Pay it forward…

Manhattan, 8:15, Tag 79

Heute Nacht habe ich toll geträumt und hätte ich nicht schon schnell Netzschau, Mails und Finanzen gemacht vorm Duschen, Meditieren und Kaffee, könnte ich Euch jetzt auch noch davon berichten.  So müsst ihr Euch noch ein wenig gedulden, bis der Post heute Form annimmt und immer noch auf die Traumeinleitung verzichten. Aber es war wirklich ein schöner langer Traum, der sich sogar über zweimaliges Aufwachen hinweg fortsetzte…

Heute nehm ich mir nicht viel Zeit hier, deshalb schreibe ich nur kurz über eines meiner Fundstücke heute morgen, eine tolle Zusammenfassung der LeWeb Konferenz und dann daraus das Interview mit dem 28jährigen schwedischen Gründer von spotifiy.com, einem Musikstreamingservice, der hoffentlich bald auch in Deutschland verfügbar ist, und mich sehr sehr beeindruckt hat: Spotify überwindet das Besitzmodell, welches Apple so erfolgreich mit seinem iTunes Store in die Internetwelt übersetzt hat, hin zu Zugriffsmodellen. Absolut sehenswerte 30min:

Wünsche allen einen tollen Mittwoch!

Hunters Point…

Manhattan, 7:45, Tag 78

Habe vom Bremsen auf Schienen in den Bergen bei Regen geträumt und von einem chaotischen Umzug, verarbeite wohl gerade die Eindrücke der ruckelnden, quitschenden, durch super enge, unheimlich alte Tunnel fahrende New Yorker Subway. Es gab wenig Handlung im Traum, nur Eindrücke der Berge, Wald, Schienen und von einer Klassenkameradin verbunden mit der träumerischen Erkenntnis, dass ich mit Vielen ja volle 10 Jahre lang in der gleichen Klasse war.

Gestern sind wir einmal bis an die Wallstreet gelaufen, immer die 3rd Avenue runter, am East Village vorbei, durch China Town und haben dort sogar einen Mahayana Temple gefunden. Und sind dann um 4 zu Muby, der seine Wohnung im 30. Stock in Hunters Point am East River direkt am Wasser mit Blick auf Manhattan hat, rechtzeitig für den Sonnenuntergang und ein anschliessendes Sushi Essen im gleichen Haus.

Hier ein paar Eindrücke, vom Sushi… nein, natürlich nicht – sondern vom gestrigen Sonnenuntergang. 😉

Montagsmorgenmeditation…

Manhattan, 8:42, Tag 77

Wieder geträumt und vergessen, dieses Leben im engen Hotelzimmer hier zu Dritt mit meinen beiden Süssen hat richtige Auswirkungen auf meine Traumerinnerungen. Ich bin abends sehr müde, schlafe sehr gerne und fast 2h länger als in Istanbul/Berlin in meinem „normalen“ Arbeits- und Lebensrhythmus. Aber bin heute montagsgemäss schon um 6 aufgestanden. Habe dann sogar hier volle 20m im Sitzen meditiert, erst das zweite Mal seit wir hier sind und dann gleich Gedanken notiert, erste Mails beantwortet und mich einmal im Netz umgeschaut. Und nun erst – wenn ich hier mein Tagebuch schreibe – merke ich, wie sehr mir die Meditation fehlte und ich frage mich, warum ich mich nicht die ganze Zeit einfach früh ein paar Minuten hingesetzt habe. Die Meditation verbindet mich wieder mit mir selbst, mit meinem Leben, ich fühle mich ruhiger, ausgeglichener.

Dazu habe ich gleich noch mein zweites Video vom Rockefeller Center hoch geladen, diesmal mit der grossen Kamera aufgenommen. Es ist noch nicht ganz fertig prozessiert, die hohen Auflösungen für das Vollbild schauen kommen noch, aber ich binde es hier trotzdem schon mal ein.

Aleyna ist jetzt wach, wir haben sehr viel gelacht im Bad eben. Es hatte sich beim Kaffee holen angefühlt, als ob ich mir eine Blase gelaufen habe, aber ich habe doch nur ein Gummibärchen in meinem Schuh gefunden. War es der Nikolaus oder ist er da selber zum Schlafen rein geklettert oder was es doch Aleyna? Wir haben uns beömmelt, als wir die Socke mit seinen Überresten begutachtet haben und ich den Schuh mit Tüchern von seinen sterblichen Resten befreite.

