Monat: Januar 2013

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Spaziergang in die Stille…

Heute Nacht habe ich an einem schmalen Steinstrand gesessen und gerätselt, wie lange es wohl dauert, bis all die Steine zu Sand geworden sind. Ich find Sandstrände nämlich schöner als Steinstrände. Später fuhr ich mit meinem Motorrad über eine wellige Landstrasse, hinter mir sass jemand und die Maschine stieg beim Beschleunigen aufs Hinterrad. Beim Bremsen kam selbiges nach oben. Irgendwie hatte ich das aber im Griff. War halt ein Traum! Wieder später halte ich einen Vortrag in einem kleinen Raum, die Hälfte hört offensichtlich nicht zu, ich drohe mit Abbruch – bemerke meinen Fauxpas. Ich merke, dass ich damit gegen alles verstosse, was ich gelernt habe und wache auf…

Heute gibt es ein paar Bilder vom Friedhof in der Bergmannstrasse über den ich gestern Abend gelaufen bin, um runter zu kommen nach einigen anstrengenden Stunden im Büro. Der Abendhimmel war grossartig, das Wetter noch schön. Ich war dort ganz allein und bemerkte wieder Details, hatte Freude am Fotos machen, am Entdecken am Stehen, am Laufen, am Atmen.

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Wünsch Euch einen schönen Tag!

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Über Neuerungen in der Befestigung- und Herstellungsweise künstlicher Nasen…

Heute Nacht erinnere ich mich mal ausnahmsweise nicht mehr an meine Träume. Selbst als ich mitten in der Nacht wach wurde und auch als mich der Wecker dann weckte, hatte ich nur eine ganz leichte Erinnerung daran, etwas geträumt zu haben. Ich war sehr müde gestern Abend, die Tage sind schön voll und herrlich intensiv…

Gestern war ich in Hamburg, bei der Handelskammer. Genauer beim dortigen Innovations- und Patentzentrum, dem IPC Hamburg zu Besuch. Ich bin rein, am Pförtner vorbei, der nicht mal grüßte und suchte im 1. Stock das Büro von zwei mir bekannten Kollegen und landete hier:

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In einem riesigen alten Rollregalarchiv, welches schon größtenteils leer geräumt war. Aber so, wie hier oben auf dem Bild sieht dort der Flur zu den Büros der Kollegen wirklich aus.

Nun bin ich ein schrecklich neugieriger Mensch, der sich – solange er keine Warn- oder Verbotsschilder sieht oder erinnert – einfach mal umschaut. So auch gestern, als ich wieder aus dem Büro raus trat, lief ich ganz unwillkürlich in das Regal hinein und fand das hier:

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Drei Patentschriften, genauer Offenlegungsschriften, was so etwas ähnliches wie die Veröffentlichungen des Antrages auf ein Patent sind. Eine von Siemens, eine von Phillips und eine von IBM aus den 60iger Jahren des vorigen Jahrhunderts (wie das klingt, es war das Jahrzehnt vor meiner Geburt im Jahre Anno 71;)

Es drehte sich um Erfindungen runnd um den Lochstreifen und Magnetkarten, die die IPC Kollegen dort wohl vor der Vernichtung oder der Verlagerung ins Kellerarchiv (welches ich später auch noch besichtigen konnte) bewahrt hatten. Was für ein Zufall!

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Hier die Hauptzeichung aus dem Patentantrag von IBM und der Link auf das Dokument in DEPATISNet.

Ich find das absolut grossartig, dass das IPC die komplette – nochmal: die komplette- deutsche Patentbibliothek noch auf Papier im Keller hat. Für mich ist das ein riesiger Schatz, der erhalten werden sollte. Nach meinem Termin habe ich darum gebeten, mir das mal anschauen zu dürfen und meiner Bitte wurde statt gegeben.

Hier also der Gang in das Archiv, sorry für die schnellen Schwünge, ich übe noch!

Dann habe ich ein wenig rumstöbern dürfen und ein paar Fundstücke für Euch fotografiert. Ich hab alle Bilder beschriftet, das spassigste war Patent No. 10543 von L. Fleischhauer aus Halle a.S. über Neuerungen in der Befestigung- und Herstellungsweise künstlicher Nasen vom 12. Februar 1880.

Beim nächsten Besuch bin ich wieder im Keller und werd wieder ein paar historische Fundstücke für Euch heraus suchen.

