Berlin, 7:07, Tag 499

Heute Nacht habe ich toll geträumt, bin freudig wach geworden und habe es genossen, statt mir Notizen zu machen die Träume zu vergessen.

Wir kommen bei OPD 21 Tage vor dem Release unserer Version 1 wohl grade alle aus unseren Comfort Zonen heraus. Es ist ja für mich nicht einfach nur ein weiteres Projekt. Ich möchte, dass wir etwas besonders schaffen, auf das wir wirklich alle stolz sein können und nicht einfach nur einen weiteren Job erledigen. Das ist manchmal, vielleicht sogar oft, richtig unangenehm. Anstrengungen sind niemals nur angenehm. Wenn ich nur an die verzerrten Gesichter von Hochleistungssportlern denke. Habe mich gestern, wie bei km 38 kurz vorm Aufgeben gefühlt…

Und ich bin extrem stolz, auf das was dort schon jetzt mit unserer gemeinsamen Anstrengung geschaffen worden ist. Schaut doch nur wieder mal, was dort alles in den letzten Woche seit, wartet mal: 17. Dezember erst, entstanden ist?

Screen Shot 2013-02-15 at 7.11.11 AM

Und ich habe gestern schon den Artikel von James verlinkt, aber noch nicht kommentiert. Wer dem Link nicht gefolgt ist, weil es ihn vielleicht aus der Komfortzone geholt hat, sollte jetzt einfach diesen Post nicht weiterlesen, denn ich bleibe auch hier dran, an den Themen, die mir wichtig sind. Also, was sind nun die 7 Gewohnheiten hocheffektiver, gewöhnlicher Leute?

1. Aufschieben

Ich bin ein Meister im Aufschieben von Dingen! Kathrin und Sascha haben sogar ein Buch darüber geschrieben, dass es geht Dinge geregelt zu kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin. Genau das bin ich! Meine Any.Do Liste mahnt mich mit den 11 gleichen Aufgaben seit Wochen, mein Whiteboard genauso, mein Evernote ToDo Notizbuch auch, mein Omniofocus mach ich auf, nur um die Aufgaben wieder zu verschieben.

2. Leere Inbox

Auch das kann ich, erst am Wochenende habe ich Sanebox getestet, die mir sogar noch dabei helfen, eine leere Inbox zu kriegen und das als Zeitersparnis verkaufen, Sanebox kann -wie auch jeder andere Mailfilter- die Mails gleich als gelesen markieren und wegsortieren. Ich brauch dann gar nichts mehr machen, fühle mich aber hoch effektiv!

3. Scheitern

Ich kann mein ganzes Leben als ein einziges Scheitern begreifen, das ist die Einleitung meines TEDx Talks morgen. Mein ersten Job, dank Wende gestorben. Mein zweiter Job, nach der Ausbildung hingeschmissen, meine erste Firma vor den Baum gefahren. Und so weiter und so fort. Mein Motto ist wirklich: einfach weitermachen, bis man zufällig mal nicht scheitert!

So, jetzt muss ich los. Poste aber schon mal Teil 1 und werde wohl den Teil 2 entweder heute nachmittag oder übermorgen weiter machen. Seid schon gespannt auf:

4. Unoriginell sein

5. Schwaches Netzwerken

6. Alles machen, um ein Ja zu kriegen

7. Schlechte Menschenkenntnis

Wünsch Euch einen grossartigen Tag!

Veröffentlicht von Herr Krueger

vater · ehemann · mitgründer der moving targets consulting gmbh · services, development und support · zazen · fotografie

One Comment

  1. […] Freitag habe ich Euch den ersten Teil meiner Artikels von hocheffektiven, mittelmässigen Menschen gepostet, heute gibt es den zweiten […]

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