Ausgeschlafenes…

Berlin, 8:20, Tag 609

Heute Nacht habe ich mindestens drei verschiedene Filme geträumt. Beim Einschlafen hatte ich einen Unfall, ich hatte Schmerzen am Bein. Ich rollte die Hose hoch und sah komische Flecken, dabei sank ich in Zeitlupe zu Boden und kam in meiner Schlafposition zum Liegen. An einer Strasse. Ich schaute mich um, und sah ein umgestürztes Auto im Graben. Menschen der Feuerwehr beugen sich über das Wrack. Alle ignorieren mich auf der Strasse, hingesunken. Ich wache auf und schlafe glücklich wieder ein.

An meine Träume kurz vorm Aufwachen erinnere ich mich nicht mehr… Ich bin 4.43 aufgewacht und aufs Dach für den Sonnenaufgang. Ich fragte Siri verschlafen, wann es denn soweit sei:

2013-06-08 04.44.12 2013-06-08 04.50.05-1

Schöner Zufall, oder? Der wurde zusätzlich belohnt durch einen kleinen Vogel, der genau im richtigen Moment durchs Bild geschossen kam.

Gestern Abend habe ich den Sonnenuntergang endlich mal wieder mit meiner OM-D geschossen. Ich hab bemerkt, dass ich sie schon fast vier Monate nicht mehr in den Händen hielt und immer nur mit dem iPhone fotografierte. Die Limits des iPhones sind mir mittlerweile so sehr vertraut, dass ich sie nicht mehr als solche empfinde. Die Limits der OM-D sind schon sehr viel weiter, ich werde sie wohl wieder mehr benutzen, vor allem das 7-14er ist ein Knaller und macht richtig Spass! Aber auch das 50m mit der 1,8 Lichstärke macht so viel mehr möglich. So schön Einschränkungen für die Kreativität sein mögen, manchmal will man eben etwas mehr… 😉

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

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Aber die Konferenzwoche forderte ihren Tribut. Ich bin immer noch ganz schön müde, obwohl ich mich noch mal hinlegte und bis fast halb 8 unfassbar lange ausgeschlafen habe.

Und weil das so ist, mach ich jetzt mal ganz ruhig weiter hier und migriere jetzt ganz in Ruhe unsere mtc-berlin.com Domain vom Self Hostes Lotus Notes zum Obama überwachten Office365. Und bereite meine Rede zum Somerfest nächste Woche vor und bereite die Patinfo noch weiter nach. Was eben so alles anliegt an einem ruhigen Arbeitswochenende in Berlin.

Und wünsche Euch jetzt einfach auch einfach: ein schönes Wochenende!

5 thoughts on “Ausgeschlafenes…

  1. „… zum Obama überwachten …“
    Ist das Zynismus? Oder Stolz? Oder gar eine (mehr oder weniger subtile) Warnung an die Nutzer der Domain? Schwingt da bei Ihnen, als offensichtlich in der DDR sozialisierter Mensch, die Hoffnung mit, dass dieses Überwachen der Bevölkerung die Mitglieder der Legislative auch nicht vor dem Machtverlust schützen kann?
    Oh und btw, die Reduzierung auf den POTUS ist eine unzulässige und IMHO gefährliche Verniedlichung, es ist ja nicht davon auszugehen, das dieser die ganzen Daten selbst auswertet. Sie sollten aus der Geschichte gelernt haben, dass mit der Verfügbarkeit der Daten die Wahrscheinlichkeit wächst, dass diese durch Korruption/Erpressung oder auch nur Langeweile misbraucht werden. Der Weg in eine Diktatur ist ein leichter, wieder raus hingegen (zumindest bisher) ein schmerzhafter.
    Das verlinkte Lied enthält durchaus ernstgemeinte Fragen.

