Wellen sind das Meer…

Der Ärger auf die Nachbarn kann uns nicht schlafen lassen. Nicht die Geräusche der Nachbarn stören uns.

Es ist wie am Meer. Die Wellen schlagen sanft an den Strand und plätschern vor sich hin, ab und zu springt ein Fisch. Mit einem Klatschen trifft er auf das Wasser. Die Wellen plätschern weiter sanft ans Ufer und brechen sich. Es fährt ein Boot vorbei und das Brummen des Motors ist über dem Wasser und das Sirren der Schraube unter der Wasseroberfläche zu hören. Die Wellen stört das nicht, ganz leicht stärker plätschern sie und nach zwei, drei sind sie so sanft wie vorher.

Der Fisch und das Boot stören sich nicht an den Wellen. Der Fisch springt durch die Wellen, er braucht sie zum Sein. Das Boot ist ohne Wasser nur ein Stück Holz, das Meer macht das Boot erst zum Boot. Und die Wellen sind da, ob nun ein Fisch durch sie springt oder nicht. Die Wellen plätschern, ob ein Boot nun vorbei fährt oder nicht. Die Wellen stören sich nicht an Fisch und Boot. Denn der Fisch und das Boot gehören zum Meer, so wie die Wellen das Meer sind.

Unser Schlaf ist wie die Wellen. Er kommt und geht und plätschert sanft vor sich hin. Der Schlaf plätschert immer weiter, so wie sich Wellen immer weiter sanft am Ufer brechen. Ärger lässt uns nicht schlafen, nicht die Geräusche stören ihn. Aber die Nachbarn sind das Haus, so wie Wellen das Meer sind. Und Fische und Boote gehören zum Meer, genau wie Geräusche der Nachbarn zum Haus gehören.

Wenn wir das verstehen, dann verfliegt unser Ärger und wir hören einfach nur zu und warten, bis sie irgendwann auch so müde werden wie wir. 😉

 

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