fürs iPhone mit der man Fotos mit verschiedenen Filtern ein Vintage Look verpassen kann. Zum Beispiel ist hier ein relativ einfaches Bild eines grossartigen Autos durch den Filter „Helga“ in CameraBag getunt worden:

Unbehandelt:

Ge“Helga“t:

Über Tumblr und den für mich genialen Fotoblogging Dienst hab ich z.B. hier schon mal geschrieben. Wer mich auf Facebook kennt, der kennt auch meine Tumblr Einträge von den Sonnenaufgängen, die ich seit ca. einem Jahr dort regelmässig poste.

Nun gibt es also Instagr.am – eine Mischung aus beidem. Der Dienst ist fulminant gestartet und hat in den ersten 6 Tagen bereits 100.000 Nutzer anziehen können. Hier die ersten sehr positiven Eindrücke von meinem Instagr.am:

Instagr.am ist nur vom iPhone aus nutzbar, die Weboberfläche beschränkt sich auf einfachstes Profil editieren und dem direkten Verlinken von veröffentlichten Bildern. Hier erwarte ich in den nächsten Iterationen sehr viel mehr, aber für den Start beeindruckt mich der Mut der Macher, so einfach ohne alles zu starten!

Das ist mein iPhone Homescreen mit in der 1. Reihe: Kamera, Bilderlibrary, Instagr.am, TiltshiftFocus, dann 2. Reihe und CameraBag, Hipstamatic, MoreLomo und Tumblr… alle Foto Anwendungen nur einen Klick entfernt.

Der Startscreen von Instagr.am, mit dem Feed zum Scrollen durch die neuen Bilder aller Kontakte und fürs schnelle „liken“ und kommentieren.

Dann die Popular Seite, das Ziel aller Instagram User, hier einmal zu erscheinen – noch ist das wohl relativ einfach mit ein paar dutzend Likes möglich, wie die vielen Screenshoots von glücklichen – weil populären – Nutzern zeigen.

Beim Sharen von Fotos, kann ganz einfach Größe und Ausschnitt bestimmt werden, dann gehts zur Auswahl der Filter, die sehr schnell rechnen, nach knapp einer Sekunde hat man eine Vorschau wie das Bild aussehen wird. Nach dem Eingeben von Titel, Ort kann man festlegen, ob das Bild gleich bei Twitter, Facebook, Flickr, Tumblr und bei Foursquare „geteilt“ werden soll. Die Dienste können einzeln gewählt werden.

Hier dann die News Seite, auf der die eigentliche Interaktion stattfindet – man sieht, wer welches Feedback zu seinen eigenen Fotos abgegeben hat. Ein Klick auf einen Eintrag führt direkt zum kommentierten Foto und ermöglicht so, dass man das natürlich nur positive Feedback geniessen kann. Man kann auch auf die anderen Nutzer klicken und sich deren Bilder anschauen und Feedback durch Likes und Kommentare abgeben.

Die Profilseite der Anwendung, mit der mittlerweile üblichen „Twitter, Facebook und Adressbuch Freunde Such Funktion“ enthält auch nur sehr einfache Funktionen: Profilbild einstellen, Ausloggen und Fotos auf „privat“ stellen, so dass Kontake erst freigeschaltet werden müssen und eben nur diese freigeschalteten Kontakte die Bilder zu sehen bekommen.

Ein erster Test gestern Nacht ergab eine sehr hohe 25% Follow Back Ratio, von 100 angeklickten Kontakten folgt sofort ca. ein viertel zurück. Innerhalb von wenigen Stunden kann man sich so von einer grossen Zahl von Fremden Feedback zu seinen Bildern holen…

Es hat richtig Spass gemacht und die ersten 20 Likes an einem meiner Bilder haben mich richtig stolz gemacht.

tagebuch

The Butterfly Concept…

The Hidden Side of the Swatch Story

1. great depression
switzerland lost 65% of the world market between 1970-1980
technology can really change things for you, if you cannot create a business out of it
swiss invention of quarz watches changed things, but asia turned it into products

measuring time was not a problem anymore

2. the hidden side of the swatch story
I was low in hierarchy
I wanted to invest 500k in a brandnew machine
I just made up a story, to keep my job and get the new machine

I did not want to do a new watch

two people where working at this
9 month first prototype, 18 month til shipping

if you want to reduce half of the price?
no way to do it evolutionary, you have to do a revolution!

we did fashion that ticks.

3. our patent strategy
it was not even clear, that we where inventing something

we just solved a problem

we thought about protection later
patents by technology or by products? we went for the product!

4. economics
5SFr costs to produce a swatch
25SFr retail price
6,6billion SFr revenue for the industry
50% of it went into marketing

5. exit
I was 33
and nobody was waiting for me

6. creaholic
focus on break through innovations
1-3% are creative, the rest not!

mental states: „gas“ (revolution), „liquid“ (evolution), „solid“ (erosion)

love-hate, gas-solid, man-woman

all our world is based on illusions!
we need the assurance, that we live tomorrow. we have appointments!
we produce something for the devil!

butterfly concept:
A: where are all my baby butterflys? B: they are in caterpillar stage: 1.000 feets. A: they will never fly…

(Link: Keynote Speach from Elmar Mock, at the EPO Patent Information Conference, Lausanne 2010)