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Aus Angst wird Mut…

Berlin, 6:20, Tag 241

Wieder zurück schrieb Åsmund mir aus der Seele! Bin so unzufrieden eingeschlafen und habe geträumt von norwegischen Holzhäusern und einem Gehöft daneben, darin ein Co-Working Space, von Konzerten in Google+ Hangouts und von Investoren. Bin ganz unruhig aufgewacht…

Manchmal glauben Menschen, allein von ihrem Besitz leben zu können. Dann glauben sie, einen Anspruch zu haben an andere Dinge, an andere Menschen und verlangen, Zinsen zu erhalten. Sie glauben, ihnen steht das einfach zu und dass es doch immer schon so war und gar nicht anders geht. Sie denken, dass diese Regeln für sie gemacht worden sind und dass sie allein deshalb Recht haben. Alles was sie können und haben und sind, scheint ihr Besitz zu sein, über den sie frei zu ihrem alleinigen Wohle verfügen wollen. Sie geben etwas nur mit der Absicht, den eigenen Besitz zu mehren. Denn ihr Ziel ist dann einfach ein bequemes, sorgen- und arbeitsfreies Leben. Sie wollen eine Zukunft, basierend auf dem in der Vergangenheit erworbenen Besitz. Alles was davon ablenkt, wird dann bekämpft. Alles was es unterstützt, wird gebunden.

Manchmal bedeutet der Besitz von Dingen ihnen auch etwas ganz anderes. Das Konzept, des etwas Besitzen zu können ist dann einfach nur praktisch, sie leiten dann keine Ansprüche an Andere und an Anderes daraus ab. Es entstehen nur Ansprüche an sich selbst, an ihr eigenes Handeln. Immer dann wissen die Menschen, dass alles im Leben sehr zerbrechlich ist und sich jederzeit alles ändern kann. Und dann können sie Geben ohne Absicht. Dann ändern sich auch die Ziele. Dann ändern sich die Bewertungen und Bedeutungen. Sorgen, Unbequemlichkeit und Arbeit verschwinden plötzlich von allein. Der Sinn ist zu Suchen, das Ziel liegt im Jetzt. Alles was davon ablenkt, gehört dazu. Alles was es unterstützt, wird gebunden.

Ich habe manchmal solche Angst vor anderen Menschen! Und ich spiele mit dem Feuer, das hier zu schreiben und auch gleich aufzustehen und raus zu gehen. Ich will in meinem Zimmer sitzen bleiben, für immer! Und ich weiss, dass ich gerade jetzt wirklich lebe, wenn ich genau das fühle. Immer wenn die Angst am größten ist, ich gar nicht mehr will, immer wenn sich alles in mir sträubt, dann schwingt das Pendel auch schon wieder zurück. Und dann kommt die Nähe, die Freude und Liebe, dann spüre ich Vertrauen… das Warten darauf ist die Hölle!

Noch ein Reisetag…

Immer noch Istanbul, 6:01, Tag 240

Heute Nacht geträumt von offenen Räumen in denen gearbeitet wurde. Wir diskutierten und wollten eine neue Anwendung entwickeln, jemand brauchte dazu Windows 7. Es sollte installiert werden, per Softwareverteilung, natürlich nicht auf Macs. Ich fühlte mich ausgeschlossen und bin erst mal aufs Klo in ein grossen Raum mit abgetrennten Abteilen, das Klopapier waren grüne grosse Zettel. Man war hier nie alleine. Wie ich Ferienlager und Wohnheime dafür hasste. Dann aber eine ganz lustige Musikeinlage: Western mit einem alternden Star. Die tollste Frau der Welt sollte tanzen und zierte sich. Gerade als sie doch richtig loslegen wollte, musste ein Truck durch den Raum eine Rampe hoch fahren. Kein Witz! Ich habe während des Tanzes meiner tollen Frau einen grossen Truck durch den Raum fahren lassen in meinem Traum und bin inmitten dieser Szene eine Stunde vor dem Wecker aufgewacht…

Gestern lagen die Ereignisse eben nicht vorher fest. Erst eine Stunde, dann zwei Stunden, dann in den Bus, dann wieder raus aus dem Bus, dann Warten, dann 3 Stunden Verspätung. Viele andere Flüge wurden nach vielen Stunden des Wartens dann doch gecancelt. Viel Chaos, weil die Angestellten des türkischen Flughafens und die Piloten für ihr Streikrecht streikten. Es sollte ihnen gestern im türkischen Parlament wohl genommen werden, so jedenfalls meine Interpretation der türkischen Aufgeregtheit. Es sollen sogar 150 Streikende per SMS gefeuert worden sein. So anstrengend ich die Auswirkungen finde, so wichtig finde ich ein Streikrecht. Auch für alle Angestellten eines Flughafens oder Airline. Vor allem hier in der Türkei.

