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18 Wahrheiten, die einem niemand erzählt, wenn man aufwächst…

Heute Nacht habe von einer Spinne geträumt, die am Ende ihres Fadens krabbelte. Das andere Ende hielt ich in der Hand, irgendwie zog die Spinne ganz schön kräftig. Ich konnte sie ein wenig durchs Gras zurück zu mir ziehen, ohne dass der Faden riss. Dann krabbelte sie wieder davon, in dem sie neuen Faden produzierte. Danach habe ich von meinen Grosseltern und meinem Onkel, meiner Familie geträumt, wie wir auf einem Parkplatz zu unserem weit entfernten Auto liefen und los fuhren, in einem geborgten grossen Audi. Heute bin ich zeitig aufgestanden, habe zusammen mit Aleyna meditiert, ein bisschen zumindest.

Es gibt ja so viel, worüber sich zu schreiben lohnen würde. Ich folge mal einer Empfehlung aus meinem Facebook Stream und übersetze Euch die 18 einfache Wahrheiten von Luminita Saviuc auf Purpose Fairy, die man uns nicht erzählt hat, als wir gross geworden sind.

Schüler in Gando, Burkina Faso (c) fuergando.de

Schüler in Gando, Burkina Faso (c) fuergando.de

 

Ich stimme mit allen Punkten überein, ich schreibe mal zwei meiner eigenen Sätze unter jeden Punkt. In den Nummern sind die original Texte von Purpose Fairy verlinkt.

1. Sich selbst zu lieben und zu akzeptieren, ermöglicht wahres Glück.

In den Momenten, in denen ich meine Selbstzweifel und Sorgen mal kurz vergessen kann, wähne ich mich glücklich. Gehe ich noch weiter: kann ich doch niemand anders lieben, wenn ich mich erst selbst nicht liebe und aktzeptiere. Diese Einsicht halte ich für eine der Voraussetzungen für mein eigenes dauerhaftes Glück und meine Zufriedenheit.

2. Bewertungen verhindern, dass wir das Gute in Anderen sehen können.

Erwartungen lassen mich auf Leben warten. Bewertungen sind -genau wie Vergleiche- integrale Bestandteile von Erwartungen. Sie verhindern, dass ich sehen kann, was wirklich ist und somit auch, was alles an Möglichkeiten und Potentialen in anderen Menschen vorhanden ist.

3. Dankbarkeit bedeutet Glück.

Ein weiterer Schlüssel zum Glück führt über Dankbarkeit für alles, was vorhanden ist. Für die Luft die ich atme, für die Sonne, das Licht, das Essen, die Wärme und auch Dankbarkeit über die Abwesenheit von Schmerz oder Krankheit, Dankbarkeit für die blosse Existenz anderer Menschen in meiner Nähe, darüber dass ich sie sehen kann. Es ist fast zu einfach!

4. Was andere über uns denken, geht uns nichts an.

Die Möglichkeit, mich zu dissoziieren von der Beeinflussung durch andere Menschen, von deren Bewertungen, Urteilen, Sorgen und Nöten, die auf mich projeziert und übertragen werden, ist eine meiner täglichen Herausforderungen. Es sind ihre, mir fremde Gedanken und ich kann mich entscheiden, wie ich darauf reagiere, jedes mal aufs Neue.

5. Es gibt keine Grenzen für uns, nur die, die wir uns selbst auferlegen.

„Wir scheitern nicht, weil wir für den falschen Weg entscheiden. Wir scheitern, weil wir uns keinen besseren vorstellen können.“  sagt Marty Neumeier. Meine Überzeugungen, die sich in meinen Gewohnheiten zeigen, sind die kraftvollsten Verhinderer für Veränderungen für die Erfüllung unserer Träume, Ziele und Wünsche.

6. Wenn wir Gutes tun, fühlen wir uns gut.

Das sagte auch Abraham Lincoln schon: „Wenn ich Gutes tue, fühle ich mich gut. Wenn ich Schlechtes tue, fühle ich mich schlecht. Das ist meine Religion.“ Die darin enthaltene Bewertung von unseren Handlungen in Gut oder Schlecht, fällt mir oft nicht leicht. Vor allem in unserer westlichen Kultur voller Marketing und Konsum, werden mir viele Dinge ja oft als Gut verkauft, die es einfach nicht sind. Es kommt dabei entscheidend auf die Intention unserer Handlungen an.

7. Die Zeit wartet auf niemanden.

Wenndannkultur habe ich das vor ein paar Tagen genannt. Dies ist ein schöner, zum Nachdenken anregender, Punkt. Dazu kommt auch, dass ich Zeit als etwas relatives empfinde, deren Geschwindigkeit extrem davon abhängt, wie aufmerksam ich jeweils bin.

8. Weisheit verringert sich nicht, wenn man sie teilt.

Ideen, Wissen kann man nicht stehlen, sie verschwinden nicht wieder, wenn sie einmal in der Welt sind. Nicht angewandtes Wissen, nicht geteiltes Wissen existiert nicht. In unserern Angstkörpern denken wir, dass uns etwas passiert, wenn wir unsere Geheimnisse unsere Tricks teilen, dass uns die anderen durchschauen oder überholen. Alles quatsch!

