Relative Klarheit

Noch München, 6:10, Tag 798

Heute Nacht habe ich mich gesund geschlafen, aber nach dem zeitigen Aufwachen meinen Traum dazu vergessen lassen. Hatte gleich wieder viele Gedanken über die Probleme und Herausforderungen in meinem Leben. Aber ich konnte noch ruhig eine Stunde länger liegen blieben, mich weiter erholen. Dann geduscht und eine gute halbe Stunde meditiert. Nun kann’s los gehen.

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Und zack war ich weg für ne knappe Stunde. Hab nur eine kurze Mail schreiben wollen. Jetzt fühle ich, wie ich das Meeting gleich noch vorbereiten möchte und die anderen Punkte auf der ToDo Liste, die dringend und wichtig sind, genau jetzt weg gearbeitet werden könnten. Komm grad auf viele neue Ideen, habe Erinnerungen an viele alte Ideen. Mein Evernote ist immer offen für kurze Notizen und Stichworte.

Dabei habe ich noch nicht mal gefrühstückt!

Der Tag Pause gestern, den mein Körper gefordert und nicht bekommen hat, sorgt gleich wieder dafür, dass ich alles nachholen will, jetzt alles richtig machen möchte. Relative Klarheit nenn ich den Zustand mal.

So, irgendwie kann ich mich nicht richtig in meine Schreibmeditation versenken.

Deshalb gibt es nur zwei Lesetips. Einmal Die Grosse Agenturlüge von Mike Stopforth, ein grossartiger Rant mit einem guten Ende. Und dann die neue Website von Filiz Telek, die ich letzten November durch Asmund kennen gelernt hab. Hier bin ich mir noch nicht sicher, doch Filiz scheint sehr viel von einem Boddhisatwa zu haben.

So, nun wünsche ich Euch einen ruhigen Start in Euren Tag!

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