300 Tage Statt Tagebuch…

Berlin, 7:17, Tag 300

Und an diesem Tage habe ich mir nicht wirklich merken können, was ich geträumt habe, irgendwas mit Bahn fahren, es war eine tolle Story, das weiss ich noch.

Keine Ahnung, was ich heute hier schreiben will. Habe das Wochenende so gut wie nichts getan. Und Faulenzen führt bei mir meist zu einem schlechtem Gewissen und zu stückchenweise zerbröselndem Halt.

Ich denke dann wieder zuviel, werte und setze mich unter Druck. So vieles ist noch zu erledigen, so vieles wollte ich und kann ich vor allem auch machen. So wenig schaffe ich davon. Hätte ich doch am Wochenende wenigstens ein wenig gemacht. Dann bereue ich die schon vereinbarten Termine in dieser Woche, will alles ändern, absagen, weiter abtauchen. Will mich doch konzentrieren und fokussieren, auf das was wirklich zählt, was jetzt dringend ist, was allein von mir zu erledigen ist. Immer dabei, ein leiser Klang in Moll. Der Klang folgt dem Gedanken: je weniger ich mache, je unzufriedener werde ich. Dieses Muster kenne ich schon von mir. Wie ich es ändern kann, weiss ich eigentlich auch. Jetzt hilft erst mal abwarten, denn dann irgend etwas passiert immer anderes, was mich ablenkt und wieder wegholt aus diesen Gedankengängen.

Weil ja 300 Tage rum sind, blättere ich ein wenig zurück hier in meinem Tagebuch und bemerke, dass ich doch in keiner Schaffenskrise bin. Es sieht doch alles ganz normal aus hier, die letzten Tage, auch heute. Voll viele 300 Tagebuchposts seit dem 4. Oktober 2011. Ich habe grade mal in Excel nachgerechnet, es sind wirklich genau 300 Tage vergangen, seit dem ich meine Kladde und den Stift gegen WordPress und mein Laptop getauscht habe. Und dabei bin sooo gespannt, was hier noch draus wird und vor allem, wie ich das im Rückblick dieses Experiment mal empfinden werde.

OK, eine neue Woche liegt vor mir… der Sonnenaufgang war schon mal viel versprechend! Ich habe zwischendurch, statt fertig zu schreiben, schon wieder viele andere Dinge getan… aber nun, knapp vor Mittag, schnell noch Publish! drücken.

Wünsche etwas angestrengt lächelnd allen einen besseren Start in den Montag!

 

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