Vom Geruch meiner Kindheit…

Noch Berlin, 9:15, Tag 170

Eine Dachterasse, ein Pool, ein Wettbewerb, viele Gespräche im Traum… entspannt aufgewacht, 10 min vor dem Wecker. Dann 40min meditieren, Schreibtisch vom Papier befreien und packen für (leider nur) vier Tage Sesshin, unser jährliches Meditationsretreat. Nun noch letzte Besorgungen, denn wir versorgen uns – sehr einfach – selbst… und auf geht’s nach Rheinsberg.

Gestern bin ich übers Land durch meine Heimat zurück von Jena gefahren. Bin mindestens vier mal ausgestiegen und habe jedes mal tief eingeatmet, bin übers Feld gelaufen und… all die Dinge wieder berührt, die ich noch erinnere.

Erst eins…

dann zwei…

und drei…

nach dem vierten mal liess ich alle vier Fenster und das Dach offen und fuhr weiter bis ich fror.

Den Geruch von Grass und Erde und Feld und Wiese, der hat mich gestern am stärksten zurück geholt… über die Felder zu laufen, dass war auch meine Kindheit, die jetzt so weit weg scheint.

Mit einem ganz anderen Duft, verabschiede ich mich jetzt gleich von Berlin und Euch…

und wünsche einen ganz wunderbaren Tag!

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