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Wieder was gelernt…

Jena, 7:32, Tag 169

Habe wieder geträumt, sie kommen langsam wieder… schöne Träume, die ich gleich beim wach werden vergessen habe.

Habe viel gelernt gestern am Tag und beim Vortrag. Übung ist sooo wichtig. Bin froh, dass ich die Gelegenheit hatte, gestern hier üben zu dürfen. Ihr ahnt schon, ich bin nicht zufrieden. Im Gegensatz zu Potsdam vor zwei Wochen, bin ich weit unter meinen Möglichkeiten geblieben.

Für später: die Themen waren zu verschieden für einen Vortrag in 45min. Ich hätte entweder Crowdsourcing oder aber Social Networks jeweils in Verbindung mit Patentinformationen machen sollen. So sind alle von den vielen Fakten, Ideen und Konzepten überwältigt worden und wir hatten am Ende keine Zeit für Diskussion und Fragen.

Dann noch ein paar Dinge aus dem Umfeld, die ich mir für später merken will: Ein Vortrag um sechs abends, wenn man früh um acht das erste Meeting hatte und dazwischen auch noch drei h Autofahrt lagen, erfordert besondere Aufmerksamkeit. Drei Meetings, dann Telefonate während der Fahrt, Gespräche zur Begrüssung kosten doch einige Aufmerksamkeit. Zwar habe darauf geachtet, genug zu Essen und zu Trinken, auch vorher kurz nochmal 5min ganz ruhig in mich gegangen. Aber der Fokus auf das, was ich erreichen wollte, der fehlte irgendwie.

Der Raum ist total wichtig: gestern stand der Beamer zwischen mir und dem Publikum und ich konnte in Ermangelung einer Fernbedienung auch nicht dort weg. Mein Vortrag war nach einer Ansprache des Kanzlers der Uni, ich musste auch noch umstöpseln und verhakte mich auch dabei. Ich hätte die Folien wirklich weglassen sollen. Mir ist so nicht wirklich gelungen, in einen angespannten, guten, freudigen Präsentationszustand zu kommen.

Zum Publikum: ich kenne fast alle Anwesenden schon seit 2006, viele treffe ich nur ein, zweimal im Jahr auf den Konferenzen, mit anderen haben sich engere berufliche und freundschaftliche Verbindungen ergeben. Ich habe zu Beginn mit meiner neutralen Einleitung aber so getan, als ob ich zu einem anonymen, fremden Publikum spreche… das ist wohl die wichtigste Lektion: immer zumindest die Einleitung an das Publikum anpassen, erst dann das Thema zusammen stellen und aufbereiten.

Heute wird es einen interessanten Konferenztag hier geben, das WLAN in der Uni hier ist fantastisch schnell, so dass ich in ruhigeren Phasen sicherlich noch ein wichtiges ToDo abhaken kann, nämlich einen englischen Abstract des Vortrages und eine kurz Biographie von mir fertig zu stellen für einen Konferenzbeitrag im Oktober auf der ICIC.

Na denn, wünsche allen einen tollen Dienstag!

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