Aber dank Frequent Traveller Status konnten wir eh die meiste Zeit des Wartens in der zwar übervollen, aber immerhin in der Lounge verbringen und dank einer grossartig kämpfenden tollsten Frau nach drei h Ungewissheit sogar auf heute umbuchen. Während ich und alle anderen Ausländer auf englisch zu hören bekamen: we cannot transfer your ticket, if your flight is not cancelled haben sie ihr nach einem charmanten Wortwechsel in höheren Tonlagen natürlich unsere Tickets kostenfrei umgebucht. Krass! Und unser Flieger ging statt um 11 dann abends um 6… ohne uns.

Nun denn, gleich gehts los zum zweiten Versuch. Und noch sieht alles super aus.

Wünsche allen einen grossartigen Mittwoch.

Tiefe Wolken ziehen schnell vorüber…

Noch Istanbul, 7:29, Tag 239

Heute habe ich mich bestimmt zehn Jahre zurück geträumt. Ein Hof voll vieler Menschen, für die ich mit verantwortlich gemacht worden war von meinem damaligen Partner. Ich bewege mich zwischen den sich unterhaltenden Gruppen hindurch. Keiner stellt mich vor, alle wissen wer ich bin, welche Rolle mir gegeben wurde, niemand kennt mich. Ich kenne nur die Namen, nicht die Gesichter. Dann in der Wohnung einer jungen Frau aus der Gruppe, rund, aus Glas in einer kleinen Stadt. Ich soll das Auto nehmen, um etwas zu holen. Fahre mit dem kleinen Wagen, bemerke Abstands und Spurassistenten und spiele damit herum. In Kurven ohne Standstreifen muss ich korrigieren, den Abstand kann er von alleine halten, verwirrt mich mit der Warnung vor zu nahen Autos hinter mir. Aber kein Navi. Wie soll ich zurück finden? Ich habe sogar den Namen der kleinen Stadt vergessen, dann angerufen und froh doch erinnert… ich finde den Weg und wache eine halbe Stunde vor dem Wecker auf.

Heute ist Reisetag, mit der ganzen Familie nach Berlin zurück. In wenigen Minuten müssen wir los.

Und es ist wieder mal so viel Widerstand in mir. Ich sehe zu viel. Ich will einfach nichts wissen und nichts wollen! Mich einfach treiben lassen. Bei mir bleiben, ruhig bleiben, nicht gleich reagieren, nichts sagen, nichts denken. Und es geht nicht. Gerade an Reisetagen geht das nicht. Die Uhr tickt unerbittlich. Die Abfolge der Ereignisse liegt vorher fest oder auch nicht. Tiefe Wolken ziehen schnell vorüber. Lächeln und zum Atem zurück kehren. Ein schöner Dienstag!

Pfingsmontagstagebuch…

Istanbul, 7:59, Tag 238

Heute Nacht habe ich wohl aus Versehen eine Friseurin eingeladen, jedenfalls lief sie mir aus dem Laden hinterher. Das war wohl falsch, denn ich telefonierte mit der tollsten Frau, die nur schweigt. Immer wenn ich denke, sie hat aufgelegt, sagt sie doch noch was, um mich weiter anschweigen zu können. Es ist traurig. Dann sitze ich in der Bahn nach Hause, in das ich grade eingezogen bin, und erkenne Twitterer, die auch auf der re:publica waren und fange ein steifes Gespräch an. Fühle mich viel älter. Ich komme nach Hause, etwas ist komisch. Ich will Tee kochen, will die Nachbarn begrüßen, da bemerke ich Sand im Ausguss, jemand hat Sand in den Ausguss geschüttet. Dann sehe ich im Bad, dass nur noch eine halbe Badewanne da ist, jemand hat die halbe Badewanne geklaut, längs durchgeschnitten. Die Nachbarn können mich nicht leiden und mobben mich, wie sind sie in die Wohnung gekommen? Ich öffne die Flurtür, schaue mich um, sehe die Twitterer wieder, lade sie ein, versuche das verkorkste Verhältnis irgendwie zu reparieren. Als ich merke, dass es sinnlos ist, wache ich auf… aus dem Albtraum!

