Die Apps auf meinem iPhone Homescreen…

Bizimköy, 6:49, Tag 684

Heute Nacht… tja, vorhin wusste ich es noch und dachte, dass ich mir das locker merken kann. Das Aufstehen, der Strandbesuch, der Sonnenaufgang, die Morgenmeditation, die Katzenkotze auf der Terrasse, das Tee kochen und zack, schon ist die Verbindung zu meinem schönen Traum verschwunden.

Dafür kamen mit dem wach werden -weit vor dem Wecker- alte, neue Konflikte mit mir als Chef wieder hoch, die ich in den letzten Wochen Urlaub eher ausgeblendet hatte.

Ist ja spannend, aber irgendwie logisch. Lag aber vielleicht auch daran, dass ich gestern bei LinkedIn kurz durch den Leadership&Management Kanal gescrollt habe. Das hätte ich nicht tun sollen!

The Tell-Tale Signs Of A Bad Boss war eines der Fundstücke oder auch: 10 Dumb Things Bosses Say. Mir fiel irgendwie nur das auf, was sich um schlechtes Management oder wie man es nicht machen sollte dreht. Scheinen dort eher (frustrierte) Angestellte zu schreiben oder zu lesen? Aber ja, ist ja auch klar, das ist ja ne Pyramide, die (noch) nicht auf dem spitzen Ende steht…

Nach diesem Morgenschreck, hab ich dann aber doch gleich in meinem tollen Blogreader einen versöhnlicheren Artikel gefunden, mit tollen Tips für die größere Zielgruppe: 8 Ways To Manage Your Boss. Na, das ist doch ganz brauchbar, oder? 😉

Noch hab ich drei Tage Ruhe! Erst nächste Woche bin ich doch -nach knapp einem Monat- endlich wieder zurück in Berlin…

Nebenbei habe ich gestern endlich mal mein iPhone aufgeräumt. Kommt man ja sonst nicht zu! Ich bin ein Fan von Ordnung und Ordnern auf meinen Smartphones und Tablets. Alles, was ich regelmässig benutze oder aufheben möchte,  ist auf meinem -dem einzigen- Homescreen angeordnet.

So erreiche ich gefühlt schneller die Apps und Dienste, als durch das Blättern und jedesmal Neuorientieren auf verschiedenen Bildschirmen. Bisher war ich aber irgendwie immer mit der Bennenung der Ordner unzufrieden: Books, Social Web, Tools, Travel, Games… alles doof und langweilig.

Gestern mittag kam mir nun eine neue Idee, alles in Verben/Tätigkeiten/Verhalten auszudrücken. Ich mach ja immer irgendwas mit den Apps in dem Telefon, also sollte ich auch die Tätigkeit benennen können, um gleichartige Apps zu sortieren.

Also hier nun mein neuer Homescreen:

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Tinkering – Basteln

Hier  ist neben den Einstellungen, der Uhr, dem Adressbuch, dem App Store eigentlich nur IFTTT zu erwähnen, welches seit kurzem eine iPhone App heraus gebracht haben, die ich erst noch wirklich entdecken möchte. Und dann noch: 1Password zum verschlüsselten Speichern und Syncen von Passwörtern, Kreditkarten, Pins, Tans, etc. (wobei die NSA sicher auch da ran… ach lassen wir das!)

Connecting – Verbinden

Hier gibt es alles zu Sozialen Netzwerken und Apps, die irgendwie zum telefonieren, texten, zum Halten von Verbindungen dienen. Tango ist meine Neuentdeckung fürs „kostenlose“ Telefonieren, viel besser als Skype, Lync oder Facetime vor allem bei dünnen, instabilen 3G Verbindungen. Dann natürlich WhatsApp, Hangout, Buffer, aber auch noch neuere Neuentdeckung: Whisper.

Reading – Lesen

Hier gibts FlipboardNewsblur, KindleGoodreads und Instapaper. Das lese ich eigendlich alles auf dem iPad Mini oder im Kindle direkt und selten auf dem iPhone, was auch daran liegt, dass der Akku vom iPhone meist schon Nachmittags schlapp macht und ich ihn nicht noch zusätzlich durchs Lesen schwächen will.

Writing – Schreiben

Es gibt tolle schon Texteditoren, die einem helfen sollen beim Fokussieren, beim kreativen Schreiben. Meine zwei Lieblinge iA Writer und Byword, die beide mit der einfachen, offenen Markup Language zur Formatierung der Texte arbeiten. Ich schreibe aktuell aber mehr und mehr in Evernote, welches es ja direkt auf den Hauptschirm geschafft hat. Irgendwie benutze ich die Feature einer Software nicht mehr als Ausrede für meine Schreibhemmungen.

