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Über Morgenmeditation…

Istanbul, 6:55, Tag 66

Heute habe ich auch geträumt, einen wunderschönen Traum, der mich in gute Stimmung versetzt hat und den ich schon beim ersten Aufwachen leider vergessen habe. Ich kann mich nur noch an die Stimmung erinnern, aber an sonst nichts mehr.

Ich schreibe heute nicht mehr viel, zugunsten meiner Morgenmeditation… Nur soviel, ich zähle nicht nur beim Meditieren. 😉 Ich versuche, einfach zu sein… und alles zu betrachten, was auftaucht, was da ist und wie es sich anfühlt als Beobachter und gleichzeitig Beobachteter.

Gestern im Flugzeug wieder bei Glassman wurden drei Stufen kurz beschrieben: Erst ist Meditation vielleicht eine Art Flucht aus den Strapazen vor den Problemen des Alltags. Dann vielleicht eine Art Therapie für uns selbst, für inneren Frieden, Ruhe oder Entspannung. Da Zen Meditation aber nach und nach die Barrieren zwischen Selbst und anderen abbaut, liegt ihre Bedeutung vor allem darin, Gutes für andere zu tun.

Zen ist einfach nur ein Synonym für die Gesamtheit allen Lebens. Wer darin einen Ort zu finden hofft, an dem man zur Ruhe kommt, lehnt diese Gesamtheit des Lebens zugunsten eines begrenzten Ausschnitts ab, der Geborgenheit verspricht. Wir müssen jede Phantasie eines sicheren Ruheplatzes aufgeben. Im „Tun“ der Zen Meditation werden wir eines formlosen, extrem stillen Zentrums gewahr. Es ist wie das Auge eines Wirbelsturms zugleich auch ein Strudel unermesslicher Aktivität, die alle Dinge durchzieht.

Wünsche allen einen grossartigen Tag!

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