Wünsch Euch noch einen tollen Tag, wenn auch leicht verspätet… 😉

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Ganz von Sinnen…

Heute Nacht sind mir meine Turnschuhe geplatzt. Ich robbte durch eine Wohnung zum Balkon, sehr tief über den Boden. Ich fütterte den Hund mit Rührei und gab mit Tino und Dennis zusammen ein Interview. Meine Oma wachte auf und reichte mir etwas herüber und sagt dazu, tief überzeugt, sie sei doch die geborene Offenheit. Danach passierte es! Ich pumpte meine Turnschuhe auf, bis sie platzten. Der eine vorne, der zweite an der Seite. Ich fragte nach Klebstoff, bekam natürlich nur Aleynas Bastelkleber, statt Daddies Zwei-Komponenten-Superglue. Aber es ging komischer weise, ich klebte und verteilte dabei großzügig und rollte mir dann die Klebstoffreste von meinem Finger und wachte auf…

Heute sitze ich schon im Zug nach Hamburg, ein anderer Reisetag. Gleich ist das Netz weg. Nein, es ist schon weg, kaum, dass wir aus Spandau raus sind. Ich schreibe trotzdem weiter, in den fünf Minuten vor Hamburg kann ich den Beitrag dann posten. Zwischen Hauptbahnhof und Spandau habe ich hochkonzentriert bereits die Bilder hochgeladen. Ich schaue auf ganze drei Dutzend Windräder da draussen, sitze in einem ICE3 der schon fast 200 fährt und der Schaffner bietet mir ne Zeitung an. Meine Zeitung funktioniert hier nicht, meine Werkzeuge zur Kommunikation mit der Welt gibt es zwar, nur funktionieren sie hier nicht.

Und ich denke an eine der letzten Kolummnen von Sascha Lobo, die ich natürlich grade nicht verlinken kann, es gibt kein Internet zwischen Berlin und Hamburg. Dort stand sinngemäss, dass der Kern des Erfolges von Deutschland in seiner effizienten Infrastruktur liegt, dass in reichen Ländern auch die reichen Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren würden.

Aber wenn doch nur alle verstehen würden, was alles möglich wäre, wenn wir überall schnelles LTE – Breitband bis in die letzte Ecke hätten. Wie sehr sich die Welt ändern würde, wie stark wir die Welt verändern könnten. Aber es gibt dafür hier einfach keine Mehrheiten. Ach was bin ich froh, dass ich halb in der Türkei lebe und es wenigstens dort anders ist. Ich sehe dort, dass es anders geht. Dort fährt Turkcell zu größeren Veranstaltungen mit mobilen Funkmasten, damit die Leute weiter im Netz kommunizieren können. Hier kümmert es scheinbar keinen, wenn die Netze überlastet sind.

Das hat man hier in Deutschland nicht nötig. Die Leute sollen doch einfach mal die Ruhe geniessen, diese ständige Erreichbarkeit kann ja auch ein Fluch sein. Aber mir kommt es vor, als ob mir jemand die Luft nimmt, die den Schall überträgt und dazu sagt: geniess doch einfach mal die Ruhe, dieses ständige Sprechen und Verstehen kann ja auch ein Fluch sein. Und dann wird auch noch das Licht ausgeschaltet und dazu gesagt: geniess doch einfach mal die Dunkelheit, dieses ständige Sehen kann ja auch ein Fluch sein. Freu Dich doch über die paar mehr Stunden der Ruhe und Besinnlichkeit, Du kannst jetzt ja schlafen.

Wann kann man denn schon mal, in unserer hektischen Zeit am Tage ein paar Stunden schlafen?

Nun bin ich kein Diskriminierungsexperte, aber ist es nicht so, dass die alte Sichtweise auf Behinderungen als Behinderungen als überholt gilt? Dass wir nicht mehr nach Behindertengerechtigkeit, sondern nach Barrierefreiheit rufen? Ist es nicht so, dass die Stigmatisierung von Behinderungen immer mehr verschwindet, dass der Kampf um Gleichberechtigung auch hier schon erste Früchte  trägt? Also, deshalb trau ich mich: ich fühle mich, als ob mir eine Fähigkeit genommen ist, wenn ich kein Netz habe, früher hätte ich wohl gesagt: ich fühle mich wie behindert!

Für mich ist das Netz und mein Smartphone eine Erweiterung meines Körpers. So schräg das manchen vielleicht erscheint, aber es ergänzt meine Sinne und ermöglich die Verbindung mit anderen Menschen und es ermöglicht mir sogar den Zugriff auf die Erinnerungen anderer Menschen.

