Es gibt immer Sonne hinter den Wolken und manchmal einen Regenbogen…

Berlin, 6:03, Tag 625

Heute Nacht hab ich doch soo wild geträumt, bin auch zeitig aufgewacht und war mir sicher, hier berichten zu können. Nope!

Ich fang mal mit dem an, was mich heute morgen bei Facebook begrüßte: eine typische Strassenszene in Istanbuls Zentrum gestern Nacht:

Die Polizei hat zum Glück schnell verstanden. Genau so könnt ihr Euch Istanbul im Zentrum rund um den Taksimplatz gerade vorstellen: in einer Strasse sitzt man friedlich beim Abendessen. Es ist 9 Uhr und alles klopft auf Töpfe und Pfannen. Nebenan auf dem Taksimplatz versuchen Menschen zu demonstrieren. Und die Polizei will die Demo auflösen und startet eine Aktion nach der anderen. Immer im gleichen Muster. Hier fehlte nur der Wasserwerfer. Und zum Glück feuert der Polizist nicht, der das Gasgewehr schon an die Schulter nahm.

Dann habe ich hier gestern Abend einen Artikel gefunden, der mich sehr ansprach. Nicht in allen Details, aber die allgemeine Linie stimmt. Und ich sehe diese Argumente, ich fühle, dass dort etwas dran ist, dass etwas passiert. Hier, in der Türkei, in Brasilien, überall…

People across the world are standing up and demanding that government be responsive to them, not to the rule of money; that the economy be re-made so it serves all in a democratic and egalitarian way.  Progress is being made toward the world we want, every day, by millions of people around the world. You are not alone, you are part of a worldwide movement.

Für mich ist auch das Internet wieder ein Teil der Ursache für diese Massenbewegungen. Ich war live über Facebook dabei, als in Japan die Erde bebt und Torsten aus einem Tokioter Hochhaus berichtete. Ich sehe live, wie die Demonstranten Twitter benutzen, um sich zu koordinieren und die Welt zu informieren. Ich benutze tägliche diese Kommunikationswerkzeuge. Sie machen uns klar, dass wir verbunden sind, dass wir alle überall ähnliches erleben, die gleichen Probleme haben. Und in dieser Argumentation machen die bislang streng geheimen, extrem aufwändigen und teuren #Prism und #Tempora Programme der Amis und Briten wirklich erst Sinn.

Und zum Schluss zu etwas ganz anderem. Eine Geschichte von Toby, die ich ebenfalls gestern hier auf Facebook fand und die mich extrem berührt hat:

Habt Ihr Euren Lehrer schon gefunden?

Wünsch Euch einen tollen Start in die neue Woche!

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