Sonntagsmix…

Istanbul, 8:32, Tag 369

Heute hätte ich mir meinen Traum fast gemerkt, er war noch sehr präsent beim Aufwachen, ich erinnere mich, dass ich ihn mochte, meinen Traum, mich wohl gefühlt habe in ihm und mit ihm. Und nach der Dusche war er wie weggespült. Ich habe versucht, ihn in meiner Mediation wieder zu finden, aber bei der Konzentration auf meinen Atem kamen andere Bilder, aus Salobreña von letzer Woche, Bilder vom Cirque du Soleil gestern nachmittag und von Lost in Translation gestern Abend und ausgehend vom Input Steve Jobs gestern, Gedanken über die Vorträge der nächsten Wochen.

Dann mach ich Facebook auf und finde das hier. Wunderschöne Bilder einer wunderschönen Welt. Und dann das hier, ein toller Artikel über neue Softwareentwicklungsprinzipien, die ich sofort unterschreiben würde, umsetzen würde, wenn ich wüsste wie:„no feature may add training costs to the user“ oder „products that require training are a waste of time.“ oder „regardless of how powerful the new technology was that we deployed, our largest challenge was getting the analysts to adopt it“. Das brachte mich eben komplett, an diesem ruhigen Sonntag Morgen, zurück in mein Arbeitsumfeld. Stop!

Gestern waren wir im Cirque du Soleil in einem nagelneuen Kongresszentrum der Ora Arena, neben riesigen Baustellen von im Rohbau befindlichen Metro und Bauhaus Märkten im Giganto Istanbul Stil und neben dem größten Busbahnhof, den ich kenne, mit über 1.000 Abfahrten pro Tag! Das Bild hier ist vom nördlichen Ende, auf dem man schön die mehrere Etagen umfassende Konstruktion der Riesenanlage sehen kann.

Und hier das Südende, hinter der ersten Häsuerfassade geht es innen weiter, die ganze Anlage ist oval, wie ein riesiges Fussballstadion angelegt und irre beeindruckend, wenn man nur auf der Autobahn daran vorbei fährt. Ich wollte schon ewig mal ein paar Bilder davon machen, gestern dank des Cirque fand ich kurz die Zeit. Aber ich muss da noch mal hin und die Stadt in der Stadt ausgiebiger erkunden.

Der Cirque danach war wunderschön! Ein Weltklasse Akrobatik Act nach dem anderen, eingewickelt in eine aufwendige Show, mit Livemusik und einem Clown in einer der großartigsten Pantomimen, die ich je gesehen habe. Banausin Aleyna schlief in der ersten Hälfte tatsächlich kurz ein! Das hätte sie von ihrer türkischen Oma geerbt, erzählte mir die tollste Frau später, die auf ihren Reisen früher ebenfalls immer in die bekanntesten Shows wollte, und ihren Mann und die Kinder manchmal zwingen musste, mit zu kommen, nur um dann als Einzige während dessen einzuschlafen. Oje!

Na, ich habe es jedenfalls sehr genossen und verbotenerweise doch ein paar dunkle Fotos zur Erinnerung geschossen.

So, nun aber Wochenende! Sonntag! Geniesst ihn bitte…

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