Unsere letzten drei Tage hier haben begonnen. Am Donnerstag nachmittag geht der Flieger zurück nach Istanbul, dann sind zwei Wochen um. Nun ist noch Zeit für letztes Sightseeing, eine Fahrt mir der Ikea Ferry nach Brooklyn, ein Sonnenuntergang und anschliessendes Abendessen bei Muby, ein Businesslunch mit Madeeha in Soho, ein Treffen mit ArticleOnePartners, das MoMA, dann The Nutcracker mit dem New York City Ballet am Mittwoch als krönender Abschluss.

Die Planungen für den Januar und damit auch den Rest des neuen Jahres 2012 laufen schon voll an: 1. Woche Socialize the Patentworld Retreat, 2. Woche mtc Jahresauftakt, 3. Woche mtc Strategietage und meine täglichen Schönschreibübungen hier werden ja am 4.1.2012 auch schon volle drei Monate alt. Erst heute morgen ist mir klar geworden, warum ich das hier wohl auch mache: auf der Liste meiner grossen Lebensziele, die ich übrigens gleich mal wieder anschauen muss, steht ja wirklich noch „Ein Buch“ drauf.

Eh mich jetzt hier völlig verquatsche, bring ich diesen Eintrag mal mit einem Vordemsonnenaufgangsbild…

…und meinen besten Wünsche für einen tollen Start in die Weihnachtswoche zu Ende.

Das Experiment…

Manhattan, 8:05, Tag 76

Heute auch schön geträumt und wieder vergessen denn auch heute lag ich kurz wach und dachte daran, mir Notizen zu machen und liess es bleiben.

Ein grossartiges Experiment des Comedian Louis C.K. hat mich gestern beschäftigt. Nach dem Artikel von Fred Wilson habe ich dann wirklich das Video für 5$ gekauft und die Stunde sehr sehr gelacht. Aber auch sehr weil ich die Hintergründe schon kannte und grossartig fand – ich hatte ja schon vor 5 Tagen hier ein kurzes Zitat von ihm veröffentlicht und mich eingelesen. Gestern dann habe ich ein kurzes YT Video von ihm gesehen und seinen Humor und seine extrem hohe Aufmerksamkeit, Reflektiertheit sehr genossen und wollte das Video einfach haben, ich konnte es downloaden! Eben dann gerade sein letztes Statement hier gelesen, in dem er die Zahlen offen legt.

Solche Formen der Künstlerfinanzierung gibt es schon, und werden wir in Zukunft sehr viel öfter sehen. Sehr zum Ärger der grossen Firmen, die weiter massive gegen Piraterie im Internet vorgehen werden, eigentlich nur um genau solche Experimente in Zukunft verhindern zu können.

Der Absatz hier fasst das Geschehen ganz gut zusammen:

I really hope people keep buying it a lot, so I can have shitloads of money, but at this point I think we can safely say that the experiment really worked. If anybody stole it, it wasn’t many of you. Pretty much everybody bought it. And so now we all get to know that about people and stuff. I’m really glad I put this out here this way and I’ll certainly do it again. If the trend continues with sales on this video, my goal is that i can reach the point where when I sell anything, be it videos, CDs or tickets to my tours, I’ll do it here and I’ll continue to follow the model of keeping my price as far down as possible, not overmarketing to you, keeping as few people between you and me as possible in the transaction.
(Of course i reserve the right to go back on all of this and sign a massive deal with a company that pays me fat coin and charges you straight up the ass.). (This is you: yes Louie. And we’ll all enjoy torrenting that content. You fat sweaty dolt).

Und mit einem Aufwachbild heute morgen auf der Strasse…

wünsche ich allen einen wunderbaren 4. Adventssonntag!

Set Yourself Free!

Manhattan, 8:05, Tag 75

Erinnere mich nicht geträumt zu haben. Bin gestern 19,19km gelaufen, habe dabei 24.709 Schritte gemacht und 3.618 Kalorien verbrannt, sagt mein fitbit, der anders als die jawbones up hervorragend funtktioniert, seit Sommer schon macht der alles, was ich von ihm erwarte. Ich hatte kurz überlegt, mir auch einen jawbone up zuzulegen, um vergleichen zu können, hier einen Artikel darüber zu schreiben, auch weil der jawbone etwas exponierter als Armband und auch schicker daher kommt. Gut, dass die Geräte in D nicht verfügbar waren und hier in US auch nicht mehr, als ich ankam.

