Einmal um den Flughafen…

Berlin, 7:13, Tag 224

Auch heute nichts notiert. Die Erinnerung ist nur noch blass vorhanden, ein weisses Auto spielte eine Rolle, eine Fahrt, die Vorbereitung dazu und Konflikte, jede Menge Konflikte. Bin irgendwann durstig aufgewacht im Dunkeln und mich sehr über das Weiterschlafen gefreut und dann fünf min vor dem Wecker aufgewacht. Die Sonne geht in Berlin 5:11 auf. Es wird wirklich sehr zeitig hell…

Das hier ist erst 5:23 aufgenommen. Ich erinnere mich bei wolkenlosem Himmel immer an einen Spruch, dessen Herkunft ich vergessen habe: zu einem richtig tollen Sonnenaufgang gehören immer Wolken, also zukünftiger Regen…

Gestern bin ich dann doch noch sehr lange gelaufen, meine (fast schon) üblichen drei Runden durch die Hasenheide mit einem Umweg von knapp 8km bei Runde Zwei. Habe einmal den kompletten ehemaligen Flughafen Tempelhof an der Innenseite des Zaunes umrundet. War dann schon etwas fusslahm am Nachmittag, vor allem mein linkes Knie scheint zu überlasten, wenn ich längere Strecken laufe. Aber heute spüre ich fast nix mehr, ausser einer ganz angenehme Muskelspannung.

Vor einem Jahr habe ich angefangen, zu laufen. Bin 38 mal raus und bin 248,56km also 6,5km pro Session gelaufen. Da ich aufgrund meiner Quantified Self– und Post-Privacy Experimente alle meine Laufdaten in der Cloud erfasse, gibt es auch so schöne Charts, wie die hier:

Und das ohne allzu grossen Aufwand, kein manuelles Erfassen, kein irgendwo Eintragen, es läuft einfach eine iPhone App mit, die die Sachen aufzeichnet. OK, die App, der Brustgurt für die Herzfrequenzmessung, die Gold Membership für die Statistiken kosten jeweils etwas Geld, aber mit diesem Geld kann ich heute das tun, was früher nur meinen ganz verrückten Leistungssportfreunde gemacht haben. Aber ist doch schön zu sehen, wie Dauer, Distanz und Geschwindigkeit hoch gehen und die Herzfrequenz schon etwas runter geht… nicht dass ich das nicht selbst bemerkt hätte, nicht dass man diese Daten wirklich brauchen würde.

Mir macht das Sammeln solcher Daten einfach Spass, so wie es mir seit meiner Kindheit schon Spass schon gemacht hat, Zeitungsausschnitte zu sammeln (mach ich heute als Bookmark/Favs/Likes in diversen Diensten) und später dann begann, mein Haushaltsbuch in Excel zu führen. So macht es mir eben auch Spass, meine sportlichen Aktivitäten fest zu halten, den Fortschritt oder nicht Fortschritt zu messen und mich selbst mit mir zu vergleichen.

So, mein erster Termin sitzt schon neben mir… mit einem Bild des grossartigen Sonnenuntergangs gestern Abend, wünsche allen einen tollen, fitten Start in die neue Woche!

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