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    1. das war zynisch gemeint!

      ich bin erschrocken über die aussmasse der überwachung und über die selbstverständlichkeit der amtsinhaber/politiker, mit der deren notwendigkeit begründet wird!

      und ich habe aus der geschichte gelernt, das glaube ich zumindest. die usa/die politker bei uns die voratsdatenspeicherung/funkzellenabfragen unterstützen, scheinen unsere geschichte aber aus angst vor machtverlust zu ignorieren. das macht auch mich wütend und traurig!

      es ist meine tägliche herausforderung, mit dem leid und den ungerechtigkeiten in meinem direkten aber auch in meinem entfernteren umfeld umzugehen. ich habe akzeptiert, dass es – sobald menschen zusammen leben – zu konflikten kommt, weil wir alle unterschiedliche meinung, vorlieben, interessen und geschichten haben. dieses leid und ungerechtigkeiten lässt ich nicht vollständig abschaffen: wo fang ich an? mit den obdachlosen in berlin, mit legalen drogen alkohol und nikotin, mit der dem pseudokampf gegen illegale droegn, mit den folgen industrialisierter landwirtschaft, mit tierschutz und eben auch mit überwachung, kontrolle, schikane an flughäfen, mit websperren hier und in istanbul, mit arbeitgebern, die ihre mitarbeiter filmen, mobben, missbrauchen? sie verstehen hoffentlich meinen punkt… und meine entscheidung, meiner empörung in diesem artikel nicht vollumfänglich ausdruck zu verleihen! ps: und danke für die anregungen in ihrem kommentar!

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      1. Das war ja schnell 🙂

        „das war zynisch gemeint! “
        Das freut mich, denn Zynismus enthält Unzufriedenheit und auch das kleine Quantum Wut, dass für Veränderung notwendig ist.

        „ich bin erschrocken über die aussmasse der überwachung …“
        Jetzt bin ich überrascht – seit Jahr(zehnt)en in der IT und trotzdem erschrocken über das Ausmass? Welcome to the real world. Ich bin mir sicher, auch unter Ihren Freunden und Bekannten gab es einige, die ziemlich genau solch ein Ausmass vorhergesagt bzw. davor gewarnt haben.

        „wo fang ich an? …“
        Im Kleinen – so wie oft hier in den Artikeln ge- und beschrieben : Kindern, Verwandten und Freunden Kraft und kleine Freuden geben. Nach bestem Wissen und mit gutem Gewissen die eigene Umwelt gestalten. Manches davon wird sich später evtl. auch als „blöde Idee“ herausstellen, aber hinterher ist man immer schlauer.
        Als Lebewesen hat man ja einige Prioritäten quasi hart verdrahtet : Selbsterhalt, Sippenerhalt und Arterhalt (in this particular order) sind, in Maßen praktiziert, ausreichend, um die Welt zu einem besseren Platz zu machen.

        Daher : bitte weiter machen. Und evtl. die Rechtschreibhilfe in Chrome aktivieren ;-).

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      2. danke, dass sie kein troll sind und das erneute reply…

        und ja, das ausmass der ignoranz überrascht mich immer noch. das haengt wohl mit dem selbst-/sippen-/arterhalt der leute/funktionen in den ueberwachenden institutionen zusammen, die sich nicht mehr voratellen koennen, dass es anders auch ginge!

        danke auch fuer den tritt mit der rechtschreibung, das ist tatsaechlich ein makel, weil mir im eifer des gefechtes zu unwichtig, ausserdem sollen die nsa algorithmen ja auch was zu tun haben… 🙂

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  2. Nun, ein kleiner Troll steckt in uns allen, es ist eine Folge des Zynismus (diese Aussage ist fast schon Meta-Zynismus).
    Oder, um es mit dem Faust’schen Gegenspieler bzw. Goethes Worten zu sagen:
    „Ich bin der Geist der stets verneint!
    Und das mit Recht – denn alles was entsteht,
    ist wert dass es zu Grunde geht.
    Drum besser wär’s, dass nichts entstünde.
    So ist denn alles, was ihr Sünde,
    Zerstörung, kurz das Böse nennt,
    mein eigentliches Element.“

    Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Woche, ein gelungenes Sommerfest und die Kraft das eigene und fremde reality distortion fields zu sehen und zu versenken.

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