Working – Arbeiten

Hier ist hab ich diverse Mail, Calender und Todo Apps zusammen gefasst, die ich aber kaum regelmässig benutze. Sie haben es einfach nicht auf Dauer geschafft, meine Standardaufgaben: Mails lesen, beantworten, ToDo Listen führen wirklich zu erleichtern. Aber ich schaff es auch noch nicht, sie weg zu werfen und schaue bei jedem Update wieder rein, ob sie diesmal so weit sind. Zu erwähnen wäre mindestens Any.do, die schönste, funktionalste, tollste reine ToDo App, die es gibt und die ich kenne und die ich erst in den letzten Tagen durch Evernote ersetzt habe. Ach so, meine Banking App ist dort auch drin: iOutBank Pro, in das ich alle meine privaten und geschäftlichen Konten laufen lasse. Ich nutze das nicht zum überweisen, checke nur Kontostände und -Bewegungen.

Doing – Machen

Hier habe ich den Rest der ToDo und Selbstsortier Apps und sonstige Spezialanwednungen rein gehauen, die nicht so recht zu dem Rest passten. Skitch wäre hier als einziges zu erwähnen, was eine einfach Möglichkeit bietet, PDFs oder Screenshoots zu annotieren und mit Evernote synct.

Snapping – Fotografieren

Hier sind alle meine Foto Apps zusammen gefasst. Eigentlich arbeite ich nur mit Camera+, Instagram und der eingebauten Fotobibliothek vom iPhone, die es alle drei direkt auf den Hauptschirm geschafft haben. Der Rest der Apps: PS Express, PicFrame, iPhoto, usw. benutze ich nicht wirklich regelmässig, aber als Jäger und Sammler kann ich sie auch nicht löschen.

Listening – Hören

Hier ist Spotify und iTunes drin, aber auch Shazam und Soundcloud sowie der eingebaute Voicerecorder. Nicht zu vergessen SONOS für Stereoanlage, die ich noch in Berlin habe. Musik läuft bei mir immer mit und hat noch nie den riesen Fokus bekommen. Seit es Spotify gibt, habe ich gar keinen Grund mehr, mich da irgendwie zu kümmern. Die Musik, die ich hören möchte, gibt es dort. Fertig. Ab und zu nehme ich Soundbits auf, vor allem, wenn ich mich auf Vorträge vorbereite. Da reicht mir der im iPhone eingebaute Recorder völlig aus. Wenn ich es aufheben möchte, mach ich das im schön öfter erwähnten Evernote. Wenn ich es teilen möchte, lad ich es in Soundcloud hoch.

Exercising – Bewegen

Ja, das ist wieder schön. Hier helfen mir Apps dabei, Fit zu werden und zu bleiben. Vor allem Runtastic, aber auch die immer besser werdende Fitbit App, oder Withings für meine Internet Waage oder das tolle Moves. Dort gibt auch das super grossartige #YAYOG – You Are Your Own Gym, das darauf wartet, endlich eingesetzt zu werden, weil ich neben meditieren und laufen, einfach auch noch etwas mehr für die Kraft und Beweglichkeit tun möchte/muss.

Exloring – Reisen

Hier habe ich alle Apps zusammengefasst, die mir beim Reisen helfen. Wetter und die Karten von Google. Dann Car2Go und Touch&Travel für Auto und U-Bahn und Deutsche Bahn Fahrkarten. Die BVG Info für schnellste S und U Bahn Fahrzeiten. Passbook für die Boardkarten und Türkisch Airlines fürs Vielfliegen. Aber auch die IBB CepTraffic – die unverzichtbare Staumelder und Verkehrskamera App der Istanbuler Stadtverwaltung gibt es dort. Alle anderen regionalen Verkehrs und Info Apps fliegen auf dem Heimweg gleich wieder runter, die müllen sonst mit ihren Updates und News ständig alles zu.

Watching – Schauen

Hier gibst Youtube, Netflix und die paar iTunes Videos, die ich noch habe. Benutze ich eher auf dem iPhone nicht, fürs Filme schauen, ist das iPad mini besser geeignet. Für Netflix und gegen Internetsperren hab ich noch blackvpn.com im Einsatz, dass aber keine eigene App braucht, sondern über die Standard iPhone Einstellungen angeschaltet werden kann. Falls mir jetzt jemand schreibt, dass blackvpn eine NSA Tochter ist, würde mich das nicht überraschen und nicht wundern und nicht von der Weiterbenutzung abhalten. Ich schau damit echt nur amerikanische TV Shows, die ich in D und TR nicht anders zu sehen kriege. Und im übrigen zahle ich für beide Dienste!

Gaming – Spielen

Hier habe ich meine unbeliebten Apps für die Daddelsucht gesammelt. Aktuell im Urlaub: Minion RushCandy Crush und Badland auch Dragon City auf dem iPad mit Aleyna. Und wenn meditieren nicht mehr hilft, kann ich mich mit Gauge so schnell so nervös machen, dass ich danach automatisch in ein Zenkoma falle.

So, das war mal eine längst fällige Übersicht meiner mobilen Apps, die ich so täglich benutze. Müsste diese Übersicht eigentlich in mein neues Über mich Dingens einbauen, das nicht fertig wird, weil ich zwar ein Selbstdarsteller bin, aber wenn ich selbst über mich schreiben soll, es immer noch irgendwie hakt.

Mit zwei Bildern zur Beruhigung verabschiede ich mich lächelnd von Euch!

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Und wünsch Euch noch einen achtsamen Freitag!

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