9. Liebe Menschen, nicht Dinge. Benutze Dinge, nicht Menschen.

Hier kann ich gar nicht viel hinzufügen, ein wunderschöner Satz über den ich einfach nur dankbar bin, ihn jetzt zu kennen. Wie geht es Euch damit und bis hierhin? 😉

10. Geld bedeutet nicht Glück.

Mehr Geld bedeutet nicht mehr Glück. Mein allererster Chef, als ich mich noch in der Ausbildung befand, 1993 in der Sparkasse Leer Weener teilte diese Weisheit mir mir, als er meinen Wunsch nach einer Gehaltserhöhung ablehnte mit der Bemerkung, dass meine Freude darüber/Motivation daraus nach drei Monaten eh verflogen sei. Darüber regte ich mich sehr auf und realisierte erst später, wie recht er hatte, als Ende der 90iger mit meiner ersten Firma geschäftlich sehr erfolgreich war. Sobald ich für meinen Lebensunterhalt selbst sorgen konnte, meine Grundbedürfnisse gestillt waren, hat mehr Geld oft nur mehr Dinge, aber niemals mehr Glück bedeutet.

11. Harte Arbeit bedeutet nicht Erfolg.

Eine schmerzliche Wahrheit, denn Erfolg ist relativ und enthält eine Bewertung. Jemand der extrem hart arbeitet, vielleicht monetär sehr erfolgreich ist, aber täglich unglücklich und mit 40 am Herzinfarkt stirbt ist nicht erfolgreich. Eine Kundin hat mich vor vielen Jahren mal bei einem Abendessen davor gewarnt, ein Karrierekrüppel zu werden. Sie sah mich wohl auf dem besten Wege dahin. Den Satz habe ich nie wieder vergessen können. Viele Menschen können nie zufrieden sein und arbeiten so lange, bis sie ihre eigenen Grenzen der Leistungsfähigkeit überschritten haben. Sie predigen das Mantra des Wachstums um jeden Preis. Ich denke, ich gehöre zu meinem grossen Glück nicht mehr dazu.

12. Du weisst mehr, als Du glaubst zu wissen.

Ich habe hier mal über das Speicherbewusstsein geschrieben, einem Begriff und Sichtweise aus der buddhistischen Psycholgie. Die Kraft des Unbewussten, das Unterbewusstsein usw. sind die Begriffe, die mir auch noch einfallen. Es ist unglaublich, als ich mir dieser Superkraft nach und nach mehr bewusst werde. Probiert das unbedingt aus!

13. Du ziehst das an, worauf Du dich konzentrierst.

„Gleich und gleich gesellt sich gern.“ sagt ein altes Sprichwort. Es gibt das Gesetz der Affinität. Ich selbst habe das zuerst bemerkt, wie sich mir plötzlich völlig neue Chancen eröffneten, als ich mir meine Unzufriedenheit mit meiner Situation damals 1994 in Leer eingestand. Das ist ein weites Thema, aber die Dinge, die ich denke und tue bestimmen meine Wahrnehmung, sie filtern meine Wahrnehmung regelrecht.

14. Glaube nicht alles, was Du denkst.

Nach der Wurzel für Gedanken und Konzepten zu fragen, ist dank meines Freundes Tony, mein effektivstes Werkzeug für Veränderungen. Um zu Erkennen, dass all die Konzepte, Konstrukte, Glaubenssätze und Ideen, die nicht von mir selbst sind, das sind was sie sind: fremd.

15. Überzeugungen werden sich-selbst-erfüllende Prophezeihungen.

Unsere Überzeugungen bestimmen unsere Gewohnheiten, unsere Gewohnheiten bestimmen unser Leben. Als ich anfing zu begreifen, dass ich meine Überzeugungen ändern kann, eröffnete sich eine neue Dimension an Möglichkeiten.

16. Vergleiche nicht und konkurriere nicht.

Wir sind dazu geboren zu vergleichen und uns zu messen, es ist tief eingebaut in unsere DNA, es bestimmt die Evolution. Ich brauche mich nicht anstrengen, um mich mit Anderen vergleichen zu können. Es passiert ständig! Diesen inneren Dialog als das zu begreifen, was es ist: eine Fähigkeit von mir, die mein Handeln nicht automatisch bestimmen darf. Ich vergleiche nur Gedanken und Konzepte in meiner Vorstellung. Es gibt keine Möglichkeit, dass ich alle Umstände eines Erfolges oder Misserfolges betrachten kann, um vollständig vergleichen zu können. Wettbewerb als Motivation, als Energiequelle funktioniert. Wettbewerb ist nur ein Spiel. Meine größten, geschäftlichen Erfolge beruhten immer darauf, dass ich mich nicht verglichen habe, sondern mich als eine ganz eigene Klasse gesehen habe, eine ganz eigene Lösung skizzieren konnte, die eben nicht vergleichbar war, die die Konkurrenz niemals erreichen konnte.

17. Liebe alles, aber halte an nichts fest.

„Festhalten führt zu Eifersucht. Der Schatten von Gier das ist.“ sagte schon Yoda Wir können nichts festhalten, alles ist in ständiger Bewegung, in ständiger Veränderung. Liebe und Festhalten sind Gegensätze.

18. Es ist sehr gesund, offen über den Tod zu reden.

Hier kann ich nur auf eine sehr alte buddhistische Übung verweisen, die der Vergegenwärtigung der Fünf Gewissheiten. Etwas nicht wahrhaben, abschneiden, ignorieren zu wollen ist einfach ungesund. Es ist, als ob man nur einen Teil des Lebens geniessen kann, wenn man nur einen Teil des Lebens wahr haben möchte. Erst der Tod ermöglicht Geburt. Das Leben ist ein ewiger Kreislauf der Transformation.

Der Tod existiert nur in meiner Vorstellung. Meine Taten sind mein einzig wahrer Besitz und das Ergebnis meiner Taten ist das, was nicht stirbt. Die Veränderung in der Welt, die ich bewirke, sind immer unumkehrbar.

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