Über Raum und Zeit…

Berlin, 7:16, Tag 150

Heute habe ich von einem Reisfeld geträumt. Frei nach Fukuoka habe ich zusammen mit der grossartigsten Frau der Welt das Feld bestellt, und innerhalb von wenigen Minuten konnten wir ernten. Das Feld war in einem grossen Raum, ohne Fenster und Türen, wir ernteten auf den Knien den bereits gekochten Reis in Massen mit grossen Löffeln und schaufelten ihn in unsere Säcke.

Danach sass ich auf dem Armaturenbrett eines Düsenjets, der gerade startete und schaute den Piloten bei der Arbeit zu. Sie zogen die Maschine steil hoch und wir wurden langsamer, der vordere Pilot wollte Gas geben und den Schubhebel erreichen, aber er kam nicht ran. Ich griff beherzt zu und zog. Der Jet röhrte in den Himmel davon und ich wachte auf.

Gestern wurde ich gefragt, was ich denn von der zunehmenden Virtualisierung unserer Welt halten würde. Die Menschen sind ja immer mehr vorm Comupter und mit Ihren Mobiltelefonen im Internet und verlieren den Kontakt zu den realen Dingen und den Menschen in der echten Welt.

Gestern habe ich geantwortet, dass ich das Internet und die damit verbundenen Technologien gar nicht als neuen virtuellen Raum betrachte. Im Gegenteil, mit den sozialen Netzwerken werden doch nur neue Möglichkeiten geschaffen, den Raum und Zeit zwischen realen Dingen und Menschen zu überbrücken.

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