Über mutterlose Kälber…

Istanbul Atatürk Airport, 7:13, Tag 183

Schöner Partytraum, mit Doppelparty und wieder mal in der Patentszene, wirklich! In einem Gebäude, klassische Clubathmo, finde ich mich nach kurzem Umherlaufen mit irgendwem aufm Klo wieder, aber es ist nur ein Dixi Klo, welches unglaublich instabil ist, wenn man es betritt, wie soll man da bitteschön… Schnitt!

Ein Tal im Allgäu – wie ich nur auf sowas komme, ich war da noch nicht nicht mal – wir laufen über eine Wiese, klettern über einen Zaun, die Wiese gehen wir nach links schräg hoch, ein Bächlein, dann ein Flachbau. Ein Büro, welches komplett für die Party umgebaut wird, was für ein Aufwand (*ups* das machen wir ja jedes Sommerfest so und den 21. Juni 2012 könnt ihr Euch schon mal eintragen), ja, was für ein Aufwand, ganz stolz werden wir rumgeführt und eh es losgeht, haut mich der Wecker 45 vor der normalen Zeit aus dem Traum raus…

Ahjetz hab ich’s: es könnte Schindler gewesen sein, die liegen so in den Bergen und haben solche Flachbauten und werkel auch immer etwas rum, an ihrem riesigen Gelände. Jedenfalls fiel mir auf der Taxifahrt eben ein, dass die Kollegen uns ja bald hier in Istanbul besuchen kommen. Und ich mir noch ein schönes Programm überlegen werde. Huuuiiiihhh, immer diese zweischneidigen Schwerter… denn vor den Erfolg haben die Götter usw., nein das wird toll.

Ich sag ja immer, Berlin ist meine Heimat und Istanbul meine Liebe… und seine Liebe mal vorzuzeigen, macht richtig Spass, es verrät aber auch mehr über mich, als mir manchmal lieb ist. Und das sage ich, unglaublich!

Nuja, heute ist Reisetag, ich hab noch ein paar Minuten bis zum Boarding uuuund ich wollte noch das hier loswerden.

1. Habe gestern nachmittag mit meiner Tochter ein Dreigängemenü gekocht: erst Zucchinichips, dann *klar* Spaghetti mit Champignonbolognese und zum Abschluss, Mandelpfannkuchen mit Erdbeerjoghurt. Beim dritten Gang drehte sie richtig auf und hat echt einen Pfannkuchen mehr geschafft als ich, sie wird so schnell gross! 😉

 

2. Habe ich gestern, nachdem ich uns ins Bett gerollt habe, noch einmal den tollen Mark Suster gelesen, der so grossartig über Marketing und Sales schreibt in seinem Blog. Folgendes Bild, muss ich hier einfach auch mal einfügen. Es stammt aus einem dort verlinkten Artikel über die vier Typen von Vertriebsleuten…

Und dann zitiere ich Mark einfach mal etwas länger, weil ich sonst den Flieger verpasse…

Mavericks are the people who innately know how to navigate a sales campaign. They can get access to senior executives and champion a sales campaign from the top. They still hit all of the highlights of the sales methodology (getting a champion, understanding the pain, mapping your solution, proving the ROI, finding out the competitors and differentiating and getting every department to “yes”) but they can’t follow the exact same process every time.

They’re unmanageable. I’m unmanageable. We’re chaotic by nature. But in the end they know how to put the big wins on the board. They can smell the person who holds the purse strings in a company and how to gain access to them. They inspire trust in the buyers and they build long-term relationships. They’re not afraid to break a few eggs along the way – nothing ventured, nothing gained.  The buyer is more loyal to the maverick than to your company.  That’s OK.

Every organization needs maverick sales people. They hit your home runs. But … they DO NOT make good sales leaders. In fact, if they work in sales they shouldn’t have anybody reporting to them. They should go for the big wins and get all the support they need. I think I made a pretty good CEO but I know I would be lousy sales manager.

You need to do weekly sales team calls, regular customer calls with your team, review their pipelines with them, find out when they’re BS’ing you, produce weekly forecasts, etc. Don’t confuse your mavericks who have the innate ability to sell with a potential VP of Sales that will need to run your team.

Warum ich mich so sehr in diesen vier Abschnitten wieder erkenne, muss ich ein andermal schreiben! Aber schön zu wissen, dass es Typen wie mich auch noch woanders gibt und sie jemand wie Mark Suster als Einzelgänger bezeichnet.

Oder auch als mutterloses Kalb, was ja eine Übersetzung für Maverick ist, wie mir Linguee eben bestätigte. Wobei ich das ja nicht bin (Mum: Du bist ganz toll, ich hab dich lieb!). Aber da ich auch Landwirt bin, weiss ich genau, welche Eigenschaften der Kälber gemeint ist, die wir alle ohne Mutter grossgezogen haben…

Wünsch einen ganz phantastischen Dienstag!

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