Statt Tagebuch: Über Kettensägen und Tsunamis…

Heute habe ich mit einer Kettensäge Bretter zugeschnitten, jaaaahaaa… so was kann ich im Traum! Ganz schöne, gerade Bretter habe ich geschnitten aus richtigen, grossen Baumstämmen und ich hatte Bewunderer und Schüler die darauf warteten, dass ich Ihnen zeige, wie das geht. Wollte starten, und die Kettensäge anmachen. Habe mir das Anwerfseil (heisst wirklich so!) gegriffen und kräftig gezogen, klar: es klappte nicht. Die Säge flatterte nur so herum, ich stellte sie auf den Boden, trat in den Griff und versuchte mehrfach weiter zu starten… alles vergeblich. So kann’s gehen, wenn man dicke Bretter schneiden will.

Das schöne am Traum ist, dass man aus solch blamablen Situationen einfach verschwinden kann und – so wie ich heute Nacht – plötzlich durch sein altes Heimatdorf gleitet und sich wundert, dass alles so anders aussieht. Ich versuchte, die Strassen wieder zu erkennen und fing schon wieder leicht an mir zu zweifeln, bin ich wirklich im richtigen Dorf? Dann aber… ahja, hier die Hauptstrasse, da unser altes Haus: aber Huch, da hat jemand die linke Hälfte komplett abgerissen. Man hatte aber einen herrlich freien Blick in den Hof (ein halbes Haus als Folge der Blamage beim Anwerfen der Kettensäge?) Es geht weiter… ich fliege hinter unser Dorf auf eine Wiese. Versuche, eine Böschung hoch zu klettern… oben ein einsamer Baum. Es fängt an zu regnen (man wird ja zum Glück nicht nass im Traum) und es entstehen Rinnsaale am Boden… dann gibts Action: innerhalb weniger Sekunden muss ich den Baum hoch klettern (na ein Glück ging die Kettensäge vorhin nicht, sonst hätte ich jetzt nur Bretter). Denn hinten am Wald kommt eine Tsunami Welle auf das Dorf zu… gleich ist sie da. Ja, da ist sie, umspült schon den Baum, reisst die untersten Äste ab. Aber nicht den Hauptast, auf den ich geklettert bin und… ich wache auf!

Es war ja kein wirklicher Albtraum, bin leichter aufgewacht als gestern… aber war ganz froh, wach zu sein. Stand sofort auf und räumte ruhig auf, meditierte 10min länger als sonst… und entdeckte, dass der Kiez nur im Nebel und nicht unter Wolken liegt.

Guten Morgen!

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