Gestern vormittag Jahresabschluss an der Vorschule meiner süssen Kleenen mit anschliessendem Kinderfest. War’n die alle aufgeregt und glücklich und die Lehrerinnen ganz wehmütig.

  

Nachmittags dann Abschluss meines Besuchsprogramms, ganz ruhig in Beyoğlu rumspaziert, den Ausblick vom Galataturm genossen, Fisch gegessen und Tee und O-saft und Wasser am Golden Horn getrunken und dann über das irre Gewusel der Istiklal Caddesi zurück. Noch ein Simit und ’nen Tee im Park auf dem Taksim, dann herrrrrrliches Kebap in Levent genossen. Um 10 danach Verdauungspaziergang durch den Kanyon.

  

Es hat geregnet, die ganze Nacht, um 6 ziehen Wolken schnell vorbei, die Sonne strahlt. Heute habe ich frei!

  

Wünsch einen tollen Start in die neue Woche und frohe Pfingsten!

Sonntagspausenpost…

Istanbul, 7:53, Tag 237

Heute habe ich eine neue Fahrradkette aus Soff gekauft, viel leichter 69,99€, das alte schwere Schloss war weg. Dann bin ich Zug gefahren. O. arbeitete jetzt für jemanden den ich von früher kenne. Er konnte mir nicht mehr in die Augen schauen. Aber die Entscheidung war getroffen, der Jemand fragte mich über meine Meinung und fand die seine wohl bestätigt. M. aus Hamburg spielte mit zwei weisse Mäusen, eine davon krabbelte über seine Schulter aus dem Fenster, nach draussen. Alle andern waren froh, dass dies ihnen nicht passiert ist… ich wache auf.

Wünsche einen tollen Sonntag!

Zwischen den Welten…

Istanbul, 7:34, Tag 236

Meinen Aufwachtraum hab ich noch, der davor ist verschwunden. War zu Besuch bei einer jungen Familie mit Baby. Ich stand im Flur und wurde ge*pssssst*, die Mutter würde das Kleine grad ins Bett bringen. Ich sah durch den Flur die mit einem Spalt geöffnete Kinderzimmertür. Nach ein paar Minuten kamen raus und alle begannen Krach zu machen, dass es mich wunderte. Eine Party startet. Eine übertriebene Vorsorge auf der einen, eine unheimliche Sorglosigkeit auf der anderen Seite, mit dem Gefühl wachte ich auf…

Gestern war schön und anstrengend, sind leider ein ganz klein wenig zu spät zu Blauen Moschee gekommen, haben uns dafür später dann die ebenfalls sehr beeindruckende Neue Moschee an der Galata Brücke angeschaut. Die Zisterne, unser Mittagessen, die Wasserpfeife, der Grand und Spice Bazaar, die Bootsfahrt zum Abendessen, das Essen selbst… irgendwie hat alles geklappt. Ein paar wenige Bilder hier noch, dann Frühstück, dann geht’s los in den Tag Zwei!

 

  

 

Wünsche einen tollen Start in Euer Wochenende!

Ohne Widerstand…

Istanbul, 7:57, 235

Krass, heute hatte ich keinen Zugang zu meinen Träumen. Ist der dritte Tag in Folge mit 2-3h zu wenig Schlaf, es gibt einfach zu viel zu tun als ein Ergebnis, habe ich hier gestern echt fünf Posts rausgehauen – oha!

Nachher geht’s los mit der Drei Tage Istanbul Tour. Bin ruhig und aufgeregt zugleich, fühle mich verantwortlich und herausgefordert…

Gestern Abend war ich mit ganz lieben Bekannten aus Berlin noch im Sunset, einem echten Schickimicki Laden voller internationaler Geschäftsleute und lokaler B-Promis, die Damen fast alle extremst aufgestylt – Istanbul eben! Die Küche ist mehr als fantastisch, aber auch ziemlich teuer, hier wird das Publikum über den Preis differenziert.