Gestern bin ich zum Sonnenuntergang noch mal hoch aufs Rockefeller Center, der Sonnenuntergang war nicht so Golden wie vor ein paar Tagen, dafür hatte ich die grosse und frisch gereinigte Kamera (meine wunderschöne 5DMKII mit dem 24-105) mit und konnte auf dem höchsten der drei Aussichtsplattformen eine paar Langzeitbelichtungen machen.

Hier das m.M.n. beste. Hab viele andere Touristen fotografiert, die mit Blitz und gegen die Glasfronten fotografierten und staunten, dass sie nichts erkennen konnten. Es wurde sehr viel Deutsch gesprochen dort oben, nicht mit mir… aber untereinander. 😉

Abends dann sind wir nach Queens, haben Aleyna bei ihrer Freundin Sophie zum spielen gelassen und sind Fisch Essen gefahren nach City Island in Sammy’s Fish Box. Ein Must-Do für jeden US Reisenden finde ich, einmal richtig satt Essen an Fisch, der im Vergleich zu Europa ja fast günstig ist. Der Nachbartisch hatte sogar das „Ultimate Feast“ Menü bestellt, was so viel ist, dass wir es zu viert nicht geschafft hätten, für 99,95$. Nur damit klar ist, was ich mit günstig meine. Wir sind mit ein paar King Crab Legs und Lobster Tails auch sehr satt geworden, wieder in typisch amerikanischer BlingBling: mit Spiegeln und voller Weihnachtsbaumbeleuchtung, so dass jedes iPhone Bild einfach nur einen so schrecklichen Rotstich hatte, den ich auch mit meinen diversen Filtern nicht wegbekommen habe.

Und mit meinem Lieblingsfundstück an amerikanischer Werbung aus der 23rd Street gestern, verabschiede ich mich ins Wochenende. Die Ami’s sind krass, oder? Freiheit erreicht man nicht durch ’ne Scheidung! Und erst recht nicht für 499$, aber hier wird selbst das versprochen.

Wünsche allen zu Hause und auch hier einen herrlichen 4. Advents!

Land of the Bubblemakers…

Manhattan, 6:32am, Tag 74

Heute geträumt und mitten in der Nacht daran gedacht, eine Notiz zu machen, es war ein schöner Traum den ich beim zweiten Aufwachen vergessen hatte.

Manhattan, 2:35pm, Immer noch Tag 74

So, zwischenzeitlich bin ich 13,83km gelaufen über die Brooklyn Bridge und dann von der Bleeker Street bis zum Flat Iron District, musste sein, musste mich mal wieder so richtig leer laufen, bis es zieht in den Beinen, bis es egal wird, wie weit es noch ist. Wollte doch unbedingt in den Highline Park, auf einer in den 80igern stillgelegten Hochbahntrasse.

Den Start macht der Bleekman Tower von Frank Gehry, einem meiner Lieblingshochäuser – kurz nach dem Chrysler Bulding, noch vor dem Empire State und Rockefeller Center.

Rüber über die 1883(!) fertig gestellten Brooklyn Bridge, und dem klassischen Touri Foto…

Mit der Subway zurück und über das 9/11 Memorial, in das man aktuell nur nach vorheriger Anmeldung im Web rein kommt. Wusste ich natürlich nicht, deshalb hier nur ein Blick aus der Ferne, das zwischen den Bäumen ist einer der  Brunnen in Grundrissform des alten WTC, in dem ich übrigens im Sommer 2000 sogar noch oben war.

Dann weiter zum Highline Park, hier der Eingang in der Washington Street, Ecke Gansevoort St.

Und das wohl bekannteste Bild von einem Treppenabsatz. Es ist wirklich beeindruckend zwischen den Häuser auf der Hochbahn spazieren zu gehen.

So, und dann das Eataly entdeckt: 23rd at 5th, das hat voll KaDeWe Niveau, ein riesiger italienischer Feinkostladen incl. Restaurant und mehreren Ständen, an denen gleich gegessen werden kann und daher rappelvoll und sehr lecker! Davon gibts kein Bild.

