Ein Einbruch im Kiez…

Berlin, 6:45, Tag 208

Heute Nacht ging es in meinem Traum um Denkverbote. An einem Tisch in einer Gruppe ein Streit, den ich ausgelöst habe mit nur einer Bemerkung darüber, es stehen alle auf und gehen genervt. Einer bleibt und spricht mir Mut zu. Ich fühle mich trotzdem allein und abgelehnt. Heftigst!

In meinem Trainer Training gestern ging es um Gruppen, Ränge, Rollen und Prozesse und da hab ich mir wohl heut Nacht gleich mein Horror Szenario erträumt. Und beim Essen danach hat mich die Energie verlassen. Es war wohl doch einfach etwas viel und zu lange. Das Umfeld war nicht ideal, im Grill Royal haben sich alle auf eine grosse Veranstaltung vorbereitet und die Unruhe des Serviceteams sehr deutlich zu spüren. Wir hatten den Tisch (zum Glück) nur bis Neun, etwas vor der Zeit. Das Essen war wieder fantastisch! Aber so endeten die zwölf stressfreien Stunden etwas in Moll und mit einem wirklich schrägen Traum.

Heute nun keine Erholung, kein Faulenzen, denn Tag Zwei des Training geht nachher mittags los, werd aber etwas eher gehen und nicht bis um Acht bleiben. Mit meinen beiden Süssen einen ruhigen Abend zu verbringen, ist einfach verlockender.

Und was schreib ich heute hier noch…? Wieder mal gibt es so viel mehr Ideen, so viel mehr Themen. Es gibt so vieles zu entdecken, zu erzeugen, zu machen und einfach zu erleben. Mein Tagebuch hier kann dies alles gar nicht fassen. Nur ganz kleine Teile davon, wenige Ausschnitte finden hier Platz. Wenn man anfängt nachzudenken und zu reflektieren, dann passiert wieder das Leben:

Richard hat seinen tollen DC190 vor der Tür der Espressolounge stehen- und den Schlüssel stecken- und den Blinker angelassen. Ich hab ihn angerufen, ihm beim Einbrechen zugeschaut…

Wie toll ist der Blinker dieses alten Daimlers, oder? Kein zackiges Diodenstakkato, sondern noch ein Aufleuchten im wahren Wortsinne.

Und dann ein tolles, sehr leises und ruhiges Gespräch über Beziehungen und Gruppen, den Wert der Arbeit, über Führung durch Hierarchie oder Kompetenz, über Identität durch Arbeit und welche Auswirkungen die digitale Vernetzung heute schon auf seine Tischlerei hat. Seine Feststellung, vor allem Smartphones verbessern durch die Photo/Messaging Funktionen die Kommunikation am Bau massiv, wandeln aber oft einfach nur Planungsaufwände aus der Vorphase um, in Koordinationsaufwände während die Ausführungsphase.

Die Sonne knallt um 7 schon so rein, dass mein iPhone überfordert ist… 😉 das wird ein schöner Tag!

 

 

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