Dabei ist der Ausblick grandios: auf den Bosphorus genau zwischen den beiden Brücken gelegen. Wer das edle, schöne, reiche Istanbul erleben will, der sollte hier unbedingt hier einen Tisch reservieren (lassen).

Neben den ganzen touristischen Aktivitäten ziehen wir im Netz – voll in der Cloud – eine neue Entwicklungsumgebung hoch und richten uns gemütlich ein.

Hier werden wir uns bis zum Jahresende tummeln und viel Zeit verbringen und hoffentlich sehr schnell Fahrt aufnehmen können. Wir haben ein Riesending vor uns und können jede Welle, jeden Ruderer, jeden Windstoss, jeden Sonnenstrahl gebrauchen, um ordentlich und noch mehr Fahrt aufzunehmen. Unsere ganzen Ansätze, Vorarbeiten, Ideen des letzten Jahres fliessen nun zusammen in ein ganz konkretes Projekt, mit ganz konkreten Anforderungen, ganz konkreten Schritten.

Ich habe oft in den letzten Tagen das Gefühl, meine Arbeitsweise wieder umstellen zu müssen: zurück zu diesem Projektmanagementkrams. Das Wort „zurück“ beschreibt schon, wie  ich dazu stehe. Fühle mich inmitten einer Transformation, zu etwas ganz Neuem, einer ganz neuen Arbeitsweise, einer ganz neuen Verbindlichkeit: Rework von Jason Fried und David Hansson fällt mir dazu sofort ein. Das Vorgängerbuch wurde mir gestern geschickt. Ich hatte es – obwohl ich grosser 37signals Fan bin – bisher übersehen.

Gestern Abend nun – mitten im Gespräch über alles und nichts, beim Austausch unserer Erfahrungen und Erlebnisse, unserer Sichtweisen, Werte und beim Reden über die Dinge, die wir lieben – bekam das Gespräch ein überraschend grosse  Tiefe:

Es ging um die Überwindung unseres Bedürfnisses nach Sicherheit, also der Angst,
die so oft Antrieb für unser Tun ist. 

Es ging um die Überwindung unseres Bedürfnisses nach (dem Anhäufen von) Besitz,
mit dem wir uns so oft selbst definieren.

Es ging um die Überwindung unseres Bedürfnisses nach einem eigenständigen Selbst,
das uns so oft davon abhält genau jetzt glücklich zu sein.

Genau solche Gespräche passieren nur an Tagen, in Momenten ohne Widerstand. Danke, Åsmund, dein Wünschen hat geholfen!

  

Mit drei Bildern des heutigen Sonnenaufgangs hier, wünsche ich Euch allen auch einfach einen wunderbaren Tag – ohne Widerstand! 😉

Drei Tage Istanbul: Tag 3 – Galata und Venge

[Post 4 von 4]

Der dritte Tag ist Sonntag und weniger voll und lockerer, eher ein Ausklang. Ich empfehle, sich die Istiklal Cadessi entlang treiben zu lassen bis zum Ende, dort gibt es u.a. zwei Highlights, den Galata Turm und die Tünel, die historische Drahtseilbahn, die nach London die zweitälteste U-Bahn der Welt ist und 1875 eröffnet wurde.

Das ganze Viertel unterhalb des Galata Turmes erinnert mich an einen riesigen Baumarkt, jedes Regal ist ein eigener Laden. Unten angekommen gibt es Tee am Golden Horn, viele Restaurants, die Angler auf der Brücke und bei Bedarf ist auch der Grosse Bazaar oder auch der Topkapi Palast nicht weit.

Abends würden wir einen Tisch im Venge reservieren, einem ganz klassischen Kebap Restaurant, das überhaupt nichts mit den Schnell Restaurants oder Döner zu hat, die wir sie von uns kennen.

Es gibt zwei Venge in Istanbul, einmal in Nişantaşı einem gehobenen Shopping und Party Distrikt und einmal in Levent, dem Finanzviertel von Istanbul. Eines unser Lieblingsrestaurants ist das im Finanzviertel mit einem wunderschönen Garten zu Fusse der İş Bankası Türme.

