Meine Träume haben sich heute vor mir versteckt… ich habe unruhig geschlafen, war ständig wach und habe versucht mich an meine Träume für die Einleitung hier zu erinnern. Da war nichts, obwohl ich definitiv geträumt habe, es war sofort weg. In genau dem Moment, in dem ich realisiert habe… ich bin wach, war alles verschwunden!

Mein Denken sortiert sich grade um… dies ist gar kein Statt Tagebuch mehr, sondern eine morgendliche Spontanschreibübung. Ich übe jeden Morgen, ob ich mich traue hier gleich den Publish Button zu drücken. Ob das Bild gut genug ist, das Thema vielleicht doch nicht interessant. Ich übe, meinen Anspruch an und die tatsächliche Qualität meines Schreibens anzunehmen.

Ich habe ein morgendliches Ritual entwickelt vor 2-3 Jahren, das Fotografieren des Sonnenaufgangs. Heute fehlte mir der Ort an dem das begann, die Halbinsel Stralau mit ihren phantastischen Sonnenaufgängen über der Rummelsburger Bucht.  Habe grade hier mein Tumblr kurz durchgeschaut… ich habe Sehnsucht nach diesem „die Sonne genau in dem Moment sehen, in dem sie aufgeht“. Hier im Bergmannkiez berührte sie in dem Moment „nur“ die Dächer… und ich war unten auf der Strasse und schaute die Kirche an, wie jeden Morgen hier – auch schön, anders!

Gestern Abend, heute Nacht und diesen Morgen ist noch etwas anderes passiert, ich habe eine grosse Übung  im Loslassen mit mir selbst durchgeführt. Ich versuche auch schon seit längerem, meine Bindungen an materielle Dinge, an Besitz und Eigentum zu verstehen. Kommt ja aus der Beschäftigung mit der buddhistischen Psychologie, dort werden viele Übungen zur Reflektion auch dafür angeboten, das Nachdenken darüber fällt mir inzwischen leicht. Das Handeln aber nicht! Und ich bin ohne Träume aufgewacht.

Ein langer Tag hier steht mir bevor, von 8 bis 8… gleich gehts los! Ich freue mich grade, fang an zu lächeln: Dieter, Gerald und Micha und Michael… dann Robert, danach Hannah, dann Rudolf & Co und dann Oren & Co – so viele tolle Menschen, mit denen ich arbeiten und zusammen sein darf! Mit einem Lächeln übe ich das Loslassen von Stress, von Anspruch, irgendwie sein zu müssen, irgendwelche Ziele erfüllen zu müssen… um einfach nur zu tun, was heute dran ist, was wir heute tun können und was wir heute lieben

Verfasst von Herr Krueger

vater · ehemann · mitgründer der moving targets consulting gmbh · services, development und support · zazen · fotografie

One Comment

  1. Guten Morgen Arne – manche Momente im Leben sind kurz, aber an die man sich gern erinnert. Es hat mich gefreut, Deine Bekanntschaft in der BrezelBar gemacht zu haben.
    LG Uwe

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