Über die Überwindung von Grenzen…

Berlin, 7:24, Tag 152

Heute habe ich meinen Traum vergessen lassen, ich hatte die Wahl ihn aufzuschreiben und überliess es dem Leben, ob ich ihn jetzt noch erinnere. Nop. Gone. 😉 Aber es war ein schöner Traum, das Gefühl mit dem ich aufgewacht bin, ist noch da. Und heute ist Reisetag. Ich freu mich so sehr auf meine beiden Damen!

Gestern durfte ich auf einer Preisverleihung des Deutschland – Land der Idee Wettbewerbes einen Impulsvortrag nach den Laudatios auf die grossartigen Preisträger von bluepatent.com halten. Und ich war wohl in meinem Element, ich habe mich selten so lebendig gefühlt. Und erinnere mich mit so viel Freude an das Gefühl, welches ich beim Vortrag hatte. Die Reaktionen haben mich fast überwältigt.

Vielleicht habe ich ja wirklich mein Thema (für den Moment) gefunden. Ein kleiner Dämpfer kam dann noch gestern Nacht per Mail, die Idee gemeinsam mit dem Europäischem Patentamt eine Panel Discussion auf der www2012 zu gestalten, wurde abgelehnt bzw. so stark abgewandelt, dass meine Teilnahme in Frage steht. Alles hat immer zwei Seiten.

Gestern haben wir so viel über Neues, Modernes, die Zukunft, das Internet, Cloud Comupting, Crowd Sourcing und mein Lieblingsthema Social Design gesprochen. Dabei fällt mir auf, was gestern Kennzeichen fast aller Reaktionen war… dass, wenn irgendwo etwas Neues entsteht, man sich erst mal ausgegrenzt fühlt und dann versucht, einen Anschluss, eine Verbindung dazu zu finden.

Der tolle Berhard Glassman beschreibt das hier so:

One of the basic principles of the Zen cook—that it’s in the nature of form to exclude other forms. As soon as you create something, you create a boundary.

Das habe ich gestern ganz deutlich bemerkt. Menschen, die sich nicht so viel mit dem Internet und den Möglichkeiten beschäftigen, fühlen sich ausgegrenzt und teilweise einfach alt. Drei sehr erfolgreiche Menschen, die viel erreicht haben, und hohe gesellschaftliche und auch persönliche Anerkennung geniessen können, sagten mir genau das gestern im persönlichen Gespräch.

The trick, I think, is to be aware of this so that you can either expand the boundary or perhaps create another way to take care of the aspect that has been left out.

Versuche ich das mit meinen Vorträgen? Die Grenze ausdehnen und auf die ein oder andere Art, sich darum zu kümmern: meine Begeisterung dafür auszudrücken, Verständnis zu wecken und es verständlich machen, so dass es auch die verstehen, die sich erst mal ausgegrenzt fühlen? Die Grundprinzipen dieser neuen Form, dieser neuen Technologien erklären und so die Angst, die Unsicherheit davor zu nehmen und in Respekt und Veständnis zu wandeln… ich fühle und hoffe, dass ich auf dem richtigen Weg bin!

Meinen Vortrag gibts in einem anderen Post, dat hier is n’Tagebuch! Deshalb wie fast immer, wünsche ich Euch mit einem Bild meines Morgens…

…einen wunderbaren Start in das beginnende Wochenende!

One thought on “Über die Überwindung von Grenzen…

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