12:00 Startzeit
Spaziergang über Istiklal Cadessi14:00 Galata Turm, Tünel
Besteigung Galata Turm, Turkish Coffee
Tünel Galata – Pera (zweitälteste U-Bahn der Welt: gebaut 1875)

15:00 Galata Brücke
Spaziergang über Golden Horn/Galata Brücke
Fish Imbiss/Turkish Coffee auf Galata Brücke
Rückweg: Tram Karaköy – Kabataş, Funicular

18:00 Startzeit
Metro Taksim – Levent

19:00 Abendessen
Abendessen im Kebap Restaurant Venge, Levent

Drei Tage Istanbul: Tag 2 – Boshporus und Eftalya

[Post 3 von 4]

Den zweiten Tag dreht sich alles um den Bosphorus.

Vor dem Mittagessen nehmen wir die öffentliche Fähre am Fusse der Fünikülar Drahtseilbahn und setzen in flotten 20min auf die asiatische Seite über.  Dabei haben wir herrlichen Ausblick auf das Golden Horn, den Galata Turm, Topkapi und die Blaue Moschee und die Hagia Sophia vom Wasser aus.Wenn wir Glück haben, passieren gerade Supertanker den Bosphorus an unserer Fähre vorbei. Auf der asiatischen Seite können wir einen kurzen Spaziergang machen, Tee trinken und eine kleine Geschäftsstrasse besichtigen.Nach 35min nehmen wir die Fähre zurück nach Beşiktaş, welches weiter nördlich am Bosphorus liegt.Dort können wir bis zum Fischmarkt gehen und in das türkische, wenig touristische Leben eintauchen. Gleich neben Beşiktaş liegt der Yildiz Park, einer der wenigen grossen öffentlichen Erholungsparks im Zentrum von Istanbul und der Çırağan Palace, ein Top Hotel in Istanbul, betrieben von der Kempinsiki Gruppe.

Wenn wir hungrig werden gegen Mittag, nehmen wir ein Taxi nach Rumeli, der Weg führt immer am Bosphorus entlang, nach Norden Richtung Schwarzes Meer. In Rumeli am Fusse einer alten Burg und am Fuss der zweiten Bosphorus Brücke sind jede Menge Frühstücksrestaurants in denen man herrliches traditionelles türkisches Frühstück Essen kann.

Danach muss man sich entscheiden.

Die Shopping Begeisterten können in die nahe gelegenen Istinye Park fahren, nicht die größte aber schönste Shoppingmall Istanbuls.

Alternativ nehmen wir dort die Metro oder fahren mit dem Taxi durch bis zum Sapphire Tower, dem aktuell höchsten Hochhaus von Istanbul, ebenfalls mit einer Shoppingmall in drei Untergeschossen und einer Metrostation im vierten Untergeschoss und einer Aussichtsterasse im 53. Stock mit Restaurant auf 265m Höhe.

Die Spaziergang Begeisterten laufen einfach zurück am Bosphorus entlang, bis sie nicht mehr laufen können. Es geht an kleinen Yachthäfen, an tausenden Anglern und immer wieder kleinen Stadtteilen vorbei, die alle ihren eigenen Charme haben (Bebek, Kuruçeşme, Ortaköy, Besiktas).

Auch für den zweiten Tag, habe ich eine Liste in Foursquare mit allen erwähnten Orten angelegt.

Zeitplan

10:00 Startzeit
Funicular Taksim – Kabataş (10min Dauer, Abfahrt alle 15m)

10:30 Einmal Asien und zurück
Fähre Kabataş – Kadiköy (20m Dauer, Abfahrt alle x:00/30)
Fähre Kadiköy – Beşiktaş (20m Dauer, Abfahrt alle x:15/45)

12:00 Zweites Frühstück
Taxi Besiktas – Rümeli (15m, ca 10-20TL = 4-8€)
zB im Lokma oder xx anderen Lokalen (ca  30-50 TL p.P.)

