Mein 60 Minuten Investment…

Bizimköy, 7:34, Tag 661

Heute Nacht habe ich habe ich Teller voller Essen auf NSA Agenten geworfen. Wir haben immer wieder nach geladen, von irgendwo her kamen immer neue Teller. Wir waren eine kleine Gruppe in einer kleinen Wohnung mit einem grossen Auftrag. Ich wachte sehr zeitig auf…

Habe heute am Strand 20 Minuten meditiert (der Sand an Knien und Schienenbeinen geht nie wieder ab!) und bin schon 6 Kilometer gelaufen, wie die letzten beiden Tage auch schon. Will meinem Ärger, meiner Wut und Unruhe ein Ventil und meinem Phlegma, meiner Gleichgültigkeit und Trägheit so einen Tritt geben.

20 Minuten zu sitzen, ohne auf die Uhr zu schauen, ohne sich zu strecken oder zu kratzen, ohne vorzeitig aufzustehen, immer den Atem zählend, die Gedanken ziehen lassend, sich nicht an ihnen festhalten und nicht tag-zu-träumen, ist keine einfache Übung.

40 Minuten zu laufen, ohne zu gehen, ohne zu übertreiben, ohne eine Abkürzung zu nehmen, ohne vorzeitig umzudrehen, immer beim Laufen bleibend, seinen Körper und den Rhythmus, die Dynamik der Bewegung ständig spürend, nicht zu stolpern, immer auf die Strecke und die Umgebung achtend, ist keine einfache Übung.

Wenn ich so meinen Tag beginne, fliesst der Tag ganz anders. Ich bin offener und fühle mich freier, weniger zwanghaft. Vor allem im Vergleich mit letzter Woche fällt mir das heute auf. Ich bin zufriedener mit mir, wenn ich mich an meinen Plan halte, wenn ich mir zu Beginn des Tages etwas Gutes tue. In der Folge bin ich zufriedener mit anderen, mit meinem Leben an sich. Es ist eine kleines Ziel, jeden Früh zu laufen. Und wenn ich das schaffe, habe ich es erreicht. Mehr nicht.

Ich schreibe das hier auf, um mich zu vergewissern, und um mich daran zu erinnern. Die Beschäftigung, das Nachdenken und Reflektieren beim Schreiben verstärkt die Einsicht. Mein Aufschreiben, das sich dabei bewusst machen, was eigentlich passiert, verstärkt die Wirkung.

Ich vergleiche das manchmal mit dem Einkauf eines Kochs. Ich investiere Zeit und Kraft in gute Zutaten für die Suppe meines Lebens. Diese Zutaten sind auch mein Körper und auch mein Kopf. Wenn ich mich um frische, gute, natürliche Zutaten kümmere, dann schmeckt die Suppe einfach besser.

Ich vergleiche das manchmal mit der Arbeit eines Gärtners. Ich investiere Zeit und Kraft in guten Boden, Licht und Wasser für den Baum meines Lebens. Wenn ich für optimale Bedingungen sorge, dann wächst und blüht der Baum wie von allein…

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Wünsche Euch noch konzentriert lächelnd einen aktiven Tag!

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