Wer dies einmal so erlebt und verstanden, dies einmal verinnerlicht hat, der möchte seine schärferen Augen, seine feineren Ohren, seine lautere Stimme nicht einfach beim Besteigen eines Zuges wieder abgeben müssen. Jeder Brillenträger kennt das Gefühl doch, jeder der ein Hörgerät hat, weiss doch, wie sich diese Stille anfühlt. Ich fühle mich nicht krank mit dem Netz, ich fühle mich krank ohne das Netz! Ich habe mich an diese Prothesen bereits so sehr gewöhnt, dass ich mich unvollständig fühle, wenn die Verbindung unterbrochen ist. Erst wenn ich verbunden bin mit allen und allem, dann kann ich mein ganzes Potential auschöpfen, dann kann ich mein Leben voll leben.

Für meine Tochter gibt es kein Zeit ohne Netz, keine ohne Smartphones. Achtung, jetzt kommt der nächste Grossvergleich: es ist so, wie es für mich keine Zeit des Krieges gab, wie ihn alle meine Grosseltern erleben mussten. Ich weiss, dass es das gab, ich habe es in der Schule gelernt, habe die Bilder und Filme und Bücher, die Gedenkstätten und Mahnmale gesehen, ich habe mit Menschen gesprochen, die ihn erlebt haben. Aber ich kenne keine Zeit des Krieges und bin sooo glücklich damit. Aleyna wird keine Zeit ohne Netz und hoffentlich auch keine Zeit des Krieges mehr erleben müssen. Für Sie, werden das die Geschichten der Alten sein.

Ok, genug des Pathos und der Dramatik! Es ist schon in Ordnung, sich mal auszustöpseln. Ich versuche, meine Unfähigkeit hier ins Netz zu können, in eine selbstbestimmte Unwilligkeit zu verwandeln. Wisst Ihr was, im Zug will ich gar nicht ins Netz. Ich sehe es als eine Übung an. In dieser Zeit schalte ich einfach mal freiwillig meine neuen Sinne ab. Dieser Gedanke hilft mir, das anzunehmen, was und wie es jetzt grad ist: hier im Zug bin ich allein und unverbunden, aber ja zum Glück nicht einsam. Und ich hoffe einfach, dass das Netz noch geht, wenn ich in Hamburg ankomme 😉

Wünsch Euch noch ganz verwegen lächelnd einen wunderbaren Tag!

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Verzicht und Achtsamkeit…

Heute Nacht habe ich von einem Hafen geträumt über den schnelle Regenwolken zogen. Wir schauten hoch und konnten den Regen in den Wolken und unter den Wolken erkennen, dünne graue Schleier, die der Wind verwirbelte. Wir wussten, wann uns ein erneuter Schauer treffen würde. Wir standen an der Mole, reparierten irgend etwas, wollten los, fliegen, schwimmen, fahren. Ich erinnere mich nicht mehr…

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Nach aller Erleichterung über Meikes Artikel, komme ich durch diesen Artikel doch ins Grübeln. Bei aller Arroganz und der Demonstration von intellektueller Überlegenheit, was mir imho (s)eine Form des männlichen Macht- oder Herrschaftsanspruch zu sein scheint, so hat die Argumentation mich eben doch zum Nachdenken und nicht nur zum Widerspruch angeregt:

Aus einer von Herrschaft und Asymmetrie geprägten Situation gibt es im Grunde zwei Wege, wenn die „unteren“ es nicht mehr aushalten (wollen) – entweder die Revolution, also die Gegengewalt. Oder der Verzicht der Herrschenden. Aber nie und nimmer – hier bin ich komplett anderer Meinung als Meike – das einfache Gespräch.

Diese Dramatisierung und damit einhergehende Verallgemeinerung ist sicher nicht mein Weg. Ich fühle mich mehr herausgefordert und will der überheblichen Art widersprechen und will sie entlarven, als blosse Geistesübung eines alternden Mannes. Aber es macht doch Eindruck!

Denn er kriegt am Ende die Kurve, wenn er schreibt, dass das gesellschaftliche Thema u.a. durch Verzicht und Achtsamkeit von Männern gelöst werden könnte. Genau! Aber dass er im Absatz vorher behauptet, dass das einfache Gespräch nichts löst? Dem möchte ich vehement widersprechen. Was anders als das einfache Gespräch, die einfache Interaktion, die einfache Kommunikation ergibt sich aus Achtsamkeit und Verzicht denn sonst?

Mich hat die Formel: Verzicht und Achtsamkeit sehr berührt, denn nicht nur in dieser Debatte, nicht nur in der Interaktion mit Frauen, nicht nur in asymmetrischen, hierarchischen Strukturen, sondern vor allem im ganz persönlichen, alltäglichen Leben, erscheint mir genau dieser Weg mein Ziel zu sein.

