Der erste Morgen allein…

Berlin, 7:25, Tag 559

Heute Nacht hat es wieder angefangen zu schneien. Aber erst nach dem ich meinen Platz an einer langen Tafel in einem alten Hotel zu einer bedeutenden Weiterbildungsveranstaltung wegen des hohen Andranges nicht mehr rechtzeitig aufsuchen konnte. Ich schaute aus dem Fenster, sah ein weites, tiefes, steil abfallendes Tal vor mir. Die Sonne verschwand hinter Wolken und aus diesen fiel erst Regen, dann Schnee. Es wurde kalt und ich wachte freigestrampelt, frierend mitten in der Nacht auf…

Der erste Morgen von Zehnen allein. Gehe schon heute voll auf in ungestörter, vertrauter Routine. Alle Abweichungen sind selbst induziert. Alle Störungen haben nur einen Schuldigen. Diese Praxis ist einfach. Das heute war einfach. Achtsam mit der Familie zu sein, achtsam im Alltag zu bleiben, dass ist die Herausforderung.

Nun habe ich schon gearbeitet nebenbei, es wird immer später. Nun habe ich auch etwas gelesen nebenbei, mein Kopf wird immer voller. Nun habe ich schon aufgeräumt hinter diesem Tab hier, mich zieht es mit Macht in den Tag hinein.

Und ich doch hab ein so tolles Buch bekommen, dass ich gar keine Zitate hier so nebenbei einstreuen möchte. Aber etwas davon findet sich doch bereits hier.

Nun geht der Tag aber los!

photo (3)

Wünsch Euch einen erfüllten Tag!

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