Aber noch eines von gestern Abend, da hab ich auch was schönen gemacht, bin auf Roosevelt Island gefahren, da gibt es eine „Tram“ genannte Hochbahn, die man mit dem normalen Subway Ticket benutzen kann und die neben der Queensborough Bridge entlang führt. Vor allem nach Sonnenuntergang natürlich ein schöner Ausflug, wobei es auf der Insel selbst nichts ausser einem Krankenhaus und einem halbfertigen und daher an den spannenden Stellen abgesperrten Park gibt.

So, und mit einem Bild von heute morgen…

Verabschiede mich strahlend in den Nachmittag…

How can I tune into the world?

Manhattan, 8:43, Tag 73

Heute habe ich wieder geträumt, ein Fussboden wurde gemacht mit sehr vielen Schichten unter anderem aus Nägeln, die fein gleichmässig eingestreut werden mussten, zusammen mit zwei Freunden in einer Art Feriencamp, die Stimmung war sehr werkstattmässig und locker.

Dann habe ich gerade das Interview mit dem Instagram Gründer auf der LeWeb letzte Woche gesehen. Ich finde das äusserst interessant und aufregend (und wenn man die strategischen Aussagen abzieht), wie ein so kleines Team von Anfangs 3 und nun gerade 6 Leuten eine App bauen kann, die innerhalb eines Jahres 15 Millionen Menschen anzieht. Eine ganz tolle Erfolgsstory und ich selbst bin ja auch ganz gefangen von der Dynamik und dem Enthusiasmus der Community dort. Und die eine Frage, die Kevin im Interview stellt ist heute auch Blogtitel geworden.

Weiter geht’s. Ein Einkauf im Apple Store hier in Amerika mit einer amerikanischen iTunes ID gibt es eine Funktion, die dem europäischen Apple Kunden vermutlich noch lange verborgen bleiben wird: die Easy Pay Funktion. Man geht in den Apple Store, nimmt sich ein Produkt aus dem Regal, scannt es mit dem iPhone, bezahlt es mit der – mit dem Account verbundenen – Kreditkarte (die eine amerikanische sein muss!) und geht aus dem Laden, quasi wie am Geldautomaten, nur für Apple Produkte, ein Kassierer nicht mehr nötig.

CVS (das amerikanische Rossmann) macht das mit etwas komplizierten Self Check Outs auch schon und von manchen Tankstellen kennt man das vielleicht ebenso. Die jeweiligen Kassensysteme werden vom Kunden selbst bedient, das setzt Vertrauen in den Kunden voraus und geht natürlich nicht bei allen Produkten. Bei Apple hat man das Vertrauen heute noch nicht in Europäer, die müssen immer noch einen der zahlreichen Apple Store Mitarbeiter sehen, die einen aber genauso schnell ohne Schlange stehen auschecken können. Einfach die Kreditkarte in ihrem iPhone durch einen Aufsatz durchziehen und kurz fragen: Rechnung per eMail? Ok, Danke und Ciao.

Übrigens verzichtet Apple ebenso wie Starbucks auf die Unterschrift des Kunden beim Bezahlen mit Kreditkarte, das finde ich auch eine grossartige Erleichterung, das Gekrakel der Leute schaut sich eh niemand an und mit den elektronischen Displays, auf denen man oft unterschreiben soll, kriege ja nicht mal ich selbst eine halbwegs vernünftig aussehende Unterschrift hin. Die Kassierer vergleichen hier so gut wie nie die Unterschrift und wollen nur ab Einkäufen über bestimmten Beträgen die ID Card sehen. Also ist das nur konsequent, was Apple und Starbucks hier machen. Und genial einfach und bequem für mich sowieso…

  

Gestern waren wir in unserer allerersten Radio City Music Hall Show überhaupt, der Christmas Spectacular Show. Auch davon noch ein paar Eindrücke…

Und mit meinem Lieblingsbild von Gestern aus’m Flat Iron District am Madison Square Garden…

verabschiede ich mich herzlich in den Donnerstag!

