Statt Tagebuch: Meditativ Twittern…

Berlin, 7:23, Tag 36

Heute hätte ich fast vergessen, hier rein zu schreiben… hab fast traumlos und besser geschlafen, das wenige Geträumte, lässt sich nicht aufschreiben. Bin schon vor dem Wecker aufgestanden, habe heute 40 min meditiert. Ich hatte das Gefühl, dass wäre notwendig und würde bei meinem Stress helfen. Ich versuche das so zu machen, wenn ich aufwache und schon an meine Arbeit denke, an all die Dinge, die erledigt werden müssten. Und wichtig, heute habe ich nicht vorher die News gelesen sondern ganz bewusst gar nichts gemacht, ausser zu Duschen und Tee zu kochen. Es gibt zwei Indikatoren meines Stresses: wenn ich mit meiner Teekanne kleckere und wenn ich die Kerze nicht an kriege. Die Teekanne ist sehr fordernd, eine kleine Unachtsamkeit, einmal nicht Hinschauen, einmal nicht Aufpassen und schon ist die Sauerei passiert. Und die Kerze ist gnadenlos, eine riesige weisse Kerze von Ikea, die sich schon richtig tief eingeschmolzen hat… und die einfach nicht anzuzünden ist, wenn ich mich nicht konzentriere und die Finger mit dem Feuerzeug in eine ganz bestimmte Postion bringen kann. Ich verbrenn mich, tue mir weh, verkrampfe… aber nicht so heute.

Und dann auch sehr schön, war die Meditation ruhiger und tiefer… hab völlig das Zeitgefühl verloren. Da ich ja aufrecht sitze, ohne mich anzulehnen und auch ohne umzufallen, würde ich mal ausschliessen, dass ich wieder eingeschlafen bin. Diesen Zustand nenn ich Transzendenz, also das Verlieren des Zeitgefühls beim Sitzen. Wenn der Kopf mal wirklich Pause macht, die Gedanken zur Ruhe kommen für ein paar Momente oder gar Minuten. Man hat das auch manchmal beim Musikhören oder bei intensiver meist körperlicher Arbeit, vielleicht beim Joggen oder sogar auf dem Hometrainer. Jeder kann das und jeder kennt das ganz bestimmt: diese Momente der Versenkung, des Einswerdens mit der Tätigkeit und dem Ort und damit einhergehend, eben mit dem Verlust des Zeitgefühls.

OK, dann aber… habe ich gleich mal die wichtigsten Mails beantwortet, ein paar Papiere sortiert und weiter über meinen Vortrag morgen nachgedacht. Crowdsourcing und Patentinformationen… habe zwei Teile: erstens Crowdsourcing und Patentrecherche und zweitens Crowdsourcing und Wettbewerbs- und Technologiemonitoring. Ich versuche, das zu trennen, auch weil es schon Startups für den ersten Bereich gibt, mit peertopatent.org , articleonepartners.com, bluepatent.com und crowdipr.com aber eben für den zweiten Bereich noch nicht.

Und schliessen möchte ich heute mal mit einer weiteren Empfehlung: der Don Dahlmann schreibt einmal im Monat in seinem Blog über seine Best of Twitter. Und jedes mal muss ich doch lächeln, manchmal auch lachen. Also für die, die noch nicht wissen, was Twitter überhaupt ist und wie das funktioniert, lest mal die Posts von Don und folgt ein paar der Leute die er dort empfiehlt, ich empfinde das als einfach nur unterhaltsam und erfrischend.

 

 

 

 

 

So, da ist doch eigentlich für jeden was dabei, oder?

Und mit dem Guten Morgen Bild und Gruss verabschiede ich mich in den neuen Tag!

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