Grossartig, verdrehte Welt…

Oslo, 6:00, Tag 149

Sogar heute habe ich geträumt, aber ich bin mitten drin aufgestanden, um zum Flughafen zu fahren, und kann mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern. Sitze nun schon vorm Gate und warte aufs Boarding.

Der Tag der „What if…“ Konferenz gestern war voller fantastischer Eindrücke, dass ich es hier kaum beschreiben kann. Es gab noch keine Zeit, um irgend etwas davon zu verdauen, alles ist noch sehr frisch, an der Oberfläche.

Seht ihr das Segelschiff? So fühlt sich das alles grade an. Ich erkenne die Umrisse im Dunst, im Nebel… bei dem Bild geht die Sonne grade unter, ich glaube der Nebel ist heute morgen noch der gleiche gewesen, denn nur Sonne löst den auf.

Berlin, 9:04, Tag 149

Habe Michael Herrndorfs Tschick nach dem Sonnenaufgang im Flieger oben weiter-, und dann eben unten in der U-Bahn fertig gelesen. Das ich diesen Knaller noch nicht früher entdeckt hatte! Dabei lese ich seinen Blog immer tief berührt, erschrocken und fasziniert doch schon sein ein paar Monaten.

Ich bin so müde, dass ich vorhin dachte, ich schaff das Boarding nicht. Wir sind im schlanken, schnellen Embraer hochgezogen und ich schaute beim Eindösen aus dem Fenster, kurz vorm Sonnenaufgang wurde ich wacher und wacher. Nach diesem Bild hier, war an Schlaf nicht mehr zu denken…

Denn von wegen Sonnenaufgang: unten orange leuchtend und oben grau blau… was ist das nur für eine grossartig, verdrehte Welt!

Und damit lass ich das jetzt hier mal, nehm noch einen Schluck Ingwer Tee und wünsch Euch allen einen ganz tollen Tag…

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