Wie man mit Missverständnis und Ablehnung auch umgehen kann…

Berlin, 7:16, Tag 503

Nun habe ich schon eine Stunde lang gelesen, sortiert, kommuniziert, geplant, strukturiert: also das gemacht, was man früher -etwas abwertend- als Arbeit bezeichnet hat. 😉

Ich bin heute mitten in meinen Träumen aufgewacht, konnte mich kaum erinnern. Nur noch an eine Liege im Freien, mein Vater schlief drauf und mein Wundern, dass er nicht fror, war übrig geblieben…

Heute will ich kein neues Thema mehr anfangen, es ist noch nichts fertig gefühlt und gedacht zum hier Hinschreiben, der TEDx Talk klingt noch stark nach.

Es ist diese neue Offenheit, vor mir selbst zu zugeben, dass der Weg zum Erfolg über sich immer wiederholendes, schnelles, smartes Scheitern führt. Es steigt die Bereitschaft, meine eigenen Fehler zu zugeben, zu lernen und nicht den Mut zu verlieren, weiter Fehler zu machen. Erst wenn ich mit wiederholtem Scheitern und Ablehnung umgehen kann, nehme ich mich an, wie ich bin.  Denn auch ich habe schlechte, dunklere Seiten in mir. Wenn ich die Augen davor verschliesse und hoffe, dass schon keiner merkt, dass ich manchmal nicht so gut drauf oder grade nicht so effizient, erfolgreich, schnell bin oder ich auch mal zugeben kann, dass ich einen Fehler gemacht, oder einer Fehleinschätzung erlegen bin, lebe ich nur ein halbes Leben.

Andere verstehen wollen, deren vielleicht versteckte, positive Absicht zu erkennen, darum geht es bei mir grade. Und natürlich ums Machen, ums Fehler machen, ums Richtig machen wollen, ums Erkennen, was heute jetzt dran ist und heute jetzt, durch mich gemacht werden kann, inklusive dem Zufrieden sein, mit dem was heute gemacht worden ist.

Zu verstehen, dass Missverstehen und Ablehnung anderer – selbst wenn sie sorgsam als Feedback und Ich mein ja nur… verpackt sind, immer zuerst mit den Erfahrungen, Problemen, Sorgen und Schwierigkeiten der anderen zu tun haben. Das war die Erkenntnis des gestrigen Tages.

Das Ding war, dass ich selbst das Missverstehen und die Ablehnung anderer als Aggression oder auch Angriff missverstehe.

Das schöne ist nun, dass ich nun die gestrige Erkenntnis erst mal auf mich selbst anwenden kann. Also, wie war das noch gleich: meine eigenen Erfahrungen, Probleme, Sorgen und Schwierigkeiten haben erst mal nur mit mir zu tun? Und nicht mit den anderen. Genau! Also geben mir Menschen, die mich missverstehen wollen und mich ablehnen, die Chance, mich weiter zu entwickeln und besser zu werden. Ich kann diese Chance annehmen oder es lassen! Meist nehme ich sie an… so richtig dankbar kann ich nicht dafür sein, aber es stellt sich so etwas wie Verständnis ein.

Und ein schöner Post von James hilft mir wieder mal dabei. Diesmal eine kurze Geschichte darüber, wie man mit Ablehnungen umgehen kann und ins positive drehen kann. Das versuch ich heute auch! Nicht wegrennen, nicht ausweichen, sondern immer wieder auf Neue versuchen…

2013-02-19 07.05.44-1

Wünsch Euch einen schönen, unfertigen Tag mit ganz viel Sonne im Herzen!

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