Manchmal wacht man auf, hat geträumt und duscht und packt die Tasche für die Abfahrt und stellt den Timer für die Meditation und schaut ganz kurz in Instagram rein und sieht Bilder, liest die Unterschrift und alles ist anders…

Ich habe meine Newton MessagePad 2000 hervorgeholt und angefasst, habe an Andreas Becker gedacht, meine damaligen Kollegen, der mir gezeigt hat, dass ich meinem Beruf auch wirklich einen Apple benutzen kann und dann an diese Rede hier, die mich mehr beeindruckt und beeinflusst hat, als ich heute weiss. Diese Rede berührt mich jedesmal, wenn ich Sie anschaue, ganz tief! Sie gibt mir unglaubliche Kraft und Zuversicht.

You can’t connect the dots looking forward; you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future. You have to trust in something — your gut, destiny, life, karma, whatever. This approach has never let me down, and it has made all the difference in my life.

Und es haben sich Punkte aus meiner Vergangenheit verbunden: ein grandioses Scheitern vor 7 Jahren fand seinen Abschluss mit einem Podcast und einem Vortrag und dann hat mein Interesse für die Crowdsourcing Thematik dazu geführt, dass ich Åsmund wieder getroffen habe… er hatte einfach nur geschrieben „I’ve been thinking about getting in touch with you for a while, as I realize from the fraction of an impression the social media gives me that we have quite a bit in common.“ und „we use storytelling to connect people to people, people to projects and hearts to hearts, with the modest purpose of changing the world“ und es machte auf einmal alles Sinn.

Und dann sagt Steve in seiner Rede das hier darüber, als er mit 30 aus seiner eigenen Firma gefeuert worden ist:

The heaviness of being successful was replaced by the lightness of being a beginner again, less sure about everything. It freed me to enter one of the most creative periods of my life.

Das ist genau das, was mir in den letzten Jahren mehr und mehr klar geworden ist. Vor allem auch die Zen Buddhisten haben mir hier die Augen geöffnet und die richtige Worte gefunden: Bernie Glassman sagt in seinen Instructions to the Cook „Babies dont read books about walking or go to walking seminars. They just stand up, take a step, and fall down.“. So wie das Hinfallen zum Aufstehen gehört, so gibt es ohne Verlust kein Gewinnen.

Your time is limited, so don’t waste it living someone else’s life. Don’t be trapped by dogma — which is living with the results of other people’s thinking. Don’t let the noise of others‘ opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary.

Und schliessen möchte ich jetzt mit Worten von Thich Nhat Hanh: „die tränen, die ich gestern vergossen habe sind zu regen geworden“. Gute Reise – Steve!

Verfasst von Herr Krueger

vater · ehemann · mitgründer der moving targets consulting gmbh · services, development und support · zazen · fotografie

2 Comments

  1. […] unseres Projektes vorgestellt. Gestern konnte ich diesen Artikel hier nicht schreiben, es gab Wichtigeres. Heute nun mache ich mich mal dran, Euch einen ersten Überblick zu geben. Zur Geschichte und […]

    Gefällt mir

    Antworten

  2. […] habe, an die 2012′er Absolventen der UARTS von Philadelphia. Diese Rede reiht sich ein in die Stanford Red von Steve Jobs (gefunden 2010) oder die Last Lecture of Randy Pausch (gefunden 2008). Ich bin so froh, denn […]

    Gefällt mir

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s