Top of the Rock…

Manhattan, 9:05, Tag 72

Gestern morgen bin ich noch vor dem Frühstück fast 30 Blocks durch einen kalten, klaren Morgen gelaufen… und heute Nacht habe ich geträumt, aber es gleich vergessen. Nach weiteren Spaziergängen – natürlich auch einem durch Grand Centrals neuem riesigem Apple Store, unterbrochen von kürzeren Arbeitssitzungen sind die Mädels ins Hotel und dann noch mal den Central Park, während ich auf das Rockefeller Center hoch bin – genau zum Sonnenuntergang. Die Idee hatten auch andere, aber mit Glück, war ich genau 10m vor Sunset oben auf dem Dach.

(in HD Fullscreen 1080p schauen!)

Ich denke grade viel nach über Aufmerksamkeit, über Werte und Glück, über das Zusammenleben, das Anderssein, das Aufwachsen, das Lernen, den Konsum und diese verrückte Stadt hier, die mir so drastisch zeigt, was ein Ergebnis sein kann: ein Leben übereinander, alles von x Etagen unterirdisch bis 60-70-80 Stockwerke überirdisch von Menschen seit vielen, vielen Generationen gestaltet und entwickelt, ein eigenes „Super Human“. Nun hat es schon wieder Hunger und ich stürze mich mittenrein… 😉

Hier das Chrysler Building aus der typischen Touriperspektive heraus fotografiert:

Dann noch zwei Nach Sonnenuntergang, schon etwas krisselige Bilder vom Rockefeller Center, hier Richtung Uptown über den Centralpark.

Hier Downtown ins vollbeleuchtete Manhattan… herrlich, oder?

Ich liebe mein iPhone für solche Bilder!!!

Mit meinem Morgenblick über die Lexington Ave, Richtung Downtown beim Kaffee holen, verabschiede mich hier für heute ganz herzlich!

Erste Eindrücke…

Manhattan, 7:30, Tag 71

Heute wieder nicht geträumt, wohl zu viele Eindrücke. Sind gestern nach Manhattan umgesiedelt mit dem Auto, nicht ohne einen Umweg über den Ocean Parkway zu machen. Erstmal Google Maps Navigation auf dem Telefon benutzt, richtig gut sogar incl. Sprachführung, die die Richtungen auf den Schildern kennt, fast besser als die Navis im Auto, weil auch incl. Staumelder und natürlich „umsonst“.

Hier dann noch ein Fundstück aus Tumblr, welches mich sofort eingefangen hat, zB mit dem Link zu Louis C.K. auf Reddit mit fast 10k Kommentaren in den letzten 19 Stunden, aber eben vor allem auch mit dem Inhalt des Zitates…

Und mit ein paar ersten Eindrücken aus Manhattan…

 

wünsche ich einen tollen Tag!

Fire Island…

Hauppauge, 8:02, Tag 70

Nicht geträumt, nicht erinnert zumindest. Die grossen Feiern sind vorbei und wir verschwinden heute von Long Island nach Manhattan, das wird einen Grossteil des Tages und der Aufmerksamkeit absorbieren. Wir werden organisatorisch wunderbar von unserer Familie hier unterstützt, die uns einfach mitnehmen, einplanen, Vorschläge machen. So haben wir Zeit für uns und die Tage haben durch die Verabredungen trotzdem etwas Struktur. Sorgen macht mir etwas, dass ich nicht so viel ruhig arbeiten kann, wie ich gerne möchte. Ich muss mich immer dazwischen quetschen, irgend eine Lücke am Tag ausnutzen und dann konzentriert sein und versuchen, strukturiert und richtig priorisiert, die wichtigsten Dinge zu erledigen. Meine Inbox ist dann doch noch die wichtigste ToDo Quelle, daneben  dann auch ab und zu mal ein Reminder im iPhone oder die Taskliste bei GMail, für die längerfristigen Merker immer noch OmniFocus, wobei die Nutzung stark abgenommen hat. Na, bin mal gespannt, wie das alles klappen wird in den nächsten Tagen. Einfach ruhig bleiben und so vieles wie möglich gleich erledigen und nicht so viel drüber nachdenken.

So, gestern waren wir kurz vorm Sonnenuntergang auf der Spitze von Fire Island… hier ein paar Eindrücke von der im Winter sehr einsamen und im Sommer rappelvollen Gegend.

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Und mit einem letzten Blick in den Sonnenaufgang hier, verabschiede ich mich in die neue Woche.