Der Traum einer lebensbejahenden Wirtschaft

Nicht erst seit einer Woche schmoren wenige Worte, zusammen gesetzt zu grossen Fragen, in meiner Inbox.

Wo befinden wir uns?

Wo sind wir in fünf Jahren?

Wie sollen wir das erreichen, welchen Weg sollen wir heute dazu wählen?

Welche Veränderungen brauchen wir dafür? Und was aber soll erhalten und verstärkt werden?

Welche Zwischenstationen gibt es bis dahin?

Fragen, die sich doch jeder -mal mehr mal weniger- stellt. Fragen, die träumen lassen. Fragen, die offen und suchend sind. Fragen, die das Leben bejahen. Fragen, die Angst machen.

Auf der Suche nach der Vision, nach einem Bild weit in der Zukunft, nach Sinn und Bedeutung meines täglichen Handelns, meines Seins bin ich schon lange. Klarheit empfinde ich dabei selten.

Aber wenn die Selbstgespräche leiser werden, können wir die Stimme des Lebens in uns hören. Und heute morgen kam ein Teil einer Antwort. Ein kurzes Video lieferte den Funken. Denn ich träume von einer lebensbejahenden Organisation in einer lebensbejahenden Gesellschaft.

Denn ich träume von einer  natürlichen Transition zu einer Umgebung, in der Kreativität und Spass am Leben in uns frei fliessen kann, gefördert wird und Weg und Ziel zu gleich ist.

Denn ich träume von einem Umfeld, in der Raum und Zeit, Menschen und Natur in ihrer einzigartigen Existenz erkannt und respektvoll in ihrem Leben, in ihren Träumen unterstützt werden. Ich träume davon, das schon Vorhandene klar zu sehen, zu schätzen und zu erhalten.

Denn ich träume von einer Wirtschaft, die nicht zwangsläufig zu Mangel, Zentralisierung und Isolation führt. Ich träume von einer Zeit, in der die Kontrolle über grosse Haufen Geldes kein Kriterium für Erfolg mehr ist.

Auch ich träume vom Ende der Gewalt, der kleinen alltäglichen, der Gewalt gegen uns selbst, der Gewalt in der Sprache, im täglichen Umgang, in den Familien, auf der Strasse, im Büro, in den Medien. Ich träume von einem Tag, an dem wir Gewalt nicht mehr fördern, idealisieren, legitimieren und auch nicht mehr rechtfertigen.

Denn ich träume von einer Welt, in der Grosszügigkeit, Freundlichkeit und Ehrlichkeit anerkannt, belohnt und gefördert werden.

Ich träume davon, dass er erfolgreichste Manager des Landes, der Welt, auch der grosszügigste, der freundlichste und der ehrlichste Manager ist, den wir finden konnten. Der Superstar, der ehrlich gegenüber sich selbst und seinem Umfeld ist. Der Preisträger, der freundlich zu sich selbst und seinem Umfeld ist. Das Vorbild, dass grosszügig im Teilen von Wissen, Erfahrung und den erarbeiteten Ressourcen ist.

Es ist möglich! Das ist mein Traum. Das ist meine Mission. Ich bin auf dem Weg…

One thought on “Der Traum einer lebensbejahenden Wirtschaft

  1. In deiner Antwort sehe ich ein ganzes Blumenfeld an Schritten und Zielen: Kreativität, Genügsamkeit, Gewaltlosigkeit, Großzügigkeit, Verantwortungsübernahme, Behutsamkeit und Anfängergeist. Diese Blumen scheinen sich gegenseitig zu nähren. Ist dieses Blumenfeld ein Bild für MTC in 5 Jahren?

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