Location Based Services

Google hat fast heimlich zwei Apps in den iPhone AppStore eingestellt… einmal Latitude und einmal Places, das früher etwas sperrig „lokales Branchencenter“ hiess und in Google Maps integriert war. Beide Anwendungen gibt es schon länger im Web und damit eigentlich auch fürs iPhone, allerdings eben nicht als native Anwendung sondern nur als Browseranwendung. Und bei beiden Anwendungen werden die GPS Ortungsdaten des iPhone benutzt, um Orte oder Freunde in der Nähe des jeweiligen Benutzers zu finden und sich mit diesen zu „verbinden“.

Die Sozialisierung der Orte, Geschäfte, Lokale – die mit diesen Diensten möglich wird, interessiert mich schon länger, genauer: die gegenwärtig stattfindende Sozialisierung fast aller Datentypen im Netz fasziniert mich sogar sehr.

Und deshalb zur Dokumentation hier ein paar Screenshots von Latitude.

Serious Games & Location Based Services

Dann auch noch ein paar aktuelle Screenshots von Foursquare. Dieser ortsbezogene Dienst eines nicht mehr so kleinen amerikanischen Startups hat die gleiche Anwendung mit Elementen aus Computerspielen verknüpft und vergibt für jeden Check-in Punkte, abhängig von halbwegs transparenten Regeln. Damit wird die Erfassung von Daten, das Entdecken neuer Orte, das gemeinsame Einchecken mit Freunden – sehr direkt – virtuell „belohnt“. Daneben gibt es sogenannte Badges, für besondere Leistungen oder Erfolge – einige dieser Badges sind gesponsert von Firmen für bestimmte Events oder das mehrmalige Einchecken in Geschäften, andere dienen einfach als zusätzliches Belohnungsebene für das Benutzen des Dienstes.

Mir macht es mehr Spass, Foursquare zu benutzen und das aufgrund der Punkte und Badges… ich merke, wie ich das bei der Benutzung von Places oder Latitude sofort vermisse. Aufgrund der latent vorhandenen Suchtgefahr habe ich ja bereits einmal die Benutzung von Foursquare gestoppt, dann aber nach ein paar Monaten (oder doch nur Wochen?) gemerkt, dass ich wohl etwas zu hart mir mir war und einen zweiten Versuch gestartet.

Etwas komisch irgendwie, aber vielleicht bleiben viele doch mehr Kind und spielen gerne, als wir das zugeben wollen. Ich denke, dass sich solche Game Mechanics zukünftig in mehr und mehr Anwendungen finden lassen werden. Aber vielleicht bin doch nur ich manchmal noch zu sehr ein Spielkind, wer weiss!?

Veröffentlicht von Herr Krueger

vater · ehemann · mitgründer der moving targets consulting gmbh · services, development und support · zazen · fotografie

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