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Vom Essen und vom Foltern in Tokio…

Silivri, 8:38, Tag 284

In einem grossen Innenhof wollten wir Zelten. Es sah in etwa aus, wie in Beiteddine, nur viel weitläufiger. Ein paar Zelte standen schon, meines musste noch aufgebaut werden. Ein Freund und seine japanische Frau waren dabei. Beim zusammen Abendessen in einem extrem teuren japanischen Restaurant, bei dem der Koch vor dem Tisch kniete und auf in den Tisch eingelassenen Kochplatten alles frisch zubereitete, das ganze Restaurant bestand aus Glasboxen mit solchen Köchen für jeweils ein Pärchen, konnte ich die Spannungen in der Beziehung bei jeder Handlung vom Bestellen, über die einzelnen Gesten beim Essen, spüren. Ein knapp nicht verpasster Flug beamte mich nach dem Essen nach Tokio. Meine Eltern sollten nachkommen. Wir liefen los schon wieder zum Abendessen. Unser Hotel war nah am Zentrum. Aber statt Downtown erwarteten mich ein paar Hochhäuser, ein paar Türme und eine endlose Promenade mit verschiedenen Garküchen, deren Köche mit dem Rücken zu mir meist verschiedenen Fisch in Öl garten. Das war ja praktisch, dass wir die nächsten Tage so nah wohnten. Dann kippte der Traum, ich war mit dem Law & Order Detektive in einem Raum, er wurde erst sanft, später immer brutaler, dann irgendwann unrealistisch absurd, von jemand Drittem gefoltert. Als er in den oberen Türrahmen beissen sollte, um dort hängen zu bleiben, während die Tür auf und zuklappte, wachte ich leicht erschrocken eine Stunde vor dem Aufstehen auf…

Wünsche allen immer erholter lächelnd einen tollen Samstag!

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