Ein unruhig-schöner Morgen…

Berlin, 5:48, Tag 606

Heute Nacht habe ich so wild geträumt, dass ich es schade finde, mich nicht mehr zu erinnern.

Gleich All Hands und dann zur Patinfo ab nach Ilmenau am Hochwasser vorbei. Das macht mich unruhig. Dazu hat die beste Frau der Welt doch heute ihren Geburtstag und ich kann leider nicht bei ihr sein. Dazu kommt jeder andere beliebige Gedanke: Noch Packen, die Präsentation, Zahnbürste, die Fahrt, meine Hemden, der Workshop, … ich hab vor Schreck schon wieder die News gelesen, wie zur Beruhigung, dass woanders auf der Welt noch mehr Unruhe ist.

Mitten in dieser Unruhe heute morgen habe ich bemerkt, dass ich nicht lächle. Wie angespannt meine Muskeln schon beim Aufstehen sind. Und wie ich wieder anfange, schlecht von mir zu denken, dass ich das nicht schaffe, wie ich das schaffen soll, in der Art.

Dann wollt ich wegrennen, nicht hinfahren, es schnell vorbei ziehen lassen, wird schon alles werden und hab vor Schreck schon mal angefangen, die Mails zu lesen, wie zur Beruhigung, dass woanders auf der Welt noch mehr Unruhe ist.

Aber dann plötzlich, mitten in dieser Unruhe heute morgen, habe ich bemerkt, dass ich trotzdem lächeln kann!

Ich habe beschlossen, auch diesen Tag zu geniessen. Wenn ich lächle und ruhig atme, dann kann ich meine Unruhe gar nicht mehr so nennen. Es ist dann eher Anspannung, Kraft und Konzentration. Es sind die gleichen Symptome und doch so unterschiedlich.

Und mit dem Lächeln kommt die Freude. Ich freu mich auf den Tag heute und die nächsten beiden Tage. Kein Werten, kein Vergleichen, einfach eine leichte kleine Vorfreude…

Somit gibt es auch heute keinen hektischen Pausenpost, sondern diese paar Gedanken hier. Vielleicht helfen sie auch Euch. Mich sollen sie daran erinnern, dass eine solche Transformation jederzeit möglich ist:

In meinem Kritiker steckt auch immer ein beratender Freund. In meiner Unruhe steckt auch immer produktive Anspannung. Es ist doch nur die andere Seite des gleichen Themas.

Wenn wir es schaffen, die Trennung und Wertung in unserem Denken zu sehen und zu verstehen, dann gewinnen wir vielleicht diesen kleinen Moment der Entscheidung. Dann sind wir in der Lage, die Augen von den News und Mails zu heben, kurz nach Innen zu schauen und zu lächeln und dann… manchmal, so wie heute morgen, eben, löst sich der Krampf, verlieren andere die Macht und man gewinnt man sein Lächeln zurück. Danke!

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Ist doch so ein schöner Morgen! Wünsche Euch einen tollen Tag!

 

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