Option Spaziergang
Spaziergang am Bosphorus von Rümel über Bebek nach Kuruçeşme
Rückweg zum Hotel: Taxi (ca 15m Dauer, ca 10-20TL = 4-8€)

Option Shopping
Taxi Rümeli – Istinye park (ca 20m Dauer, ca 20TL = 8€)
Rückweg zum Hotel: Metro Teknik Üniversitesi – Taksim

Option Skyscraper
Taxi Rümeli – Teknik Üniversitesi (ca 20m Dauer, ca 20TL = 8€)
Metro Teknik Üniversitesi – 4. Levent
Saphhir Tower, Lift zur Aussichtsplattform im 1. OG (Eintritt 15 TL p.P)
Rückweg: Metro 4. Levent – Taksim

17:00 Startzeit
Funikular Taksim – Kabataş, Tram Kabataş – Eminönu
Fähre Eminönu – Arnavutköy 17:50 (35m Dauer)
Alternativ: Wassertaxi in Kabataş 18:00 Uhr

19:00 Abendessen
Eftalya, dem wohl besten Fish Restaurant der Stadt
Reservation empfohlen, Preise ebenfalls ca. 150 TL (50€) p.P. für 5 Gänge ohne Getränke

Drei Tage Istanbul: Tag 1 – Sultanahmet und Reina

[Post 2 von 4]

Ausgangspunkt dieser kleinen Drei Tages Tour wird immer der zentrale Taksim Platz sein. Für jeden Tag habe ich eine Liste auf Foursquare erstellt, der man einfach folgen kann, um die Tour selbst nach zu laufen. Hier ist die Liste für Tag 1.

Den ersten Tag dreht sich alles um das alte Zentrum von Istanbul. Wir werden den Tag in Sultanahmet verbringen, wo die grossen Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden. Mit den Resten des Hippodrom, der Blauen Moschee und der Hagia Sophia fangen wir an.

Wenn wir wegen zu grossen Andrangs nicht in die Hagia Sophia oder die Blaune Moschee rein kommen oder wollen, dann ist die Alternative die alte Zisterne aus byzantinischer Zeit. Alle drei grossen Sehenswürdigkeiten liegen an einem Platz ganz nah beieinander.

Danach gibt es einen Imbiss in einem der älttesten Kebap Schnell Restaurants in Sultanahmet und wir relaxen nach einem 15-minütigen Verdauungspaziergang in einem Wasserpfeifenkaffee im Innenhof einer alten Moschee.

Wenn wir wieder fit sind, tauchen wir in den Grand Bazaar ein, den wir einmal komplett durchqueren. Danach geht es weiter durch die engen Gassen voller Läden von Sultanahmet bis zum sehr viel kleineren Gewürzbasaar, der bereits am Golden Horn liegt.

Für den ersten Abend gibt es weiteres Highlight, ein Abendessen im schönsten Club der Stadt, dem Reina in Ortaköy. Man darf sich schick machen, wenn man in Istanbul ausgeht, man darf sich sogar richtig schick machen, aber natürlich nur, wenn man das möchte!

Zeitplan

10:00 Startzeit
Spaziergang zur Metro am Taksim Meydanı (Taksim Platz)
Fünikülar Taksim – Kabataş (10min Dauer, Abfahrt ca. alle 5m)
Tram Kabataş – Sultanahmet (15min Dauer, Abfahrt alle paar Minuten)

10:30 Die grossen Drei
Besichtigung Blaue Moschee
Besichtigung Hagia Sophia
Besichtigung Yerebatan Sarayı

13:00 Nargile-Wasserpfeife

14:00 Grand Bazaar
Verlaufen im Grand Bazaar, Kapali Carsi
Wiederfinden im Gewürzbasar – Mısır Çarşısı

Rückweg: Tram Eminönu – Kabataş, Fünicülar Kabataş – Taksim

17:00 Startzeit
Fünicülar Taksim – Kabataş, Tram Kabataş – Eminönu
Vapur Eminönü – Ortaköy (25m Dauer, Abfahrt 17:50,18:10,18:30,18:40) Alternativ: Wassertaxi in Kabataş 18:00 Uhr
Spaziergang von Ortaköy zum Restaurant/Club ‘Reina’

18:30-21:30 Abendessen
Reina, Telefonische Reservation empfohlen, z.B Blue Topas
(zB 120TL= ca 50€ Pauschalpreis für 3 Gänge ohne Getränke ausser Wasser)