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Vor 777 Tagen…

Berlin, 7:16, Tag 118

Heute bin ich zwei mal mitten in der Nacht wach gewesen und hatte jedes mal keine Erinnerung an meine Träume: schade eigentlich. Dann am Morgen aber, als ich aufstand, war doch ein Traum da: in türkischer Landschaft, mit Hecken und Schluchten bessere ich ein flaches Terrassendach aus und unterhalte mich mit meinem Grossvater über die unterschiedlichen Werte türkischer und deutscher Männer. Neue Szene, wieder alte Männer, diesmal mit Liege und Sauerstoffgerät. Die Liege verschwindet, das Gerät nimmt den ganzen Platz ein, zwei grosse durchsichtige Zylinder, die sich im Takt bewegen und die typischen pneumatischen Geräusche machen. Ein starker, sehr muskulöser, schwarzer Mann steht plötzlich auf dem Laufband, in dass sich die Liege nun verwandelt hat und zieht an Haltegriffen, die in die Sauerstoffzylinder übergehen und schafft es tatsächlich, sie heraus zu ziehen, über das ganze Laufband, in eine Art Wartungsstellung. Es kommen nun mehr Menschen, um sich das freigelegte Innere der Maschine anzuschauen… ich wache auf!

Heute ist Sonntag! Die Morgen Routine eine andere, etwas entspannter, später. Ich fahr jetzt einfach mal los nach Stralau, ein paar Fotos machen eh ich mich zu meinem Morgenkaffee in die Espressolounge setze. Es ist bewölkt, gerade deshalb!

Schön wars:

Am 13. Dezember 2009 habe ich das erste Foto genau an dieser Stelle aufgenommen und dann immer wieder am Wochenende und dann immer öfter. Der Blick durch den Spielplatz über die Bucht aufs Heizkraftwerk fasziniert mich wieder und wieder. Es ist die Stelle zwischen Aleynas erster Kita und dem Bäcker, genau dort parke ich immer… steige aus, gehe zu einem Pfosten am Weg und suche den gleichen Ausschnitt, mit der Häuserfassade genau am linken Bildrand. Das hier ist das erste Bild von dieser Stelle mit dem iPhone 3G aufgenommen, der Ausschnitt ist so krass anders, seh‘ ich gerade:

Heute ist doch Sonntag! Vorhin sprach mein Zensor kurz mit mir, das ich zu viel Aktivität für einen Sonntag Morgen entwickele. Ich könnte doch einfach im Bett bleiben. Dann auf der Fahrt zum Sonnenaufgang bin ich am Salon zur Wilden Renate vorbei gekommen, mit vielen Taxis und noch mehr Clubgängern davor und dann auch auf dem Weg zum Ostkreuz. Später dann am Ufer, stehe ich frierend, als nach einander zwei Jogger vorbei gelaufen kamen. Da war der Zensor wieder still, ich glaube, er freute sich einfach, dass ich nicht tanze oder jogge…

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