Einfach loslaufen…

Noch Istanbul, 7:01, Tag 259

In einer Ruine, drei Wohnungen, eigentlich ganz nett. Verfallene Wände ermöglichen ungewohnte Einblicke. Kleine Familien leben dort, ich auch. Das Bild ist geblieben, der Traum ist verschwunden.

Bin auf dem Weg zurück nach Berlin nach zwei Tagen Sonne tanken am Strand fühlt sich das völlig ok und absolut komisch an. Knappe zwei Wochen noch, dann sind wir für drei Wochen in Beirut. Und das fühlt sich mehr als komisch an, völlig surreal.

Unser Sommerfest ist in dieser Woche, in zwei Tagen, übermorgen… oje, das wird sehr aufregend!

Dann ein langes Seminarwochenende… oje, das wird anregend!

Und dann drei Hammertermine in der nächsten Woche: Paris, Stuttgart, Berlin… oje, das wird anstrengend!

Am Wochenende danach dann Beirut… oje, wie das klingt?

So als ob ich völlig hektisch werden sollte, nervös, aufgeregt. Aber dieses zuviel erzeugt eher das Gegenteil: ein aberwitziges jetzt-ist-eh-alles-egal-lass-es-laufen-bleib-ganz-ruhig Chaos macht sich breit. Normalerweise läuft jetzt das Programm los: dass ich nicht gut genug vorbereitet bin… ich hätte, müsste, sollte! Und zwar jetzt sofort! Das endet dann in einem: hat eh keinen Sinn, also nimm es wie es kommt. Das Lampenfieber vor all meinen Auftritten ist so ähnlich und ich kann das auf alle Lebensbereiche ausdehnen. Was für ein schräges Programm. Ich weiss das wohl. Und so schlimm, wie es sich hier vielleicht für den ein oder anderen liest, ist es ja auch alles gar nicht.

Denn dann küsse ich meinen Mädels ein Auf bald auf die Stirn im Schlaf und lauf einfach los…

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