Was bleibt übrig?

Berlin, 8:05, Tag 114

Heute hab ich wieder geträumt, mich nach dem Aufstehen erinnert aber nun ist die Erinnerung verblasst.

Ich kämpfe grade viel. Wohl mehr gegen mich selbst, mit meinen Werten, meinen Ideen und Bedürfnissen… und statt alles loszulassen und dann zu sehen, was wirklich da ist und es genau so anzunehmen, wie es ist, versuche ich es zu verändern, zu beeinflussen, vermeintlich zu verbessern, zu kontrollieren.

Ich kann einfach oft nicht die Klappe halten. Ich überlege, was zu tun ist, was ich damit zu tun habe, was ich jetzt machen soll, wie man das ändern kann, wie zu helfen ist, warum das so ist, was damit gemeint sein könnte… statt einfach (dem Leben) zu zu hören. Und dann sage ich, was ich darüber denke, was zu denken -, was eigentlich zu denken -, warum das jetzt zu denken -, was als nächstes zu denken wäre… statt einfach mal die Klappe zu halten.

Ich bin müde vom Kämpfen. Aber wenn ich weiter kämpfen kann, bin ich noch nicht müde genug. Wenn ich bemerke, wie müde ich wirklich bin, dann ist immer noch genug Entschlossenheit, genug Leben da, um von allem zu lassen…

Aber was bleibt dann übrig?

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