Monat: April 2011

tagebuch

Einstieg zu Cloud Computing und Crowd Sourcing

Hab grade ein Gespräch nachbereitet, in dem ich vollmundig versprochen hatte: „Ich schick Ihnen da einfach mal ein paar Links zu…“. Da mich das Thema aber so fasziniert, ging das gar nicht so schnell und einfach wie ich dachte, sondern wurde wie immer etwas aufwendiger.

Aber als ich die Mail abschickte, dachte ich – das wär eigentlich was für mein Blog, das könnte auch noch andere interessieren, vielleicht, eventuell. Und wenn nicht, dann erinnere ich mich in ein paar Jahren wenigstens, was ich damals 2011 so spannend gefunden habe.

Genug der Einleitung, also ich wollte einfach mal über Cloud Computing in den neuesten Ausprägungen schreiben, zumal es grade am Wochenende bei Amazon zu einem Ausfall eines Ihrer Datacenter gekommen ist und sich die Cloud mal so richtig bewähren konnte.

Hier die meiner Meinung nach besten Artikel, die mir dazu über den Weg gelaufen sind unter den Stichworten „Design to failure“ oder „Let loose your choas monkey“ (so als nette Highlights/Merker) bei Ahmar Abbas auf itworld.com, von George Reese, Gründer von enStratus bei O’Reilly sowie von Don Macaskill, Smugmug’s CEO und Chief Geek.

Wir sind im Gespräch aber schnell auf Crowd Sourcing Dienste gekommen, die es zusammen mit Cloud Computing ermöglichen, komplett virtuelle Infrastrukturen und Workforce in Anwendungen(!!!) über API’s zu integrieren.

Das finde ich grade super spannend und wir versuchen bei mtc, Prototypen zu entwerfen bzw. Proof of Concepts zu entwickeln, die die Stärken und Schwächen dieser neuesten Trends aufdecken. U.a. haben wir EspaceNet vom EPO bereits als Prototyp in die Amazon Cloud migriert. Fürs Crowd Sourcing suchen wir aber aktuell einen geeigneten Kandidaten für ein Projekt.

Hier natürlich noch die Links, am besten direkt zu den Anbietern, denn was die Journalisten/anderen Blogger drüber schreiben, googelt sich dann ja leicht. 😉 Als erstes der Amazon Mechanical Turk. Ich selbst hab mich da sogar schon angemeldet, und meinen ersten Dollar mit dem Abarbeiten von den sogennannten HIT’s (Human Intelligent Tasks) verdient. Hier und hier hab ich dazu auch schon ein paar Screenshot erzeugt, damit man sich das selbst anmelden spart und einen echten Eindruck Stand April 2011 bekommen kann.

Und das zweite ist CrowdFlower die mich mit Ihrer Idee der sogenannten Gold Standard Data begeistert haben, mit dem man die Genauigkeit der Abarbeitung überprüfen können soll, dieser zweite Anbieter harrt allerdings noch meiner vertiefenden Tests. Lt. der Website scheint CrowdFlower sogar noch größer als AMT zu sein.

Nun denn, ich hoffe, ich konnte Euch damit den Einstieg in diese Materie ein wenig erleichtern?

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Gig’s mir…

Oha, heute lief mir der Start einer neuen Webseite über den Weg, vermutlich hier

Eine ebenfalls sehr lustige Geschichte, darüber dass Sebastian und Alexander bei einem Oktoberfestbesuch auf diese tolle Idee mit der Seite kamen, fiel mir dann beim ersten Überfliegen der neuen Seite auch sofort auf.

Und natürlich auch der „Gig des Tages“, eines seit 4 Wochen angemeldeten Benutzers diabolo, der es sogar bis zur Bild Zeitung geschafft hat… unter dem tollen Titel: Facebook Freundin für 5 €.

Dort kannte man auch das amerikanische Vorbild: www.fiverr.com, der nun übrigens gemäss dieses Tweets sogar nachzieht… und ebenfalls nach Deutschland kommt. Das find ich mal richtig schick: ein Vorbild, dass nachzieht. Da muss man erst mal drauf kommen…

Der von @luebue im obigen Tweet erwähnte @sarik redet von der Beschleunigung herausragender Web Unternehmer („…accelerating outstanding web entrepreneurs…“). Ja, das ist ihm mit gigalo.es und .de wirklich in Rekordzeit gelungen.

Aber irgendwie hab ich als Nutzer und auch als Unternehmer bei so exakten 1:1 Kopien das starke Gefühl, verarscht zu werden. Ja, es ist ein Kraftakt, so was – auch als Kopie – auf die Beine zu stellen, das will ich gar nicht bestreiten! Davor hab ich wirklich grossen Respekt.

Aber so einfach 1:1, das ist dann für mich eben doch mehr geklaut, als gemacht!

Und die lustige Oktoberfest Geschichte ist wirklich nur ne Geschichte, wobei – ich hör die PR Leute schon sagen: na, es stimmt doch, dass die beiden bei ’nem Biere die Idee (zur Kopie) hatten. OK, ich wünsch den Jungs und Mädels von der fastworward RSA GmbH einfach mal viel Glück mit ihrer schick und schnell geklauten Version dieser eigentlich wirklich genialen Crowd Sourcing Idee.

PS: ich konnte diesen Post nicht mit in die Kategorie „Innovation“ packen… ging wirklich nicht!