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Instagram Lux vs. Camera+ Clarity

Istanbul, 7:22, Tag 133

Wild geträumt heute Nacht, von Schildkröten die Häuserwände hoch klettern, Tankstellen, in denen Kampfflugzeuge repariert werden, Toiletten in Kellern, die enge, verwinkelte Zugänge haben. Und auch wieder von einem Workshop, diesmal läuft er sehr gut, alles ganz kreativ, effektiv. Dann aber renne ich weg, will noch anrufen, damit alle eine Pause machen können doch ich wache auf…

Gestern haben wir Muffins gebacken, sind Fisch Essen gefahren, haben die Aussicht genossen und haben zurück einen Umweg durch einen Stau genommen. Klares Wetter, so bei 8-12 Grad, die Winterjacke hätte fast im Auto bleiben können.

Hab etwas rumexperimentiert mit dem neuen Instagram 2.1, welches vor zwei Tagen veröffentlicht worden ist. Dort gibt es jetzt einen Lux genannten neuen Filter, der das Bild „verbessert“, Helligkeit, Kontrast und Sättigung dynamisch und automatisch anpasst.

Seit Camera+ im letzten März ihr Clarity genannten Filter vorgestellt hatte, der in etwa das gleiche macht, habe ich für meine iPhone Bilder fast ausschliesslich Camera+ benutzt. Der Filter ein grossartiges Allzwecktuning für schönere Fotos, aber er passt nicht immer, denn er hat eine einzige Schwäche: bei Bildern, die in schwachem Licht aufgenommen wurden, hellt er die Ränder zu stark auf.

Nun hat Instagram fast ein Jahr später nachgezogen. Ich bemerke sofort, dass ich nun wieder eher geneigt bin, die Bilder direkt in Instagram zu machen. Zumal der Filter nicht ganz so aggressiv zu Werke zu gehen scheint, wie Camera+ und die Schwäche damit nicht so starke Wirkung zeigt.

Hier mal einen kurzen Vergleich, damit ihr seht wovon ich hier rede. Das linke Bild ist ohne Lux, das rechte Bild mit dem neuen Filter Lux, an- und abzuschalten mit dem Symbol in der linken unteren Bildschirmecke.

 

Die Wolkenstrukturen sind klarer zu erkennen und die dunklen Bereiche des Bildes werden automatisch etwas aufgehellt. Dadurch entsteht ein intensiveres Bild, welches sonst nur mit Belichtungsreihen und manueller Nachberarbeitung mit der DSLR erreicht werden kann oder eben mit Clarity von Camera+:

  

Hier seht ihr noch einen Unterschied zu Lux, der Clarity Filter intensiviert die Farben etwas stärker, so dass hier Blautöne in den Wolken auftauchen, die bei Lux eher ein Grau bleiben. Aber auch die Schwäche des Clarity Filters ist hier schon angedeutet: am linken Dach des Hauses sieht man bereit die überbetonten Ränder, von denen ich oben sprach.

In beiden Bilder habe ich übrigens einen selektiven Weichzeichner für die Ränder angewendet, bei Camera+ ist das meist der „Depth of Fields“ genannte, bei dem leider nur die Stärke mit einem Regler verändert werden kann. Dies ist bei Instagram weitaus besser gelöst, da hier Position und Stärke der Weichzeichner über intuitive Gesten direkt auf dem Bild verändert werden können.

Die Chancen stehen gut, dass damit Instagram von mir wieder öfter direkt für das Fotografieren verwendet werden wird. Dazu kommt ja, dass ich die Überarbeitung des UI für absolut gelungen halte, ästhetisch ist das wieder ganz weit vorn.

Und mit der finalen Instagram Version meines Gutenmorgenbildes, heute mit ganz wunderschönem Nebel…

…verabschiede ich mich in die nigelnagelneue Woche.

  1. Hi, Herr Krüger, gute Post, tolle Bilder – vielen Dank. Habe am Wochenende auch über Foto-Apps gebloggt: http://www.onepieceaweek.com/app-photography-revolution

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    13. Februar 2012

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