Was will ich eigentlich sagen?

Berlin, 6:48, Tag 694

Heute Nacht habe ich einen Flugzeugstart verhindert. Ich habe dazu ein dreifarbiges Gelee benutzt, mit dem ich das Trieb- und Fahrwerk verstopfte. Dann bin ich in einer Rinne, in einem Sturzbach voller Wasser einen Berg hinunter gespült worden, nur Drei überlebten die rasante Abfahrt, ich war einer davon. Plötzlich steht ein kleiner Junge auf einem Baseballfeld und soll den Ball treffen. Er schluckt eine Pille und *peng* trifft und versenkt er den Ball am zweiten Inn. Ich wache kurz vorm Wecker auf…

Heute morgen liefen mir ein paar alte Sachen von Loius C.K. über den Weg. Also als ich Buenos Dias, Argentina von Jens durchlas und dort ein Youtube von Udo Jürgens wegen der Gema wieder mal nicht ging. Übrigens singt dort Udo Jürgens das Lied im Jahre 1978 zusammen mit der Fussballnationalmannschaft im gebührenfinanzierten ZDF. Das habe ich aber erst durch meinen nordamerikanischen VPN Server erfahren.

Eine Nebenwirkung davon ist, dass ich auf einmal auch nordamerikanische Youtube Werbung und Empfehlungen zu dem Udo Jürgens Song bekomme. Super gemacht, Gema!

Eine davon war der erste Auftritt von Louis bei Conan O’Brian vor echt schon 20 Jahren. Schön, wie Youtube das macht: wenn ich mir 30 Jahre alte Songs anschaue, zeigt er mir die alten Sachen von Louis!!!

Als ich damit fertig war, fand ich noch ein weiteres Video von Louis, in dem er in der New York Public Library über George Calin spricht, von dem ich noch nie gehört habe. Mittendrin muss ich diesen Satz mitschreiben:

What do I really want to say, that I am afraid to say?

Es geht mir hier vielleicht ähnlich. Deshalb hat mich das so getroffen! Ich möchte immer tiefer gehen, immer über das hinaus, was hier schon ist. Das kann weg, das ist doch alt.

Dann denke ich an James‘ Posts und ich frage noch mal: Was will ich hier eigentlich wirklich sagen? Was traue ich mich nicht zu sagen? Wovor habe ich noch Angst? Wo lande ich, wenn ich es versuche?

Ich hab nun schon über alles geschrieben, es ist langweilig, es ist eine Wiederholung. Seit fast 700 Tagen wiederhole ich mich doch einfach nur. Dann will ich es vergessen, alles vergessen, was ich hier geschrieben habe und von vorne anfangen.

Zum Glück fängt jeden Morgen ein neuer Tag an. Und jeden Morgen fange auch ich wieder von vorne an. Ich brauch keine Angst zu haben, mich zu wiederholen. Es wiederholt sich nicht, selbst wenn ich das denke! Ich habe kein Programm, nur ein Format, an dem ich mich festhalte. Jeden Morgen sitze ich hier vorm Laptop und versuche in mich hinein zu hören, was heute hier ist. Manchmal ist da Langeweile, manchmal ist da nichts. Jeden Tag was anderes! Wovon träume ich, was wünsche ich mir, was stelle ich mir vor, was geht in mir vor und vor allem: was traue ich mir nicht zu denken und zu sagen?

Mein letzter Rucksack ist nach 2 Jahren kaputt gegangen. Es war ein Tagesrucksack, den ich von meinem Trolley abgemacht hab. Er hatte genau die richtige Größe. Der Trolley ist noch ganz in Ordnung. Nur der Reissverschluss an meinem Rucksack war unreparierbar kaputt. Nun wollte ich keinen neuen Trolley kaufen, nur um einen neuen Tagesrucksack zu kriegen.

Am Samstag hab ich abends dann doch noch meinen neuen Rucksack gefunden. Die coolen Schultertaschen bringen mich um, sie wiegen das gleiche, aber fühlen sich doppelt so schwer an, wie solch ein Rucksack. Es war echt nicht leicht, einen 15l Rucksack ohne Trolley zu finden, in den auch mein Laptop passt.

Alle Laptop Rucksäcke sind auf Massenverkauf entwickelt, also haben sie 15 Zoll Fächer für 15 Zoll Laptops, da passen auch 11 und 13 Zoll und wenn man quetscht auch ein 17 Zöller rein. Online mag ich so was nicht kaufen, die Fotos täuschen einfach und ich bin nicht gut im zurück senden.

Hier meine Empfehlung: ein Venturesafe 15l GII von pacsafe, den ich bei Globetrotter gefunden habe. Perfekt für mein 13′ Macbook Air und iPad Mini incl. allem Kabels und sonstigem Klimbim. Der Gag sind die exomash genannten eingenähten Drähte, die angeblich Diebstahl erschweren und RFID Strahlen blocken können. Mal schauen, was die Airport Security nächste Woche davon hält.

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Dann hab ich gestern meine erste Unterrrichtsstunde im Waschbrett spielen bekommen. Die Idee hatte ich schon länger, Patxi, eine Strassenmusikerin hatte mir das vor Jahren schon mal erzählt, dass sie das gerne Kindern (und mir) hier im Kiez beibringen würde.

Boah, das wird ein langer Weg. Aber irgend etwas zieht mich grade wieder näher zu Rhythmus und Musik.

 

So, jetzt starten meine Meetings. Wünsch Euch einen tollen Start in die neue Woche!

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4 thoughts on “Was will ich eigentlich sagen?

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