Heute morgen dann, eine weitere Empfehlung von Meike. Ein Artikel von Peter Breuer, über die Schizophrenie der vielen Debattanten. Ich war so froh, dass ich die erwähnte Sendung nicht ein einziges Mal eingeschaltet habe und die Berichterstattung beim Spiegel ebenfalls ignorieren konnte. In dem was ich vorhin las, dort geschrieben, als Text, offenbart sich doch das ganze Dilemma, aus dem diese Diskussion wieder geboren wurde.

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Aufgemuntert habe ich mich zwischendurch mit ein paar Posts von Derek Sivers, angestupst durch seinen letzte Beitrag: Focus, entertain or both? Ich geh jetzt mal zurück zu dem, was ich als zu langweilig empfinde, um es mit Euch zu teilen und verabschiede mich, mit einem vorfreudigen Lächeln, in die brandneue Woche!

 

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Sonntagspausenpost…

Heute bin ich wieder mitten in der Nacht wach geworden und bin gerade den Jeep eines Freundes gefahren. Die Bremsen gingen nicht, man musste vorsichtig fahren und mit dem Motor bremsen. Sobald man auf die Bremse trat, ging der Motor sofort aus. Ich probierte damit eine Weile rum und startete den Jeep wieder und wieder, er sprang auch immer gleich an. Dann beim x-ten Mal natürlich nicht mehr. Ich mache die Motorklappe auf und sehe, dass beim Anlassen sich vorne Sprit im Motorraum sammelt und schliesslich überläuft. Ich finde ein Leck in einem Schlauch und wache in dem Moment auf…

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Wünsch Euch einfach einen ruhigen, schönen Sonntag…

 

 

 

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Ein Sonnenaufgang und das Grosz…

Heute bin ich mitten in der Nacht wachgeworden, mitten drin scheine ich noch schräger, schrankenloser zu träumen. Ich hatte einen Krampf in der Brust, so etwas wie diesen Schlaganfall, ich konnte mein iPhone noch bedienen und Siri verstand mein Gebrabbel und holte Hilfe. Dann kam ich im Krankenhaus an und sah schrecklich aus, wie eine Knetefigur, die auseinander gelaufen ist, vor allem im Gesicht. Die linke Hälfte fehlte, aber ich – ohh – das war ja gar nicht mehr ich, sondern ein mir nun fremder Patient – konnte sprechen und ihm ging es offensichtlich gut. Dann baute sich alles um und ich hatte plötzlich eine Idee, wie man viel besser mit dem Finder/Explorer arbeiten könne, ich sah eine grossartige Benutzeroberfläche zum markieren von Dateien incl. einer neuen Ja/Nein Funktion, deren Sinn sich mir nun, wach, nicht mehr erschliesst, die im Traum aber das revolutionärste überhaupt war, das worauf die gesamte Welt gewartet hatte. Und hatte es gefunden und konnte es sogar noch aufmalen, allerdings verschwand die Idee und die Fähigkeit, sie zu verstehen mit dem Öffnen meiner Augen…

Nach knapp einer Woche, ist heute der erste Morgen, an dem keine dichte, geschlossene Wolkendecke den Sonnenaufgang zu einem grauen Einerlei werden lässt. Und da mein bisheriges Lieblingscafe sich entschlossen hat, wie alle anderen Cafes hier im Kiez auch erst um Acht aufzumachen, bin ich wieder mal los in die alte Heimat nach Stralau.

Dort erwartete mich das hier…

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Kurz nach Acht, kurz nach Sonnenaufgang bei minus 11,5 Grad. Ich bin nicht geblieben, ich habe auf der Rückfahrt im Rückspiegel erst einen grossen roten Sonnenball zwischen den Häusern aufblitzen sehen, der immer gelber, immer stärker, immer leuchtender, immer kräftiger wurde. Ich fühlte das Bedauern über meine Ungeduld aufsteigen und wieder abziehen.

Ich erfreute mich an den Bildern im Rückspiegel allein. Der Wunsch des Festhaltens, des Bewahrens und des mit anderen Teilen Müssens brachte mich heute morgen in Bewegung, es gibt keinen Grund einem noch schöneren nicht geschossenen Bild hinterher zu trauern, ausser man möchte unbedingt traurig sein.

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Dann wollte ich endlich mal Gregor besuchen, an seinem neuen Arbeitsplatz, dem Grosz am Kuhdamm. Das Ambiente ist sicher sehr edel, sehr teuer, sehr gross, sehr schön, eine unglaublich aufmerksam und professionelle Gastronomie. Roland Mary, der Inhaber des Borchart’s hat hier noch ein Riesending gestartet.

