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Der Fluch alter Strukturen…

Berlin, 7:43, Tag 653

Heute Nacht erinnere ich mich wirklich nicht an meine Träume. Ich bin sehr zeitig aufgewacht, habe den Morgen schon sehr geniessen können.

Meine Gedanken kreisen um so viele Dinge, die ich zu tun und zu machen habe. Das bestimmende Grundthema dabei sind: Strukturen.

Ich suche nach neuen Strukturen für meinen Tag, für meine Firma, für mein Leben. Die alten passen nicht mehr. Die Welt hat sich verändert. Ich habe mich verändert. Es gibt zu viele Dinge, die wie ein Nebelschleier über allem liegen. Wenn ich die alten Strukturen nicht als solche erkenne, dann bin ich den ganzen Tag nur mit ihnen beschäftigt. Ich bin damit beschäftigt, in den alten Strukturen zu leben, sie aufrecht zu erhalten, sie zu begründen, zu benutzen.

Es geht um unsere Webseite, um unsere Projekte, um unsere Ablage, um unsere Tools. All diese Dinge erzeugen in Ihrem Vorhandensein ein Grundrauschen. All diese Dinge benötigen Energie, um zu existieren, um sie zu kennen, zu verstehen, sich daran zu erinnern, sich darin zurecht zu finden.

Ich wickele mich ein in diese Strukturen und denke, ich könnte so den Veränderungen entgehen, sie zumindest verzögern oder die Wirkung abmildern. Eine Zeit lang gelingt das auch, aber zu welchem Preis? Kann ich ein paar Tage, vielleicht Wochen oder doch Monate, wenn es richtig gut geht, sogar ein paar Jahre, vielleicht bis zu Rente, so weiter machen? Ich brauch vielleicht doch nicht ins tiefe Wasser. Vielleicht komme ich so drum herum, mich meinen Unsicherheiten und Ängsten zu stellen? Vielleicht schaffe ich es, wenn ich noch mehr Schutzwälle hochziehe und immer neue Strukturen um mich herum aufbaue, dann entgehe ich vielleicht diesen Gefahren?

Und ich begreife nur ganz langsam, dass es kein Entrinnen gibt, dass diese Ängste und Sorgen nur ich selbst bin, dass diese alten Strukturen ich selbst bin, dass diese Unklarheiten, diese Verschlossenheit immer nur in mir ist. Und vor mir selbst kann ich nicht davon laufen. Wenn ich das erkannt habe, dann kann ich versuchen, mehr Klarheit in meine eigenen Gedanken zu bringen, mehr zu verstehen, mich selbst und meinen Tagesablauf sauber, transparent zu strukturieren. Die anderen äusseren Strukturen folgen dann natürlich, diesen inneren nun klareren Strukturen.

Ich bin mitten in diesem Prozess. Und ihr?

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Könnt ihr diesen Text lesen und mein ich… durch ein du… zu ersetzen? Ich helfe Euch mal dabei:

Deine Gedanken kreisen um so viele Dinge, die du zu tun und zu machen hast. Das bestimmende Grundthema dabei sind vielleicht: Strukturen?

Du suchst nach neuen Strukturen für deinen Tag, für deinen Job, deine Firma, für dein Leben? Die alten passen nicht mehr. Die Welt hat sich verändert. Du hast dich verändert. Es gibt zu viele Dinge, die wie ein Nebelschleier über allem liegen. Wenn du die alten Strukturen nicht als solche erkennst, dann bist du den ganzen Tag nur mit ihnen beschäftigt. Du bist damit beschäftigt, in den alten Strukturen zu leben, sie aufrecht zu erhalten, sie zu begründen, zu benutzen.

Es geht um deine Webseite, um deine Projekte, um deine Ablage, um deine Tools. All diese Dinge erzeugen in Ihrem Vorhandensein ein Grundrauschen. All diese Dinge benötigen Energie, um zu existieren, um sie zu kennen, zu verstehen, sich daran zu erinnern, sich darin zurecht zu finden.

Du wickelst dich ein in diese Strukturen und denkst, du könntest so den Veränderungen entgehen, sie zumindest verzögern oder die Wirkung abmildern. Eine Zeit lang gelingt das auch, aber zu welchem Preis? Kannst Du ein paar Tage, vielleicht Wochen oder doch Monate, wenn es richtig gut geht, sogar ein paar Jahre, vielleicht bis zu Rente, so weiter machen? Du brauchst vielleicht doch nicht ins tiefe Wasser? Vielleicht kommst du so drum herum, dich deinen Unsicherheiten und Ängsten zu stellen? Vielleicht schaffst du es, wenn du noch mehr Schutzwälle hochziehst und immer neue Strukturen um dich herum aufbaust, dann entgehst du vielleicht diesen Gefahren?

Und du begreifst nur ganz langsam, dass es kein Entrinnen gibt, dass diese Ängste und Sorgen nur du selbst bist, dass diese alten Strukturen du selbst bist, dass diese Unklarheiten, diese Verschlossenheit immer nur in dir ist. Und vor dir selbst kannst du nicht davon laufen. Wenn du das erkannt hast, dann kannst du versuchen, mehr Klarheit in deine eigenen Gedanken zu bringen, mehr zu verstehen, dich selbst und deinen Tagesablauf sauber, transparent zu strukturieren. Die anderen äusseren Strukturen folgen dann natürlich, diesen inneren nun klareren Strukturen… bist du mitten in diesem Prozess? Ich auch.

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Wünschen Euch und mir einen ganz hellen und klaren Dienstag!

 

  1. Ja das hast Du richtig erkannt – wenn Du Dich und Deine alten Muster änderst, dann ändert sich alles um Dich herum. Du kannst niemanden ändern – nur Dich
    Liebe Grüsse zentao

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    23. Juli 2013

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