Abschied! Mit dem 777. ist hier erst mal Schluss…

Berlin, 6:13, Tag 777

So, ihr lieben Leser! Nun kommt’s: dieser 777. Post hier wird der letzte in dieser Serie an öffentlichen Schreibmeditationen sein. Das habe ich gestern Abend im Bett nach dem Einschlafen und wieder Aufwachen beschlossen. Es fühlt sich nicht mehr richtig an. Ich muss meine eigenen Regeln brechen, will meine Routinen weiter entwickeln, mich weiter entwickeln.

Zwei Jahre, ein Monat und sieben Tage meines Lebens lange habe ich es geschafft, jeden Tag hier etwas zu schreiben und bin nicht wenig stolz darauf. Ihr könnt die Entwicklung, meine Entwicklung, zumindest die, an der ich Euch teilhaben lassen wollte, hier nachlesen. Wie ich vom Aussen, immer weiter und weiter nach innen schrieb. So viele Gespräche, so viele Rückmeldungen, ja sogar neue Freundschaften habe ich nur dadurch gewinnen können, für alles bin ich dankbar, unglaublich dankbar! Ich hätte nie gedacht, dass ich das alles überhaupt schaffe, als es los ging.

Ich werde weiter schreiben, ich kann nicht anders. Nur nicht mehr in diesem Format, nur nicht mehr durchnummeriert, nur nicht mehr mit meinen (oft echt verrückten) Träumen einleitend.

Von einigen persönlichen Rückmeldungen und den Stats weiss ich, dass hier viele immer nur still und heimlich mit lesen, ohne jemals zu kommentieren. Falls also nun jemand von Euch traurig ist, kann sich und mir einen grossen Gefallen tun:

Tragt Euch bitte hier auf meiner neuen Mailingliste ein. An diese werde ich neue Beiträge schicken, die ich hier oder woanders veröffentlichen werde.

Ohmann, ich hab keine Ahnung, ob das jetzt richtig ist, was ich hier mache und Euch hier schreibe. Es fühlt sich gut an und gleichzeitig habe ich Angst vor der Veränderung. Ich hab Angst davor, etwas zu verlieren, etwas grosses und wichtiges kaputt zu machen, wenn ich die Reihe hier unterbreche. Ich spüre diese Angst in meinem Bauch und in meinen Augen.

Aber ich möchte einfach nur frei sein, mich entwickeln, innerlich frei und mich von innen heraus entwickeln. Auf diesem Weg muss ich Neues probieren und mich meinen Ängsten und meiner Trauer stellen.

Weil ich fühle, dass hinter der Trauer das Neue wartet, sage ich nun Ciao und noch mal ganz herzlich Danke für all Eure bisherige Aufmerksamkeit!

Wir sehen uns!

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PS: wer nicht will, dass ich hier aufhöre? Schreibt mir ne Mail oder drückt hier unten Like… 😉

8 thoughts on “Abschied! Mit dem 777. ist hier erst mal Schluss…

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