In Spitzenzeiten, wenn alles voll besetzt ist, sind allein vier Barristas hinter der Cafebar beschäftigt, die die verschiedensten Kaffee- und Teespezialitäten zuzubereiten, jede einzelne mit den besten Zutaten, extrem aufwändig ausgesucht und täglich optimiert, dank der Einsicht, der grossartigen Einstellung und der langen Erfahrung von Berlins bestem Barrista.

Hier ein paar Eindrücke vom Grosz vor dem Ansturm…

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So, nun könnte ich hier, weil ich so in Prosa Stimmung bin, einfach weiter zu Euch plappern. Aber ich mache dazu wohl einfach mal neue Posts auf, also vielleicht gibts gleich noch mehr. Ansonsten sehen wir uns hier hoffentlich morgen wieder?

Wünsche Euch einen ganz grossartigen Start in dieses eisekalte Wochenende.

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Dankeschön, war toll gestern…

Heute Nacht habe ich von einer Busfahrt nach Uludağ geträumt, ich flirtete mit meiner Frau. Wir kamen zusammen in einer grossen leeren Hotelhalle an, in der Ecke ein zugehangene Bühne, irgendwie kam die Erinnerung an Parteitage hoch. Klar, der Saal wurde früher von Russen benutzt. Ein Kind, mein Kind? spielte mit Wasserfarben, überall gab es quietschbunte Spritzer.

Das VPT2012i gestern lief super! Erst unser Rückblicks-Ausblicksvortrag von Marc mit den Zahlen, die gar nicht so schlecht sind, wie wir allen meinten oder dachten! Dann die wirklich nagelneue, super gewordene 5.9 unseres Patent Recherche Clients mit völlig refactorierter Trefferliste, Installationsroutine und die Jukebox Verwaltung heisst endlich nicht mehr so, sondern ist auch komplett modernisiert worden. Und dann unsere erste offizielle opd Vorstellung: ich glaub, die war auch gut. Die Diskussion im Anschluss (auch später noch im Rio Grande) gab mir dass Gefühl, dass wir auf dem wirklich richtigen Weg sind. Das Feedback war einhellig sehr positiv, aufgeschlossen. Die Ideen und Anregungen richtig wertvoll. Das beste aber war Christoph, der in seinem Feedback von seinem letzten Startup berichtete, in dem er 50 Mio verbrannte und irgendwie verstand ich ihn so, dass er sagte: wir sind nicht so weit gekommen, wie das, was ich eben sehen konnte. Yup!

Die liebevolle Vorbereitung durch Ira und Sabrina incl. faltbarem Stadtplan, Berliner Gummibärchen und Schneidbrett mit Kreurzberg Karte... und Handout, Kekse, Kaffee, Kaltgetränke natürlich!

Die liebevolle Vorbereitung durch Ira und Sabrina incl. faltbarem Stadtplan, Berliner Gummibärchen und Schneidbrett mit Kreuzberg Karte… und Handout, Kekse, Kaffee, Kaltgetränke natürlich!

Wir waren diesmal im vierten Stock bei unserem Nachbarn Reinhold Wagner, der einen grösseren Besprechungsraum hat! Danke Reinhold, dass wir den benutzen konnten! ;-)

Wir waren diesmal im vierten Stock bei unserem Nachbarn Reinhold Wagner, der einen grösseren Besprechungsraum hat! Danke Reinhold, dass wir den benutzen konnten! 😉

Kulinarischer Abschluss in sehr angenehmer Atmosphäre an der Spree...

Kulinarischer Abschluss in sehr angenehmer Atmosphäre an der Spree…

Und dann wollte ich heute eigentlich darüber schreiben, dass es sich überhaupt nicht lohnt, sich aufzuregen oder zu ärgern. Ich möchte den Impuls des Ärgers nutzen, um in Aktion zu kommen. Zum Beispiel macht mein Lieblingscafe der letzten 4 Jahre nun am Samstag auch erst ab 8 auf, und nicht wie bisher ab 7. Damit verliert es das nächste Besondere! Ich habe vielen erzählt, dass das Blinis der einzige Laden in Kreuzberg ist, der Samstags auch schon um 7 früh aufmacht… ich ärgere mich, aber es bringt einfach nichts.

Nun rennt mir heute die Zeit schon weg, weil ich seit 3 Minuten bereits auf dem Weg zu meinem ersten Termin sein sollte und verabschiede mich deshalb mal ganz schnell erleichtert lächelnd von Euch.